Unternehmen News
Basis der speziell für Metal Service Center entwickelten optischen Messsysteme bilden die einzigartigen IMS Camera Cluster Systeme (CCS) - Photo: IMS Messsysteme GmbH
18.06.2021

Für Metal Service Center optimierte Inline Messsysteme

Camera-Cluster-Systeme (CCS) garantieren höchste Messgenauigkeit für maximale Präzision

Die berührungslos detektierenden Messsysteme der IMS Messsysteme GmbH werden seit den 1980er Jahren konsequent gemäß den konkreten Branchen-anforderungen und geltenden -standards weiterentwickelt. In der produzierenden und weiterverarbeitenden Stahl-, Aluminium- und Nichteisen-metallindustrie kommen die Messsysteme des Herstellers aus Heiligenhaus überall dort zum Einsatz, wo sorgfältigste Materialprüfungen schon während der Produktion sicherzustellen sind. Entsprechend sind die Präzisionssysteme heute fester Bestandteil in den Warm- und Kaltwalzwerken rund um den Globus.

Auch Metal Service Center profitieren von diesem jahrzehnte-langen Know how und einem speziell für diese Branche optimierten, innovativen Produktportfolio von Inline-Messsystemen aus dem Hause IMS.

Die einwandfreie Qualität des Endprodukts hat in Metal Service Centern, bei gleich-zeitig stetig steigenden Kundenanforderungen, höchste Priorität. Die Zeiten manueller Vermessungen sind zwar eigentlich längst vorbei, in der Praxis ist diese Art der Qualitätskontrolle allerdings noch nicht ganz ausgestorben, was sich nicht zuletzt kritisch auf die Rüstzeiten der Anlagen auswirken kann.

Händisch durchgeführte Materialmessungen sind häufig mit Fehlern behaftet. Dies gilt besonders für die Vermessung mit Messschiebern, Mikrometerschrauben oder Maßband sowie für die zeitaufwändige Vermessung auf Messtischen mit Hilfe unterschiedlicher Messmittel für die Erkennung von Oberflächenfehlern und Maßhaltigkeit. Ein weiteres, nicht unerhebliches Gefahrenpotenzial liegt in der ebenfalls häufig noch manuell durchgeführten Übertragung von Messdaten sowie deren Auswertung und Verarbeitung, die nicht selten ebenfalls fehlerbehaftet ist. Beide Gefahrenquellen, besonders in Addition, schmälern die Wirtschaftlichkeit des Produktionsprozesses erheblich.

“Der Trend geht eindeutig zu digitalen und vollautomatisierten Systemen sowie einer 100-prozentigen Qualitätskontrolle.”, erklärt Dirk Reimertz, Diplom-Ingenieur und Sales & Product Manager bei IMS Messsysteme GmbH. “Mit einer automatisierten Messtechnik ausgestattete Produktionslinien arbeiten hocheffizient, wirtschaftlich und garantieren dem Kunden Endprodukte von höchster Qualität.”

Eine Automatisierung der in Metal-Service-Centern relevanten Messaufgaben sowie die ebenfalls automatisierte Datenspeicherung sämtlicher Messergebnisse führt im Resultat zu einer effektiven Steigerung der Produktionsergebnisse. Auch die Durchlaufzeiten können auf diese Weise nachhaltig verkürzt werden und die Einhaltung selbst kleinster Toleranzgrenzen wird garantiert.

„Unsere Kunden wünschen sich immer häufiger mehr Geschwindigkeit, Vernetzung und eine modulare Erweiterbarkeit der Messsysteme.«, so Dirk Reimertz, IMS Experte und Ansprechpartner für Metal Service Center.

Bereits die folgenden Standardsysteme der speziell auf Metal Service Center abgestimmten Messsysteme decken die häufigsten Messaufgaben ab:

·        Mittendickenmessung

·        Planheits-/Ebenheitsmessung

·        Feinstlochsuche

·        Blech- / Plattengeometriemessung

·        Streifenbreitenmessung

·        Breite-, Loch-, Kantenrisserkennung

·        Oberflächeninspektion

Hierbei stehen bei den optischen Messsystemen die einzigartigen Camera-Cluster-Systeme (CCS) im Fokus, deren Basis schnelle, intelligente Hightech-Kameras bilden, die in sogenannten Clustern zusammengefasst werden.

Im Wesentlichen bestehen diese aus zwei Komponenten: Einer Kameraeinheit sowie - in Abhängigkeit der Anwendung - einer LED- oder Laser-Lichtquelle. Diese sind so eng miteinander verknüpft, dass allein für die Inspektion einer Bandbreite von 2 Metern, 100 dieser Hightech-Kameras zum Einsatz kommen. Durch ihren modularen Aufbau lassen sich die CCS-Systeme leicht an jede Bandbreite oder Blech- und Plattenlänge anpassen. Radiometrische- sowie Laser-Dickenmesser runden das Produktspektrum final ab. Zusätzlich sind aber auch kundenspezifische Sonderlösungen selbstverständlich möglich.

