Der Portalmonitor ist ein modulares, leistungsstarkes System zur zuverlässigen Erkennung von radioaktiven Materialien in industriellen Umgebungen, insbesondere in der Stahlindustrie. Er ermöglicht eine kontinuierliche, automatisierte Überwachung von Fahrzeugen, Schrott, Förderbändern und Schienenverkehr auf Gammastrahlung, um Sicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu gewährleisten.
Hocheffiziente großvolumige Szintillationsdetektoren in Kombination mit einer intelligenten Hintergrundstrahlungskompensation liefern stabile, reproduzierbare Ergebnisse bei minimierten Fehlalarmen. Flexible Detektorkonfigurationen und ein automatisierter Durchfahrtsbetrieb unterstützen einen sicheren und unterbrechungsfreien Materialfluss an Werkszugängen, Förderbändern, Schrottbehältern und Gleisanlagen.
Leistungsfähiges Systemkonzept für den industriellen Einsatz
Das System besteht aus drei Hauptkomponenten: dem Detektor, der Auswerteeinheit und der Software. Der Detektor ermöglicht eine präzise Strahlungsmessung, während die Auswerteeinheit das Signal verarbeitet, die Hintergrundstrahlung überwacht, Alarmgrenzwerte berechnet und das Alarmmanagement übernimmt. Die Software dient zur Anzeige und Weiterverarbeitung der Daten: Sie visualisiert Messwerte, ermöglicht den Export und die Speicherung von Messdaten, unterstützt die Erstellung von Berichten und die Anbindung an externe Systeme wie z. B. Netzwerke und Drucker.
Die präzise Strahlungsmessung bietet folgende Vorteile:
- Hohe Empfindlichkeit durch großvolumige Szintillationsdetektoren zur Erkennung selbst von Materialien mit geringer Aktivität
- Robuste Bauweise für den kontinuierlichen Einsatz in der Industrie und im Außenbereich
- Zuverlässige Überwachung von Fahrzeugen und Schrottladungen in Stahlwerksumgebungen
- Berührungsloser und automatisierter Durchfahrbetrieb
- Stabile und reproduzierbare Ergebnisse durch automatische Hintergrundstrahlungskompensation
- Einstellbare Alarmstufen, angepasst an verschiedene Schrottarten, Ladungsbedingungen und Hintergrundstrahlung
(Quelle: Berthold Technologies GmbH & Co. KG)