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Der Steel4Future Nachhaltigkeitsüberblick 2020 betrachtet verschiedene Nachhaltigkeits-Kategorien und Kennzahlen. - Abb. ArcelorMittal
16.06.2021

Steel4Future

ArcelorMittal Germany veröffentlicht Nachhaltigkeitsüberblick 2020

Im Rahmen der Steel4Future-Strategie veröffentlicht ArcelorMittal Germany am 14. Juni 2021  als Teil der Nachhaltigkeitsaktivitäten des Konzerns seinen Nachhaltigkeitsüberblick 2020 mit konkreten Beispielen aus den deutschen ArcelorMittal- Standorten und Niederlassungen. Als international agierendes Unternehmen sieht sich der Stahlhersteller in der Verantwortung gegenüber den Menschen im Unternehmen und definiert Nachhaltigkeit als zentralen Bestandteil der Unternehmenspolitik und der Zukunftsstrategie.

Der Überblick ist Teil der Steel4Future- Strategie des Unternehmens in Deutschland. Die „4“ im Namen ist bewusst gewählt: Neben der Abkürzung des englischen Wortes „for“ (Steel for Future – Stahl für die Zukunft) steht sie für die vier deutschen ArcelorMittal-Werke an den Standorten Bremen, Eisenhüttenstadt, Duisburg und Bremen, die besonders im Fokus der Klimastrategie von ArcelorMittal Germany liegen.

Die Projekte zur klimaneutralen Stahlherstellung in den Flach- und Langstahlwerken werden entscheidend dazu beitragen, die Klimaziele des Konzerns und der Europäischen Union zu erreichen.

Hamburg:  Pionier bei der Stahlherstellung mit Wasserstoff
Im Rahmen des Projekts H2H will ArcelorMittal erstmals Wasserstoff großtechnisch einsetzen, um so genannten Eisenschwamm (direktreduziertes Eisenerz, Direct Reduced Iron=DRI) für den Stahlproduktionsprozess zu erzeugen. Zu diesem Zweck wird ArcelorMittal eine weitere Direktreduktionsanlage im Hamburger Werk bauen. Zudem legt man in Hamburg mit der Aufbereitung von Nebenprodukten aus der Stahlproduktion zu Splitt und Schotter viel Wert auf eine optimale Kreislaufwirtschaft.

Duisburg: Grüner Eisenschwamm und Einsatz von KI-Technologie
Der ArcelorMittal-Standort Duisburg wird in Zukunft im Rahmen des Projekts DRUIDE (DRI Usage in Duisburg EAF) von grün hergestelltem Eisenschwamm (DRI) aus Hamburg für die Stahlproduktion profitieren können. ArcelorMittal hat damit die Möglichkeit, Eisenschwamm CO2-arm am Hamburger Standort zu produzieren und teilweise am Standort Ruhrort (Duisburg) zu verwenden. Gleichzeitig werden durch den Einsatz von KI-Technologie unter anderem Energiekosten und CO2-Emissionen eingespart.

Bremen: Mit Wasserstoff und Eisenschwamm zum Ziel
Am Standort Bremen plant ArcelorMittal, zunächst durch das Einspeisen von Erdgas und später von Wasserstoff in den Hochofen, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Zur klimaneutralen Wasserstoffproduktion soll außerdem der Aufbau von Elektrolyse-Kapazitäten in Bremen beitragen. In einer neuen Direktreduktionsanlage will ArcelorMittal mit dem Projekt DRIBE grünen DRI erzeugen, der in einem zu errichtenden Elektrolichtbogenofen klimaneutral zu Stahl verarbeitet werden soll. Die DRI-Anlage in Bremen wird den Standort Eisenhüttenstadt zu Beginn mitversorgen.

Eisenhüttenstadt: Technologiewechsel über Erdgas zu Wasserstoff
Am Standort Eisenhüttenstadt ist die Verwendung von Wasserstoff mit dem DRIBE-Projekt elementarer Bestandteil der Zukunftsstrategie, langfristig wird der Technologiewechsel zur Direktreduktion von Eisenerz mit Wasserstoff angestrebt. Als Brückentechnologie wird zunächst Erdgas in den Hochofen eingeblasen, bis grüner Wasserstoff im benötigten Umfang und zu wettbewerbsfähigen Kosten zur Verfügung steht. Der Konzern plant eine innovative DRI-Anlage wie auch einen Elektrolichtbogenofen in Eisenhüttenstadt für die klimaneutrale Produktion.

Köln: ArcelorMittal Stahlhandel mit effizientem Energiemanagement
Viel Licht benötigen die ausgedehnten Lagerhallen an den über Deutschland verteilten Standorten der Kölner ArcelorMittal Stahlhandel GmbH. Das effiziente Energiemanagement zeigt Wirkung mit der Einsparung hunderter Tonnen CO2.

Bottrop: Emissionen der Kokerei reduziert
Die Investitionen in den Umweltschutz haben in Bottrop viel Zeit und Geld in Anspruch genommen – mit Erfolg. Die umfassenden Maßnahmen zeigen Wirkung und die Emissionen wurden erfolgreich weiter reduziert.

(Quelle: ArcelorMittal)

 

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ArcelorMittalCO2-Strategiegrüner StahlNachhaltigkeitSteel4Future

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