Unternehmen
Photo: Salzgitter AG
02.05.2024

Iberdrola Deutschland schließt PPA mit Salzgitter Flachstahl

Zweiter Solarpark von Iberdrola in Deutschland wird mehr als 900GWh Grünstrom liefern

Iberdrola Deutschland und die Salzgitter Flachstahl GmbH haben einen weiteren langjährigen Stromliefervertrag (PPA) über 15 Jahre geschlossen. Ab 2025 wird Iberdrola Deutschland jährlich etwa 60 GWh (Gigawattstunden) Grünstrom an die Salzgitter Flachstahl GmbH liefern.

Der Solarstrom stammt aus Iberdrolas zweiter großflächigen Photovoltaik-Anlage in Deutschland, die in Sachsen-Anhalt entstehen wird. Iberdrola Deutschland baut damit seine Präsenz im deutschen Onshore-Geschäftsbereich weiter aus. Iberdrolas zweiter Solarpark in Deutschland

Das neue Solarprojekt, welches in Sachsen-Anhalt entstehen soll, befindet sich bereits in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadiummit einem voraussichtlichen Inbetriebnahme-Datum im Jahr 2025 und einer geplanten installierten Leistung von 60 Megawatt Peak (MWp).Damit erweitert Iberdrola die Versorgung mit Erneuerbaren Energien über die 6.500 GWh, die zukünftig aus dem Offshore-Windpark Baltic Eagle geliefert werden.

Das Ziel ist es, die Versorgung mit Strom zu wettbewerbsfähigen und stabilen Preisen für gewerbliche Großkunden sicherzustellen, die sich für eine umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgung einsetzen.

„Der Ausbau der Zusammenarbeit mit Iberdrola ist ein weiterer, wichtiger Baustein unserer Energiestrategie. Mit ihrer Unterstützung können wir den Bedarf an regenerativ erzeugtem Strom für die Salzgitter AG und insbesondere für unser Transformationsprogramm SALCOS® absichern. Ganz getreu unserer Unternehmensmission ‚Partnering for Transformation‘“, so Ulrich Grethe, Vorsitzender der Geschäftsführung Salzgitter Flachstahl.

„Für uns und unsere Zuliefer- und Kundenbranchen wird die Etablierung nachhaltiger Produktions- und Prozessketten immer wichtiger. Mit dem Abschluss dieses neuen Stromliefervertrags gehen wir den Weg hin zu einer klimaneutralen Produktion einen großen Schritt weiter.“

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der Salzgitter Flachstahl GmbH. Der langfristige Stromliefervertrag (PPA) unterstreicht unser Engagement zur Förderung der Erneuerbaren Energien und zur Beschleunigung der Energiewende“, betont Felipe Montero, CEO von Iberdrola Deutschland.

„Durch das Schließen starker Partnerschaften mit Branchenführern wie der Salzgitter Flachstahl GmbH gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt in unserer integrierten Wachstumsstrategie, insbesondere im Bereich des Onshore-Geschäfts. Durch langfristige PPAs möchten wir Projekte realisieren, die aktiv zur grünen Transformation der deutschen Industrie beitragen. Gleichzeitig unterstützen wir auch andere wichtige Akteure mit marktbasierten Lösungen dabei, ihre Klimaziele zu erreichen.“

Iberdrola Deutschland unterstützt Unternehmen wie die Salzgitter Flachstahl GmbH bei ihrer nachhaltigen Transformation. Iberdrola ist weltweit führend, wenn es darum geht, die Industrie bei der Dekarbonisierung zu unterstützen. Als Pionier bei der Bereitstellung Erneuerbarer Energielösungen für Industriepartner wurde Iberdrola kürzlich von Pexapark als führender europäischer Energieversorger anerkannt, sowohl in Bezug auf die Anzahl der Abschlüsse als auch auf das Volumen der über langfristige Verträge (PPA) mit Industriekunden in Europa verkauften Energie: fast 1.000 MW wurden in 2023 unterzeichnet.

Der Salzgitter-Konzern ist mit seinen Tochtergesellschaften bereits heute Partner für die Energiewirtschaft und damit für die Erzeugung Erneuerbarer Energien. So liefert beispielsweise die Ilsenburger Grobblech GmbH (ILG) als Vollsortimenter bereits seit 1996 Grobbleche für den Onshore- und seit 2010 verstärkt auch für den Offshore-Markt der Windenergiebranche.

Weitere Produkte des Konzerns für Windkraftanlagen sind unter anderem HFI-längsnahtgeschweißte Stahlrohre, Präzisionsstahlrohre für die Gondel und Großrohre für die Unterkonstruktionen von Offshore-Windparks. Energiepartnerschaften mit führenden deutschen Unternehmen wie dem Salzgitter-Konzern sind ein zentraler Bestandteil von Iberdrolas integrierter Wachstumsstrategie auf dem wichtigen deutschen Kernmarkt. Mit starken Kooperationen und langfristigen Stromlieferverträgen (PPA) trägt Iberdrola Deutschland zur grünen Transformation der deutschen Industrie bei und unterstützt unter anderem den Markthochlauf von Grünem Wasserstoff.

In diesem Bereich strebt das Unternehmen die Zusammenarbeit mit weiteren zentralen Akteuren der deutschen Wirtschaft an, um diese mit marktwirtschaftlichen Lösungen, wie PPAs, bei der Erreichung ihrer Klimaziele zu unterstützen. Dazu gehören auch PVLösungen und technologieübergreifende Anwendungen wie z. B. Batteriespeicher. Iberdrola Deutschland ist der größte Betreiber von Offshore-Windparks in der deutschen Ostsee und ist im Bereich Onshore in der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Onshore- Windparks sowie von Photovoltaikprojekten tätig.

Neben dem Offshore-Windpark Wikinger, der bereits im Jahre 2017 in der Deutschen Ostsee ans Netz gegangen ist, werden mit Baltic Eagle und Windanker zwei weitere Windparks in den kommenden Jahren in Betrieb gehen.

(Quelle: Salzgitter AG)

Schlagworte

AnlagenBlechBlecheDekarbonisierungDeutschlandEnergieEnergiewendeEnergiewirtschaftEntwicklungEUFlachstahlGesellschaftGrobblechIlsenburger Grobblech GmbHInbetriebnahmeIndustrieINGKIKlimaKlimazielKlimazieleKonstruktionKooperationOffshorePartnerschaftProduktionRohreSachsenSalzgitterSalzgitter AGSalzgitter FlachstahlSalzgitter Flachstahl GmbHStahlStahlrohreStrategieTransformationUmweltUnternehmenUSAVerkaufWasserstoffWettbewerbWindparkWirtschaftZusammenarbeit

Verwandte Artikel

17.02.2026

Stahl Krebs wird Vertriebspartner von Alleima

Der Solinger Stahlhändler nimmt die Premium-Messerstähle des schwedischen Herstellers in sein Sortiment auf

Deutschland Distribution Edelstahl EU IBU Industrie ING Legierungen Lieferung Logistik Messe Nachhaltigkeit Partnerschaft Produktion Schmieden Service Spezialstahl Stahl Stahlherstellung Stahlproduktion Unternehmen USA Vertrieb Zertifikat Zusammenarbeit
Mehr erfahren
17.02.2026

Klöckner & Co SE empfiehlt Annahme des Übernahmeangebotes von Worthington Steel

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Klöckner & Co SE haben am 13. Februar 2026  ihre gemeinsame begründete Stellungnahme zum freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot...

Anlagen Aufsichtsrat Entwicklung Essen EU Finanzierung Gesellschaft Goldman Sachs HZ Inc. ING Kartellrecht Messe Nordamerika Partnerschaft Presse Refinanzierung Service Strategie Swoctem Übernahme Unternehmen USA Vereinbarung Verkauf Vorstand Wirtschaft
Mehr erfahren
Brammen im Werk in Tornio
16.02.2026

Outokumpu: Geschäftsbereich Europa schwächelt

Für Outokumpu endete das Geschäftsjahr schwach, geprägt von Gegenwind im Geschäftsbereich Europa. Das bereinigte EBITDA im Zeitraum Januar–Dezember 2025 betrug 167 Mio. €...

ABB Beizlinie Chrom Dekarbonisierung Deutschland Edelstahl Einsparung Ergebnis EU Finnland Geschäftsjahr Handel IBU ING Investition Krefeld Kreislaufwirtschaft Legierungen Lieferung Machbarkeitsstudie Nachhaltigkeit Optimierung Produktion Restrukturierung Rohstoffe Schweden Stahl Stahlwerk Strategie Studie Unternehmen USA Verkauf Werkstoff Werkstoffe Wettbewerb Wirtschaft Zahlen
Mehr erfahren
Steven Endress (links) wird neuer Präsident des Endress+Hauser Verwaltungsrats und folgt damit auf Matthias Altendorf (rechts). Sandra Genge (Zweite von links) ist zur stellvertretenden Vorsitzenden des Familienrats ernannt worden. Sie soll die Nachfolge von Dr. h. c. Klaus Endress (Zweiter von rechts) antreten, der angekündigt hat, 2027 als Vorsitzender zurückzutreten.
13.02.2026

Wechsel im Endress+Hauser Verwaltungsrat

Der Generationswechsel in der Endress+Hauser Gruppe setzt sich fort. Nun wird es auch an der Spitze des Verwaltungsrats zu einem Wechsel kommen.

Ausbildung Automatisierung Bund Entwicklung Essen EU Generalversammlung Gesellschaft HZ Industrie ING Karriere Schweiz Software Technik Unternehmen USA Verwaltungsrat Weiterbildung Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Dr. Christian Morawetz, Chief Operating Officer (COO) bei der RATH AG
13.02.2026

Veränderung im Vorstand der Rath AG

Zum 1. Januar 2026 hat Dr. Christian Morawetz (45) die Position des Chief Operating Officer (COO) übernommen.

Aufsichtsrat Automation Dekarbonisierung Energie Energieeffizienz Entwicklung EU Feuerfest Forschung Fraunhofer Industrie ING Innovation Marktbedingungen Produktion Rath AG Schienen Stahl Stahlindustrie Temperatur Transformation Unternehmen Vorstand Wettbewerb Wirtschaft
Mehr erfahren