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Photo: Outokumpu
18.12.2025

Outokumpu schließt Restrukturierungsverhandlungen ab

Outokumpu treibt sein Restrukturierungsprogramm mit dem Ziel voran, bis Ende 2027 Kosteneinsparungen in Höhe von 100 Mio. Euro zu erzielen. Ein wesentlicher Schritt stellt dabei der Abschluss der Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern in Finnland, Schweden und Deutschland dar.

Das Programm konzentriert sich auf den Geschäftsbereich Europa sowie auf globale Konzernfunktionen. Strukturelle Einsparungen sollen durch Maßnahmen zur Senkung der Fixkosten erzielt werden, einschließlich eines Personalabbaus, flankiert von Effizienzsteigerungen in der gesamten Organisation sowie einer Optimierung des Produktionsportfolios. Hintergrund dieser Maßnahmen sind die schwache Edelstahlnachfrage sowie der intensive Wettbewerb durch kostengünstige Importe in den europäischen Markt, die zu einer anhaltend schwachen Rentabilität geführt haben. Die Stärkung der grundlegenden Geschäftsaktivitäten ist eine zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung der wachstumsorientierten EVOLVE-Strategie von Outokumpu.

Insgesamt wird erwartet, dass die Restrukturierungsmaßnahmen bis Ende 2027 rund 650 Vollzeitstellen betreffen, davon etwa 450 Stellen als Gegenstand dieser Verhandlungen. Die nun abgeschlossenen Verhandlungen in Finnland, Schweden und Deutschland werden zu einem Abbau von 139 (Finnland), 109 (Schweden) beziehungsweise 120 (Deutschland) Stellen führen. Die Prozesse in weiteren Ländern dauern an und werden voraussichtlich 80 Stellen betreffen.

Outokumpu erwartet, eine Restrukturierungsrückstellung in Höhe von rund 35 Mio. Euro als Sondereffekt mit Einfluss auf die Vergleichbarkeit im EBITDA im vierten Quartal 2025 zu erfassen. Der überwiegende Teil der Cashflow-Auswirkung in Höhe von 35 Mio. Euro wird für das Jahr 2026 erwartet.

(Quelle: Outokumpu)

Schlagworte

DeutschlandEdelstahlEinsparungEUFinnlandOptimierungProduktionRestrukturierungSchwedenStahlStrategieWettbewerb

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