Fachbeitrag Technik Hüttentag
Bei der Erfassung von Prozess- und Maschinendaten stellt sich die Frage, wo die erfassten Messdaten gespeichert werden - Foto: iba/shutterstock.com
11.02.2020

Wohin mit den Daten?

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Stahl + Technik (Artikelvorschau)
Digitale Transformation und Industrie 4.0

Wohin mit den Daten?

Bei der Erfassung von Prozess- und Maschinendaten stellt sich die Frage, wo die erfassten Messdaten gespeichert werden. Ob die Speicherung lokal in Datenbanken oder global in einer Cloud erfolgt, ob Rohdaten, aggregierte Daten oder KPI-Werte gespeichert werden, wird in diesem Artikel erörtert. Dabei werden fünf verschiedene Möglichkeiten der Datenspeicherung und ihre möglichen Anwendungen und Einsatzgebiete dargestellt.

Der vollständige Artikel ist erschienen in STAHL+TECHNIK 2 (2020) Nr. 1/2, S. 49 ff.

Im Zeitalter der digitalen Transformation und Industrie 4.0 ist die Erfassung von Prozess- und Maschinendaten in der Stahlindustrie eine allgemein anerkannte und etablierte Vorgehensweise. Messdaten werden für ganz unterschiedliche Anwendergruppen wie z.B. Instandhaltung, Qualitätsmanagement, Produktion, Prozesstechnologie, Engineering, Planung/Neubau, Anlagenbauer etc. aufgezeichnet. Dabei hat jede Anwendergruppe in der Regel ihre eigene Zielsetzung zur Datenerfassung, wie z.B. Fehler- und Störungssuche, Produkt- und Prozessoptimierung, Erfassung von Qualitätsdaten, Nachweis der spezifizierten Anlagenparameter, Energiemonitoring, Condition Monitoring, Schwingungsanalyse, Digitalisierung eines Prozesses oder die Umsetzung einer umfassenden Digitalisierungsstrategie.
Um diese unterschiedlichsten Zielsetzungen zu erfüllen, müssen ganz verschiedene Daten erfasst und aufgezeichnet werden: angefangen von den nicht zyklischen Betriebsdaten, Materialdaten und Produktionsdaten, die beschreibenden und informativen Charakter haben, bis hin zu zyklischen Prozessdaten, Steuerungsdaten, Sensordaten, Maschinendaten und hochzyklischen Schwingungsdaten und Energiedaten. Aber auch die mit diesen Daten synchron aufgezeichneten Videodaten sind wichtig, da sie es ermöglichen, das in den Messdaten aufgezeichnete Prozessverhalten besser zu verstehen und zu interpretieren. Videodaten sind dann besonders wichtig, wenn es für verschiedene Produktionsschritte im Prozess keine geeignete Sensorik gibt oder diese nicht wirtschaftlich eingesetzt werden kann.

Vorgetragen auf dem HÜTTENTAG 2019 am 7. November 2019 in Essen.
Dr. Andreas Quick, Leiter Produktmanagement, iba AG, Fürth.

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Schlagworte

DigitalisierungIndustrie 4.0Prozesssteuerung

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