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Blue Steel: Nachhaltigkeit weitergedacht - Quelle: Deutsche Edelstahlwerke
16.10.2020

Deutsche Edelstahlwerke treiben Stahl für nachhaltige Zukunftstechnologien voran

Blue Steel für Wasserstoffanwendungen, Windenergie und E-Mobilität

Umweltschonend hergestellter Stahl für nachhaltige Zukunftstechnologien: Die Deutschen Edelstahlwerke forcieren die Entwicklung ihrer Stahllösungen für Anwendungen wie Elektromobilität, Windkraft und Brennstoffzellen. Unter dem Schlagwort „Blue Steel“ fasst das Unternehmen der Swiss Steel Group seine Spezialstähle für diese ökologisch wegweisenden Einsatzbereiche zusammen. Die Werkstoffe sind hochbelastbar, beständig gegen herausfordernde äußere Einflüsse und hocheffizient.   Hergestellt als „Green Steel“ und als „Blue Steel“ im Einsatz – so konzipieren die Deutschen Edelstahlwerke (DEW) ihre Stahllösungen über die gesamte Prozesskette ressourcenfreundlich und zukunftsweisend. Das fängt schon bei der Auswahl der Stahlschrotte und der Herstellung des ohnehin nachhaltigen Recyclingwerkstoffs Stahl an: Unter Verwendung von zu 100 Prozent erneuerbarer Energie fertigen die DEW ihren Green Steel ausschließlich im Elektrolichtbogenofen. So entsteht eine Tonne Rohstahl bei einem CO2-Ausstoß von nur 107 kg. Der weltweite Durchschnitt pro produzierter Tonne Stahl liegt bei 1.850 kg CO2. Doch da hört es lange nicht auf: Mit ihrem Blue Steel-Portfolio treiben die DEW den Einsatz der ökofreundlichen Stähle für nachhaltige Technologien voran.

Blue Steel ist ein unverzichtbarer Werkstoff für die Erzeugung, den Transport und die Lagerung von Wasserstoff. Bauteile wie zum Beispiel Leitungen, Rohre, Düsen und Einspritzsysteme in Brennstoffzellen kommen in direkten Kontakt mit Wasserstoff und müssen entsprechend beständig sein. Dafür eignen sich besonders rost-, säure- und hitzebeständige Stähle mit hohen Nickelgehalten. Neben austenitischen Stählen haben die DEW dafür auch Spezialstähle wie den Acidur® 4435 im Blue Steel-Portfolio.

Hohe Verschleiß- und Dauerfestigkeit, hohe Zähigkeit und Homogenität: Auch in Windkraftanlagen findet Blue Steel Verwendung. Denn die Getriebe, Lager und Befestigungselemente für die Rotorblätter der Anlagen müssen hohen Geschwindigkeiten bei Volllast und schlagartiger Beanspruchung durch Böen standhalten. Für Ringe, Antriebsteile und Getriebeteile bieten die DEW den Vergütungsstahl Carbodur® 6587 an, für Lager den höher legierten Wälzlagerstahl Durapur® 3520.   Mit Blick auf neue Mobilitätskonzepte wie die E-Mobilität fordert die Automobilindustrie zunehmend leistungsstarke Werkstoffe – robust und zugleich leicht müssen sie sein. Die DEW optimieren mit dem Legierungsdesign und der Warmumformung und Wärmebehandlung gleichzeitig die Zähigkeit und Belastbarkeit ihrer Stähle. Blue Steel für den Mobility-Bereich ist rein, homogen in seinen mechanischen Eigenschaften und damit leistungsfähig bei einer hohen Prozesssicherheit. Zum Portfolio der DEW gehören unter anderem die Bainidur®-Stähle und der hochaluminiumlegierte Aludur® mit geringer Dichte.

(Quelle: additiv-pr)

Blue Steel H2, Wind und Mobility - Quelle: Deutsche Edelstahlwerke
Quelle: Deutsche Edelstahlwerke

Schlagworte

Blue SteelDeutsche EdelstahlwerkeSwiss Gourp SteelZukunftstechnologie

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