Fachbeitrag Wirtschaft
Die Krise durch die Ausweitung der Corona-Pandemie hat globale Auswirkungen auf Gesellschaft und Industrie. Parallelen zu bisherigen Großereignissen belegen die aktuelle Ausnahmesituation - Fotos: Pixabay
07.04.2020

Ist die Corona-Pandemie ein „Schwarzer Schwan“?

Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich um eine Artikelvorschau aus unserer Fachzeitschrift STAHL + TECHNIK. Den vollständigen Artikel können Sie hier im E-Paper lesen. Im aktuellen Heft sowie im Archiv finden Sie viele weitere interessante Berichte. Schauen Sie doch dort mal vorbei.
Stahl + Technik (Artikelvorschau)

Krise durch Auswirkungen des Corona-Virus

Die aktuelle Corona-Pandemie nebst ihren Folgen traf die Unternehmen wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Dieser Eindruck wird oft in der öffentlichen Diskussion erweckt. Die Corona-Krise deckt jedoch primär Schwächen im Risikomanagement nicht nur einzelner Unternehmen, sondern ganzer Branchen auf.

Der vollständige Artikel ist erschienen in STAHL+TECHNIK 2 (2020) Nr. 4, S. 64 f.

Das ist ein echter „Schwarzer Schwan“ – also ein nicht oder nur schwer vorhersehbares Ereignis, das weitreichende, zumeist negative Konsequenzen für alle direkt und indirekt betroffenen Personen und Organisation hat und die Paradigmen ihres bisherigen Denkens und Handelns zumindest in Frage stellt oder wie bei vielen Unternehmen ihre bisherigen Strategien sogar obsolet macht. Solche Aussagen hört man im Zusammenhang mit der Corona-­Virus-Pandemie aktuell oft.

Schwarze Schwäne werden häufiger

Dabei fällt auf: Die „Schwarzen Schwäne“ scheinen sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu häufen. So wird im Zusammenhang mit Corona zuweilen auch auf den 2004 von einem Seebeben ausgelösten Tsunami im Indischen Ozean und das Atomreaktorunglück 2011 im japanischen Fukushima verwiesen. Weit häufiger wird aufgrund der weltweiten Auswirkungen von Corona jedoch auf die 2008 durch die Lehman-Pleite ausgelöste Finanzkrise verwiesen, die ihrerseits wiederum teilweise die kurze Zeit später folgende Eurokrise bewirkte. Und zuweilen wird auch die durch die „Schummeleien“ mancher Autohersteller ausgelöste „Dieselaffäre“ erwähnt, die zumindest für ­viele Automobilindustriezulieferer ein Schwarzer Schwan war, der ihre bisherigen, in der Regel erfolgreichen Handlungs- bzw. Unternehmensstrategien hinfällig machte.

Autor: Dr. Georg Kraus, Geschäftsführender Gesellschafter, Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal.

Gesamten Beitrag lesen  Abo abschließen

Schlagworte

CoronaUnternehmen

Verwandte Artikel

Artikel des Monats
12.10.2026

HÜTTENTAG 12. November 2026

Experten aus Industrie, Politik und Forschung diskutieren die Zukunft der Stahlbranche unter den aktuellen Rahmenbedingungen in der Messe Essen.

ABP Benteler Deutschland Energie Essen EU Europa Handel Industrie ING Maschinenbau Metallindustrie Nachhaltigkeit Politik Stahl Stahlindustrie Tube Umwelt Unternehmen VDMA Wettbewerb Wirtschaft
Mehr erfahren
12.10.2026

Klöckner & Co verkauft Becker Gruppe an Erwerberkonsortium

Das von Klöckner & Co und der Becker Gruppe entwickelte Konzept zur Neuausrichtung der Becker Gruppe soll unter dem Erwerberkonsortium weiterentwickelt werden und den kün...

ABB Aluminium Edelstahl Entwicklung Essen EU Europa Gesellschaft Industrie ING Kerkhoff Optimierung Personalentwicklung Service Stahl Strategie Transformation Transformationsprozess Unternehmen USA Verkauf Vertrieb Vorstand
Mehr erfahren
12.10.2026

Öffentliche Anhörung zur Überarbeitung des Resposible Steel-Standards

Das im Rahmen der Konsultationen eingegangene Feedback wird in die Version 3.0 des Produktionsstandards einfließen

Dekarbonisierung Emissionen Gesellschaft Klima Nachhaltigkeit Produktion Stahl Stahlproduktion Umwelt Unternehmen
Mehr erfahren
09.10.2026

thyssenkrupp Automotive Technology eröffnet neues Entwicklungszentrum für Fahrwerkstechnologien

Unternehmen baut Präsenz in Indien in Entwicklung, Einkauf und Vertrieb aus; lokale Produktion bei entsprechenden Kundenprojekten geplant

Automobil Automotive Entwicklung EU Forschung Indien Industrie ING Produktion Software Transformation Unternehmen USA Vertrieb
Mehr erfahren
Auftakt für das nächste Kapitel der TII Group: Gesellschafterin und Geschäftsführung eröffnen gemeinsam das neue Headquarter am Standort Pfedelbach. Im Bild von links: Thomas Müller, Susanne Rettenmaier, Dr. Gerald Karch, Filippo Baldassari.
08.10.2026

TII Group investiert am Standort Pfedelbach

Größte Investition der Firmengeschichte umfasst das neue Headquarter mit modernen Arbeitswelten und die Erneuerung der Fabrik

Deutschland Entwicklung EU Gesellschaft HZ Indien Industrie ING Innovation Investition Logistik Modernisierung Montage Neubau Produktion Strategie Transport Unternehmen USA Wirtschaft Zukunftstechnologie Zusammenarbeit
Mehr erfahren