Unternehmen News
Im Rahmen seines Lösungsportfolios im Bereich der additiven Fertigung hat TANIOBIS auf Basis von Tantal und Niob die sphärischen AMtrinsic® Pulver entwickelt. - Photo: TANIOBIS GmbH
08.10.2020

AMtrinsic®: sphärische Pulver für additive Fertigung von TANIOBIS

Neue Anwendungen auf Basis von Tantal und Niob

TANIOBIS stellt hochwertige Materialien, Pulver sowie Legierungen auf Tantal- und Niob-Basis her und bildet damit die Grundlage vieler Gegenstände, die uns im Alltag begegnen. Neben ihrem Einfluss auf globale Technologietrends, wie dem Internet of Things und Big Data, hat TANIOBIS jüngst ein neues Metallpulver für die additive Fertigung vorgestellt: AMtrinsic®.  

Gewachsen als H.C. Starck Tantalum & Niobium, präsentiert sich das Unternehmen seit dem 1. Juli als TANIOBIS GmbH. Mit über 60 Jahren Erfahrung in der Metallurgie fertigt TANIOBIS unter anderem für Kunden aus den Branchen Automotive, Energy, Luftfahrt, Electronics, Chemische Industrie und Medizintechnik. Im Zuge dessen bedient das Unternehmen auch das weltweit boomende Feld der additiven Fertigung – vor allem aufgrund seiner biokompatiblen Legierungen, welche für die Herstellung von patientenspezifischen Implantaten mittels 3D-Druck hergestellt werden. Die spezifische Verarbeitung von TANIOBIS-Pulvern in 3D-Druckprozessen wird dank der sphärischen Morphologie der Pulver ermöglicht.  

Vorteilhafte Eigenschaften der AMtrinsic® Pulver Im Rahmen seines Lösungsportfolios im Bereich der additiven Fertigung hat TANIOBIS die sphärischen AMtrinsic® Pulver entwickelt. AM steht für „Additive Manufacturing“ und trinsic für die intrinsischen Materialeigenschaften. Die Kombination der Vielseitigkeit dieser gasverdüsten sphärischen Pulver aus tantal- und niobhaltigen Legierungen mit der Designfreiheit additiver Fertigungstechnologien eröffnet Herstellern neue Anwendungsmöglichkeiten bei hoher Prozesssicherheit. Die Hauptanwendungsgebiete von AMtrinsic® sind medizinische Implantate sowie die Fertigung hitze- und korrosionsbeständiger Komponenten für die chemischen Industrie, Luft- und Raumfahrt.

Die Eigenschaften basieren auf denen von Tantal und Niob: eine hohe Temperaturbeständigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Leitfähigkeit. Die intrinsischen Eigenschaften der designten Legierungen erweitern dieses Spektrum mit Elastizität, Festigkeit und Härte. Trotz der hohen Schmelzpunkte der Materialien ist die Druckbarkeit über die üblichen Prozesse gegeben. Darüber hinaus wurden die Pulver nach Parameteroptimierung entwickelt, um vollständig dichte Strukturen zu erhalten. Auch hoch komplexe Zusammensetzungen können generiert und gedruckt werden, wobei die homogene Elementverteilung in den gedruckten Teilen erhalten bleibt. Dank ihrer ausgezeichneten Verarbeitbarkeit sind die Pulver je nach Anforderung anpassbar und die Legierungen variabel.  

(Quelle: additiv pr GmbH & Co. KG)

Schlagworte

Additive FertigungPulverTaniobis

Verwandte Artikel

Die Verantwortlichen der Clausthaler Projekte im DFG-Schwerpunktprogramm SPP 2315 (von links): Dr. Thomas Schirmer, Juniorprofessorin Nina Gunkelmann, Professor Michael Fischlschweiger, Professorin Ursula Fittschen, Dr.-Ing. Annett Wollmann, Professor Alfred Weber und Professor Andreas Schmidt. Die Verantwortlichen der Clausthaler Projekte im DFG-Schwerpunktprogramm SPP 2315 (von links): Dr. Thomas Schirmer, Juniorprofessorin Nina Gunkelmann, Professor Michael Fischlschweiger, Professorin Ursula Fittschen, Dr.-Ing. Annett Wollmann, Professor Alfred Weber und Professor Andreas Schmidt.
19.10.2021

Recycling von Schlacken

Fünf Clausthaler Projekte im DFG-Schwerpunktprogramm SPP 2315 EnAM – „Engineered Artificial Minerals“ – mit einer Fördersumme von annähernd zwei Millionen Euro bewilligt.

Bochum Bund Energie Energieverfahren Entwicklung Ergebnis EU Forschung Getriebe IMU ING Lithium-Ionen-Batterie Montage Pulver Rohstoffe Schlacke Schmelze Studie Technik Transformation TU Bergakademie Freiberg TU Clausthal USA Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Tobias Stittgen (links) und Thomas Horr, die beiden Geschäftsführer der ponticon GmbH, vor einem pE3D System, das in Kürze auf der Formnext in Frankfurt präsentiert wird.
06.10.2021

Neues Verfahren beschleunigt die Entwicklung neuer, AM-spezifischer Werkstoffe

Auf der Formnext stellt Ponticon das pontiMAT Verfahren zur Entwicklung neuer metallischer Werkstoffe für die Additive Fertigung vor.

Additive Fertigung Entwicklung EU Fraunhofer ING Konstruktion Legierungen Lehrstuhl Ponticon RWTH RWTH Aachen Technik USA Werkstoff Werkstoffe Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Impressionen von der begleitenden Ausstellung
21.09.2021

Vier Tage mit über 90 Vorträgen sowie begleitender Ausstellung

Endlich wieder live: Der DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. und die Messe Essen ziehen ein positives Fazit zum „DVS CONGRESS + EXPO power...

3D-Druck Additive Fertigung Auszeichnung Deutschland DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. Essen EU Forschung Industrie ING Innovation Innovationspreis Messe Messe Essen GmbH Nachwuchs Schweißen Schweissen & Schneiden Stahl Stahlbau Technik Unternehmen Veranstaltung Werkstoff Wirtschaft
Mehr erfahren
: Die Stahl-Innovation Printdur® HSA wurde in der Kategorie Material Design mit dem MP Innovation Award ausgezeichnet.
28.04.2021

Additive Fertigung: Printdur® HSA mit MP Innovation Award ausgezeichnet

Hochfester, nichtrostender, austenitischer Stahl für die additive Fertigung – das ist der Printdur® HSA. Die Stahlpulver-Innovation der Deutschen Edelstahlwerke (DEW), ei...

Additive Fertigung Deutsche Edelstahlwerke MP Corrosion Innovation of the Year Award 2021 Swiss Steel Group
Mehr erfahren
Outokumpu erhält von SMS group eine Metallpulververdüsungsanlage
17.09.2020

Neu entwickelte Pulververdüsungsanlage für innovative Geschäftsfelder

Outokumpu entscheidet sich für die Metallpulververdüsungsanlage von SMS group zur Herstellung von Vormaterial für den metallischen 3D-Druck

Additive Fertigung Metallpulver Outokumpu SMS group
Mehr erfahren