Veranstaltung
Die Messe Düsseldorf verschiebt aufgrund des Coronavirus ihre Eigenveranstaltungen - Foto: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann
02.03.2020

Messe Düsseldorf verschiebt Leitmessen wire, Tube und METAV

Terminverschiebungen für wire 2020, Tube 2020 und METAV

Die Messe Düsseldorf GmbH verschiebt aufgrund des Coronavirus ihre Eigenveranstaltungen. Davon betroffen sind auch die Messen wire, Tube sowie die Energy Storage Europe. Die METAV 2020 findet ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt statt. In enger Abstimmung mit allen beteiligten Partnern wird das Unternehmen zeitnah über alternative Messetermine beraten, um größtmögliche Planungssicherheit zu garantieren.

Damit folgt die Messe Düsseldorf der Empfehlung des Krisenstabs der Bundesregierung, bei der Risikobewertung von Großveranstaltungen die Prinzipien des Robert-Koch-Instituts zu berücksichtigen. Aufgrund dieser Empfehlung und der zuletzt deutlich gestiegenen Zahl von Infizierten auch in Europa hat die Messe Düsseldorf die Lage neu bewertet. Hinzu kommt die Verunsicherung zahlreicher Aussteller und Besucher der Veranstaltungen im März und die komplizierte Reisesituation insbesondere für internationale Kunden.

Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH: „Unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter vertrauen uns. Nicht nur, was die professionelle und erfolgreiche Abwicklung internationaler Großveranstaltungen in Düsseldorf angeht. Dieses Vertrauen können sie auch dann in uns haben, wenn wir kritische Lagen im Sinne ihrer Sicherheit entscheiden.“

„Diese Entscheidung ist allen Beteiligten nicht leichtgefallen“, so Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf und Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Düsseldorf GmbH. „Aber die Verschiebungen zum jetzigen Zeitpunkt sind für die Messe Düsseldorf und ihre Kunden angesichts der immer dynamischeren Entwicklungen erforderlich.“

Für die im Mai und Juni in Düsseldorf stattfindenden Großmessen interpack und drupa gibt es aktuell keine Absicht für eine Verschiebung. „Natürlich nehmen wir auch hier die Anfragen unserer Kunden bezüglich des Coronavirus sehr ernst“, so Dornscheidt, „deshalb werden wir rechtzeitig in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden und Partnern die Lage erneut bewerten und verantwortungsvoll entscheiden.“

Auch die METAV 2020 findet nicht zum geplanten Termin statt

Die METAV 2020 – Internationale Messe für Technologien der Metallbearbeitung, die vom 10. bis 13. März in Düsseldorf stattfinden sollte, wird ebenfalls verschoben. Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des METAV-Veranstalters VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), sagt: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber der Coronavirus bzw. Covid-19 hat sich in den vergangenen Tagen extrem dynamisch verbreitet. Mit der hohen Zahl an Infizierten in Italien und der Verbreitung in Nordrhein-Westfalen direkt vor der Haustür der METAV ist die Verunsicherung bei unseren Ausstellern stark gestiegen.“

Nachdem auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vom Beginn einer Epidemie in Deutschland gesprochen hat und Reisende aus Krisengebieten ab sofort bei der Einreise kontrolliert werden, haben etliche große Aussteller ihre METAV-Teilnahme abgesagt. „Da die weitere Entwicklung nicht absehbar ist, haben wir uns kurzfristig entschlossen, die METAV zu verschieben. In Abstimmung mit unserem Partner, der Messe Düsseldorf, werden wir den neuen Termin zeitnah bekanntgeben, damit Aussteller und Besucher so schnell wie möglich Planungssicherheit haben“, sagt Schäfer.

(Quellen: Pressemitteilungen der Messe Düsseldorf und des VDW)

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DrahtRohre

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