Das IMS Qualitätsdatenmanagementsystem MEVInet-Q speichert während des Inline-Messvorgangs kontinuierlich alle Messdaten sowie Produktions- und Auftragsdaten und ermöglicht somit zu jedem Zeitpunkt eine exakte Verfolgung und Verifizierung. Für die 100-prozentige Qualitätssicherung können also zu jedem ausgelieferten Produkt auf Wunsch automatisch generierte Qualitätsprotokolle erstellt und mit ausgeliefert werden.

Jedoch geht es bei einer vollautomatisierten Messtechnik nicht ausschließlich um wirtschaftliche Vorteile, sondern auch um das Thema Umweltschutz und Ressourcenschonung. IMS Messsysteme liefern und dokumentieren sowohl in Warmwalz-, als auch in Kaltwalzwerken sowie eben auch in Stahl-Service-Centern unter härtesten Umgebungsbedingungen täglich präziseste Messergebnisse. Somit können bereits während des Herstellungsprozesses in den Anlagen frühzeitig Materialfehler, Oberflächenunebenheiten, Toleranz- sowie Maßabweichungen und viele weitere Faktoren erkannt werden, die im ungünstigsten Fall zu einem späteren Materialausschuss führen würden. Und genau das ist ein großer Beitrag für den aktiven Klimaschutz. Die Neuproduktionen für fehlerhafte Erzeugnisse entfallen und somit auch der neuerliche Einsatz von nicht erneuerbaren Energien und Wasser. 

(Quelle: IMS Messsyteme GmbH)

Photo: IMS Messsysteme GmbH
Photo: IMS Messsysteme GmbH

Schlagworte

DeutschlandIMS Messsysteme GmbHMesstechnikMetal Service Center

Verwandte Artikel

Artikel des Monats
16.10.2026

HÜTTENTAG 12. November 2026

Experten aus Industrie, Politik und Forschung diskutieren die Zukunft der Stahlbranche unter den aktuellen Rahmenbedingungen in der Messe Essen.

ABP Benteler Deutschland Energie Essen EU Europa Handel Industrie ING Maschinenbau Metallindustrie Nachhaltigkeit Politik Stahl Stahlindustrie Tube Umwelt Unternehmen VDMA Wettbewerb Wirtschaft
Mehr erfahren
Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl.
13.10.2026

WV Stahl: Erholung der weltweiten Stahlnachfrage geht an Deutschland vorbei

Die weltweite Stahlnachfrage stabilisiert sich und dürfte im kommenden Jahr wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren. Allerdings bleibt Deutschland deutlich hinter diese...

China Deutschland Entwicklung EU Europa Gesellschaft Handel HZ Indien Industrie ING Investition KI Produktion Stahl Stahlindustrie Stahlmarkt Weltstahlverband Wettbewerb Wirtschaft Wirtschaftsvereinigung Worldsteel
Mehr erfahren
Auftakt für das nächste Kapitel der TII Group: Gesellschafterin und Geschäftsführung eröffnen gemeinsam das neue Headquarter am Standort Pfedelbach. Im Bild von links: Thomas Müller, Susanne Rettenmaier, Dr. Gerald Karch, Filippo Baldassari.
08.10.2026

TII Group investiert am Standort Pfedelbach

Größte Investition der Firmengeschichte umfasst das neue Headquarter mit modernen Arbeitswelten und die Erneuerung der Fabrik

Deutschland Entwicklung EU Gesellschaft HZ Indien Industrie ING Innovation Investition Logistik Modernisierung Montage Neubau Produktion Strategie Transport Unternehmen USA Wirtschaft Zukunftstechnologie Zusammenarbeit
Mehr erfahren
06.10.2026

ArcelorMittal veröffentlicht LESS-Einstufungen für seine Produkte

ArcelorMittal hat die Einstufungen nach dem „Low Emission Steel Standard“ (LESS) für ausgewählte europäische Stahlprodukte veröffentlicht, die unter der Marke XCarb® herg...

Blech Bleche Bund CO2 Coils Dekarbonisierung Deutschland Elektrolichtbogenofen Energie Entwicklung Essen EU Europa Frankreich Gesellschaft Grobblech HZ Industrie ING Langprodukte Lichtbogenofen Luxemburg Nachhaltigkeit Produktion Recycling Schrott Spanien Stahl Stahlherstellung Stahlindustrie Stahlproduktion Umwelt Unternehmen Vorstand Zertifikat
Mehr erfahren
06.10.2026

Appell an Haushaltsausschuss: Geplante Kürzung der Forschungsförderung zurücknehmen

DVS Forschung und FOSTA warnen davor, im Bundeshaushalt 2027 die Mittel für die Mittelstandsforschung zu kürzen.

BMW Bund Dekarbonisierung Deutschland Digitalisierung Einsparung Energie Ergebnis EU Europa Finanzierung Förderung Forschung Forschungsprojekt Fosta Industrie ING Innovation Investition KI Neubau Politik Rohstoffe Sanierung Stahl Stahlanwendung Transformation Unternehmen USA Werkstoff Werkstoffe Wettbewerb Wirtschaft Wirtschaftsstandort Zahlen Zusammenarbeit
Mehr erfahren