Stahlhandel
Die chinesische Stahlindustrie leidet immer stärker unter der Corona-Krise. - Foto: worldsteel
16.03.2020

Corona-Virus: Wirtschaftspolitische Auswirkungen

Rückgang der StahlProduktion

Die chinesische Stahlindustrie leidet immer stärker unter der Corona-Krise. Sie ist eine wichtige Zulieferbranche der Automobilindustrie sowie der in China bedeutsamen Bauwirtschaft und damit nah am Puls der chinesischen Konjunktur.

Im Februar ist die Stahlproduktion zurückgegangen. In der zweiten Februarhälfte wurden im Durchschnitt nur 1,8 Mio. t/Tag produziert. Das sind etwa 9 % weniger als im Jahresdurchschnitt 2019. Gleichzeitig konnte die reduzierte Produktion nicht vollständig abgesetzt werden. Die Stahllager waren daher Ende Februar so gut gefüllt wie noch nie.

RWI-Konjunkturchef Prof. Dr. Roland Döhrn sagt dazu: „Beide Entwicklungen zusammengenommen vermitteln einen Eindruck, wie stark die Wirtschaftsaktivität in China durch die Corona-Epidemie zurückgefahren wurde. Auch für Deutschland müssen wir von einem Rückgang der Produktion ausgehen. Wie ausgeprägt er sein wird, lässt sich derzeit aber nur schwer prognostizieren.“

RWI

Stahlproduktion in China

Schlagworte

Wirtschaft

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