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Photo: Kaltenbach Solutions GmbH
10.11.2021

Einführen der OEE-Kennzahl mit Plug&Play-Lösung zum Messen und Visualisieren

Das Akronym OEE (Overall Equipment Effectiveness) kommt ursprünglich aus der Automobilindustrie und bezeichnet die Gesamtanlageneffektivität. Mit der inzwischen weit verbreiteten Industriekennzahl OEE haben die Betreiber von Produktions- und Fertigungsanlagen ein wichtiges Instrument an der Hand, um die Verfügbarkeit und die Leistung von technischen Einrichtungen sowie die damit erreichte Qualitätsrate messen und auswerten zu können. Die OEE ist ein wichtiger Grundpfeiler für Industrie 4.0, da sie die Effektivitätsverluste von Produktionsanlagen analysiert und auch die Verschwendung von Ressourcen sowie daraus resultierende Auswirkungen aufzeigt.  

Auf der Basis von OEE-Kennzahlen können produzierende Unternehmen jederzeit fundierte Entscheidungen treffen. Die automatisierte Erfassung hat den Vorteil, dass Kennzahlen wie Durchsatz, Rüstgradzeiten oder Belegkapazitäten stets in Echtzeit zur Verfügung stehen. Eine Analyse nach Produktionseinheiten, Produkten, Zeiträumen, Fehlerarten und -quellen generiert kontinuierlich Optimierungsmöglichkeiten, die den Verlust an Zeit, Leistung und Qualität ausgleichen und die Gesamtanlageneffektivität deutlich erhöhen. Das hilft langfristig dabei, die unternehmenseigene Wertschöpfung bei wachsender Komplexität sicherzustellen. Eine effiziente Nutzung von Ressourcen und Anlagen sowie die Optimierung von Prozessen machen die Produktion nachhaltig profitabel.  

Oft scheitert die Einführung der OEE-Kennzahl an der schwierigen und zeitraubenden Ermittlung der notwendigen maschinenspezifischen Bezugsgröße „vorgegebene Menge“. Diese Bezugsgröße lässt sich jetzt mit Hilfe von digital unterstützen Messgeräten wie der sogenannten BoosterBOX der KALTENBACH.SOLUTIONS GmbH auf Basis automatisch gemessener Prozess- und Rüstzeiten in kurzer Zeit bestimmen. Die BoosterBOX kann unkompliziert über Plug&Play an Maschinen aller Hersteller angeschlossen werden. Im laufenden Betrieb sammelt sie dann relevante Daten und bildet diese in überschaubaren Grafiken ab. Mit der dazugehörigen Timer-App wird die Qualifizierung von Gut- und Ausschussteilen direkt an der Maschine möglich und erfolgt im weiteren Prozess über zwei Klicks. Damit stehen die OEE-Kennzahl sowie die Basisgrößen Verfügbarkeitsgrad, Leistungsgrad und Qualitätsgrad am Ende jeder Schicht online zur Verfügung.

(Quelle: Kaltenbach Solutions GmbH)

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AnlagenAutomobilEUIndustrieIndustrie 4.0Kaltenbach Solutions GmbHOptimierungProduktionUnternehmenZahlen

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