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Feralpi Stahl: Maximilian Röllig (Integriertes Managementsystem), Uwe Reinecke (General Manager) und Sarah Lippert (Teamleiterin Marketing und Kommunikation) bei der Auszeichnung durch das F.A.Z. Institut. - Photo:  © Ratermann
16.10.2026

Feralpi Stahl zählt zu den „Vorreitern der Transformation 2026“

Feralpi Stahl erhielt im Rahmen der 15. Responsible Leadership Conference in Düsseldorf den Preis „Vorreiter der Transformation 2026". Die Auszeichnung von ServiceValue und dem F.A.Z. Institut würdigt Unternehmen, die den Wandel in Digitalisierung, Forschung & Entwicklung, Innovation, Technologie und Wissenskultur besonders erfolgreich gestalten.

Datenbasis: 4,7 Millionen Nennungen zu rund 17.000 Unternehmen

Grundlage der Preisverleihung war ein unabhängiges „Social Listening“. Dabei handelt es sich um ein strategisches Verfahren, das Gespräche, Beiträge und Erwähnungen im Internet in Echtzeit analysiert. ServiceValue hat Nennungen zu rund 17.000 Unternehmen aus verschiedenen Branchen im Zeitraum vom 1. Februar 2024 bis 31. Januar 2026 ausgewertet. Insgesamt flossen etwa 4,7 Millionen Nennungen in die Analyse ein. Die Daten wurden zunächst per Crawling, dem automatischen Durchsuchen von Webseiten mit Hilfe von Suchmaschinen, erfasst und anschließend mithilfe von Verfahren der künstlichen Intelligenz fragmentiert und ausgewertet.

So wurden für jedes Unternehmen jeweils Tonalitätssaldo und Reichweite je Themenfeld (Digitalisierung, Forschung & Entwicklung, Innovation, Technologie, Wissenskultur) ermittelt, gewichtet und zu einem Gesamtwert verrechnet. Dann erfolgte eine branchenbezogene Normung der Punktwerte: Das jeweils führende Unternehmen einer Branche erhielt 100 Punkte und diente als Vergleichsmaßstab. Ausgezeichnet wurden nur diejenigen Unternehmen, die überdurchschnittliche Punktwerte in der Gesamtwertung erreichen konnten.

Bei der Urkundenübergabe sagte Uwe Reinecke, General Manager von Feralpi Stahl:
„Wir zeigen am Standort Riesa, dass klimafreundliche Stahlproduktion bereits heute möglich ist. Mit Investitionen von über 220 Millionen Euro hat die Feralpi Group ihre Produktion konsequent weiterentwickelt und setzt auf die Elektrostahlroute mit einem Recyclinganteil von über 98 Prozent. Diesen Weg gehen wir weiter und bauen die Produktionskette nachhaltig und effizient aus!”

Grüner Stahl bereits Realität

Ein zentraler Baustein ist das neue, im Scope 1 emissionsfreie Walzwerk. Dabei erweitert das Unternehmen sein Produktportfolio um innovative Lösungen wie warmgespoolte Coils. Der warmgewalzte Spooler steht für eine neue Generation von Bewehrungsstahl – in einem kompakt gewickelten Format mit einem Gewicht von 2,5 bis 8 Tonnen.

Mit diesem neuen Produkt richtet sich Feralpi Stahl an zukunftsorientierte Akteure in der Bauindustrie, die insbesondere in automatisierten Anwendungen verschiedene Effizienzvorteile bieten.

Die Umweltproduktdeklaration (EPD) für den FERGreen Spooler (warmgewalzter und direkt gespulter Betonstahl in Ringen) von Feralpi Stahl weist einen herausragend niedrigen CO₂-Fußabdruck auf: Der GWP-total-Wert (Global Warming Potential) beträgt lediglich 296 kg CO₂-Äquivalent pro Tonne Stahl (für die Module A1–A3 „von der Wiege bis zum Werkstor“). Dieser Wert gehört in der Stahlbranche zu den absoluten „Best-in-Class“-Ergebnissen.

Erfahrungen aus dem Markt sowie Anwendungen in anspruchsvollen Infrastrukturprojekten belegen, dass CO₂-reduzierter Stahl bereits heute nachgefragt wird. Der Anfang ist gemacht. Entscheidend ist jedoch, ob sich diese Entwicklung auch dauerhaft in Europa durchsetzt, oder ob Produktion und Investitionen in andere Regionen verlagert werden.

(Quelle: Feralpi)