Wirtschaft
Der DIHK befürchtet einen weltweiten Konjunktureinbruch durch die Corona-Pandemie - Foto: Gerd Altmann/Pixabay
19.03.2020

Corona-Pandemie: DIHK befürchtet weltweiten Konjunktureinbruch

keine gute Prognose für die deutsche Konjunktur

Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) befürchtet infolge der Corona-Pandemie einen weiteren Rückgang des ohnehin niedrigen globalen Wirtschaftswachstums. Seiner Aussage nach steht uns vermutlich die schlimmste Wirtschaftskrise seit der Finanzkrise 2008/2009 bevor. Selbst wenn die Krise durch das Corona-Virus bereits heute verarbeitet worden sei, würde die europäische Wirtschaft nach DIHK-Schätzung rd. einen Prozentpunkt weniger wachsen, was laut Treier fast schon ein optimistisches Szenario wäre.

In den kommenden Wochen rechnet der DIHK mit einem zweistelligem Rückgang beim deutsch-chinesischen Handel im Vergleich zum Vorjahr, was sich natürlich auch in der deutschen Konjunktur wiederspiegeln würde. Daher zähle für deutsche Unternehmen aktuell vor allem Liquidität. Die Bundesregierung habe hier mit den Beschlüssen zu Kurzarbeitergeld, Steuerstundung und Ausfallgarantien für die Geschäftsbanken der Firmen wichtige Hilfesignale gegeben. Was noch fehlt, wäre zum Beispiel, auch Solo-Selbstständige zusätzlich zu unterstützen, so Treier.

DIHK

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IndustrieUnternehmen

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