Swiss Steel Group präsentiert auf der Drahtfachmesse wire 2026 in Düsseldorf ihre aktuellen Entwicklungen im Bereich Speziallangstahl. Im Fokus stehen Anwendungen, die zur Effizienz industrieller Prozesse beitragen, sowie Lösungen mit reduziertem CO₂-Fussabdruck.
Breites Einsatzspektrum in industriellen Anwendungen
Unter dem Leitmotiv „Make Steel Matter“ zeigt das Unternehmen, wie entscheidend Spezialstahl für Fortschritt ist. Spezialstähle der Swiss Steel Group kommen in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz – unter anderem in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, in der Energieversorgung sowie in der Medizintechnik.
Sie sind häufig Bestandteil sicherheitsrelevanter oder hochbeanspruchter Komponenten und tragen zur Funktionalität und Zuverlässigkeit technischer Systeme bei. Was das konkret bedeutet, lässt sich in Zahlen fassen: Produkte aus Stahl der Swiss Steel Group sind Teil des Alltags von mehr als 200 Millionen Menschen.
Fokus auf Zerspanbarkeit und Prozessstabilität
Ein Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf dem Thema Machinability. Die Eigenschaften eines Werkstoffs in der Weiterverarbeitung haben direkten Einfluss auf Produktivität, Kosten und Prozesssicherheit. Stähle mit optimierter Zerspanbarkeit ermöglichen höhere Schnittgeschwindigkeiten, längere Werkzeugstandzeiten und stabilere Bearbeitungsprozesse. Dies trägt dazu bei, Produktionsabläufe effizienter zu gestalten und die Gesamtbetriebskosten zu senken. Swiss Steel Group zeigt hierzu ihr Portfolio an Werkstoffen, die speziell für eine zuverlässige und wirtschaftliche Bearbeitung ausgelegt sind.
Nachhaltige Stahlproduktion
Ein weiterer Schwerpunkt ist die nachhaltige Ausrichtung der Stahlproduktion. Swiss Steel Group setzt konsequent auf die Elektrostahlroute und produziert auf Basis von Stahlschrott. Rund 92 % der eingesetzten metallischen Rohstoffe stammen aus recyceltem Material, jährlich werden etwa 1,3 Millionen Tonnen Schrott verarbeitet.
Auf dieser Grundlage erreicht das Unternehmen einen deutlich reduzierten CO₂-Fussabdruck: Die Emissionen liegen bei rund 0,17 t CO₂ pro Tonne Rohstahl (Scopes 1+2) und damit bis zu 85 % unter dem weltweiten Durchschnitt der Stahlindustrie (Scope 1,2 und teils 3, World Steel Mix). Gleichzeitig basiert ein grosser Teil der Energieversorgung auf emissionsarmen Quellen – rund 83 % stammen aus Low-Carbon-Energie, davon ein wachsender Anteil aus erneuerbaren Quellen.
Dieses Engagement wurde auch extern bestätigt: Swiss Steel Group erhielt erneut die Bestnote „A“ im CDP-Rating für Klimaschutz. Zusätzlich wurde das Unternehmen von EcoVadis mit der Platin-Medaille ausgezeichnet, der höchsten Bewertung der Plattform für Nachhaltigkeitsleistungen. Diese Bewertungen unterstreichen die Fortschritte des Unternehmens bei der Reduktion von Emissionen, der Nutzung von Recyclingmaterialien und der transparenten Offenlegung von Umweltdaten.
Swiss Steel Group präsentiert sich auf der WIRE 2026 in Halle 12, Stand A28. Der Stand bietet Einblicke in das Produktportfolio, Anwendungsbeispiele sowie die technologische und nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens.
(Quelle: Swiss Steel Group)