Statement
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08.09.2026

Bundeshaushalt 2027: Richtige Prioritäten für den Industriestandort setzen

In dieser Woche bringt die Bundesregierung ihren Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 in den Bundestag ein. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fordert, in den nun folgenden Haushaltsberatungen die richtigen Prioritäten für den Industriestandort zu setzen.

Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl erklärt:
„Um in einer Zeit zunehmender globaler Verwerfungen eine starke industrielle Grundstoffbasis zu erhalten – die sich zudem auf den Weg gemacht hat klimaneutral zu werden – braucht es nicht nur eine zielgerichtete politische Flankierung, sondern auch eine verlässliche Finanzierung!

Das politische Ziel der Klimaneutralität muss sich deshalb auch im Bundeshaushalt und ganz besonders im Klima- und Transformationsfonds widerspiegeln. Aus Sicht der Stahlindustrie sind dort drei Handlungsfelder entscheidend: Energiepreise senken, Leitmärkte für emissionsarmen Stahl Made in EU schaffen und die Verkehrs- und Logistikinfrastruktur stärken.

Insbesondere bei den gerade eingeleiteten Energiepreisentlastungen wäre eine Rolle rückwärts das völlig falsche Signal – für Industrie wie für Verbraucher. Der Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten darf deshalb nicht gekürzt, sondern muss vollständig erhalten und endlich verstetigt werden.“

(Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl)