Statement
Photo: Wirtschaftsvereinigung Stahl
03.09.2026

WV Stahl: Zuschuss zu Netzentgelten muss erhalten bleiben

Die Bundesregierung hat am 02.09.2026 eine Neuregelung des Zuschusses zu den Übertragungsnetzentgelten für die Jahre 2027 bis 2029 beschlossen. Dieser soll künftig um jährlich eine Milliarde Euro gekürzt werden. Das Gesetz wird nun im Bundestag beraten.

Dazu Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl:
„Mit der Wiedereinführung des Zuschusses zu den Übertragungsnetzkosten ist es erst Anfang dieses Jahres gelungen, die in den vergangenen Jahren explodierten Netzentgelte wieder auf Normalniveau zu senken. Diese Maßnahme postwendend wieder zu kürzen, wäre ein fatales Signal! Das Ziel, die Stromkosten der Industrie nachhaltig zu reduzieren, würde wieder in die Ferne rücken und das gerade jetzt, wo die Nahost-Krise die Energiemärkte immens unter Druck setzt und die ohnehin volatilen Strompreise weiter steigen.

In Zeiten multipler Bedrohungen und geopolitischer Unsicherheiten muss die Bundesregierung für Planungssicherheit sorgen, statt gerade erreichte Entlastungen wieder zurückzunehmen!

Unsere Forderung ist klar: Der Haushaltszuschuss von 6,5 Milliarden Euro muss vollständig erhalten werden – und zwar dauerhaft!“

(Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl)

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