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Vom Fabrikarbeiter zum Geschäftsführer: Beim Gruppenevent zum Säubern und Streichen der Maschinen greifen alle zum Pinsel. - Foto: Cogne Edelstahl GmbH
13.03.2024

Cogne forciert Prozessoptimierung in Deutschland

Ein zentrales Element der Lean Organisation ist die 6-S-Methode, die zur Arbeitssicherheit und Produktivitätssteigerung beitragen soll. Sortieren, Systematisieren, Säubern, Standardisieren, Selbstdisziplinieren und Sicherheit sind die Leitlinien, an denen sich die verschiedenen Maßnahmen zur Prozessoptimierung orientieren.

Umgesetzt werden sie unter anderem durch Digitalisierung, tägliche Arbeitsroutinen, Workshops und Schulungen. Mit Erfolg, wie erste Erfahrungswerte zeigen: In nur drei Jahren hat sich die Zahl der Sicherheitsprüfungen und -hinweise durch die Angestellten verdoppelt.

Die allgemeine Arbeitseffizienz ist um zehn Prozent gestiegen. Durch das Management der Lagerbestände und aller Arbeitsschritte zwischen Materialeingang und Auftragserfüllung konnten die Durchlaufzeiten um 15 Prozent und die Bestände an Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen um 22,5 Prozent reduziert werden.

Stefan Lölling, Walzdraht- und Halbzeugexperte bei Cogne Edelstahl:
„Besonders erfreulich für die Kundschaft ist auch unsere verbesserte Serviceleistung. Mit einer Durchlaufzeit von jetzt sieben Tagen gegenüber vorher 34 Tagen ist das Reklamationsmanagement deutlich effizienter geworden.“  

Von der Führung vorgelebt

In Deutschland umfassen die bisherigen Maßnahmen unter anderem die Optimierung der Lagerflächen und die Sensibilisierung der Mitarbeitenden für die Ordnung am Arbeitsplatz und die Wichtigkeit, die innerbetrieblichen Verkehrswege sauber und übersichtlich zu halten.

Darüber hinaus wurde die IT-Infrastruktur modernisiert, sodass Sicherheitsdatenblätter und andere Dokumente schnell und einfach zugänglich sind. Um eingefahrene Strukturen aufzubrechen, setzt Cogne auf viele und intensive Mitarbeitergespräche, in denen die Vorteile der neuen Arbeitsweise deutlich gemacht werden.

Auch die Unternehmensführung lebt die eingeführten Prozesse vor und beteiligt sich unter anderem an Aufräum- und Säuberungsaktionen, bei denen vom CEO über den Abteilungsleiter bis zum Maschinenbediener alle in einem Team zusammenkommen.  

Stefan Lölling fügt an:
„Cogne wird in den kommenden Jahren daran arbeiten, die Prozesse zu stabilisieren und weiter im Unternehmen zu verankern. Damit erhöht sich die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das wiederum steigert die Effizienz und Produktivität, reduziert Arbeitsunfälle und führt zu weniger Fehlzeiten. Am Ende des Tages kommt das unseren Kunden zugute und sichert unsere Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft.“

(Quelle: Cogne Edelstahl GmbH)