Stahlverarbeitung
Blick in der Fertigung bei WK Metall in Neuenbürg - Bild: WK Metall
20.08.2026

Insolvenzplan für Blechbearbeiter WK Metall genehmigt

Die Gläubiger von WK Metall GmbH mit Sitz im baden-württembergischen Neuenbürg (bei Pforzheim) haben einstimmig dem Insolvenzplan für den Spezialisten für CNC-Blechbearbeitung zugestimmt und damit den Weg für einen zügigen Abschluss der Sanierung freigemacht.

Im Anschluss an die Zustimmung der Gläubiger hat auch direkt das zuständige Gericht Pforzheim den Insolvenzplan genehmigt. Michael Wagner, der bisherige Geschäftsführer und Gesellschafter, übernimmt den Geschäftsbetrieb zusammen mit dem IT-Unternehmer Jean-Pierre Walter aus Kämpfelbach (ebenfalls bei Pforzheim).

Finale Voraussetzung für den wirtschaftlichen Neuanfang geschaffen

„Wir freuen uns sehr darüber, dass mit der Zustimmung der Gläubiger nun die finale Voraussetzung für den wirtschaftlichen Neuanfang von WK Metall geschaffen wurde“, so Insolvenzverwalter Holger Blümle von der deutschlandweit aktiven Kanzlei Schultze & Braun. 

WK Metall-Geschäftsführer Michael Wagner blickt optimistisch nach vorne: „Im Rahmen der neuen Gesellschafterstruktur werden wir die WK Metall nicht nur kurzfristig sanieren, sondern auch langfristig bereit für eine starke wirtschaftliche Zukunft machen.“

Jean-Pierre Walter, der Geschäftsführer des IT-Dienstleisters WalTec IT ist, ergänzt: „Für Michael Wagner und mich gilt das Motto `Wir können miteinander´ definitiv auch. Gemeinsam werden wir die Strukturen und Prozesse der WK Metall gezielt optimieren, um Effizienzgewinne zu realisieren und eine langfristig hohe Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen zu gewährleisten.“ 

Hoch motiviert und bereit für neue Kunden

Gemeinsam mit den knapp 30 Mitarbeitenden und der Geschäftsführung hat Insolvenzverwalter Holger Blümle den Geschäftsbetrieb des modernen, auf Blechbearbeitung spezialisierten Lohnfertigungsunternehmens seit Beginn des Verfahrens im Januar 2026 ohne Einschränkungen aufrechterhalten.

Neben der Bearbeitung von Aufträgen der Bestandskunden, die WK Metall während des Verfahrens die Treue gehalten haben, konnten darüber hinaus auch Aufträge von Neukunden gewonnen werden.

„Auf dieser Basis können wir jetzt optimal und ohne Zeitverlust durchstarten“, sagt Wagner. „Die Maschinen laufen, die Belegschaft ist motiviert und unsere Kunden haben die Gewissheit, dass ‚Wir können miteinander‘ für sie und uns nach wie vor gilt!“ 

(Quelle: Schulze und Braun)