Fachbeitrag Technik
Die Digitalisierung kann die vorausschauende Wartung, Prozessoptimierung, Verfolgung und Nachverfolgung der Produktqualität unterstützen - Foto: iba
10.09.2019

Erfassen, Analysieren und Weiterverarbeiten von Maschinen- und Sensordaten

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Stahl + Technik (Artikelvorschau)

Digitalisierungsprojekte in der Anlagentechnik

Erfassen, Analysieren und Weiterverarbeiten von Maschinen- und Sensordaten

Durch die Konvergenz von Automatisierungstechnik und IT-Technologien wird sich das industrielle Umfeld verändern und dadurch in vielen Industriebereichen neue Geschäftsmodelle hervorrufen. Zukünftig werden komplexere Produkte benötigt, die wirtschaftlich und in sehr hoher Qualität in sehr kleinen Losgrößen hergestellt werden müssen, um den Anforderungen der globalen Märkte in Bezug auf Nachhaltigkeit, Flexibilität und Effizienz gerecht zu werden. Die daraus resultierende Komplexität der Fertigungstechnik lässt sich nur mit datenbasierten Ansätzen über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage beherrschen.

Der vollständige Artikel ist erschienen in STAHL+TECHNIK 1 (2019) Nr. 9, S. 42 ff.

Die Konvergenz der Automatisierungstechnik mit IT-Technologien wird im industriellen Umfeld heute allgemein als „Digitalisierung“ bezeichnet. Aufgrund des nahtlosen Zugriffs auf Daten aus der Werksebene und der Möglichkeit, diese Daten zwischen verschiedenen Phasen des Produktionsprozesses (Stahlerzeugung, Gießen, Warmwalzen, Kaltwalzen usw.) auszutauschen, werden sich Änderungen im industriellen Umfeld ergeben, die aufgrund der dadurch möglich werdenden neuen Geschäftsmodelle in vielen Bereichen große Auswirkungen haben werden.

Aus Sicht eines Anlagenbetreibers wird die Digitalisierung ein Technologietreiber für vorausschauende Wartung, Prozessoptimierung, Verfolgung und Nachverfolgung der Produktqualität sowie für das Benchmarking ähnlicher Anlagen an verschiedenen Standorten sein.

Anlagenbauer wiederum profitieren von erweiterten Möglichkeiten der Ferninbetriebnahme, können neue Geschäftsmodelle für Dienstleistungen („digitale Dienstleistungen“) aufbauen und ihre Anlagenplanung durch Informationsfeedback aus der weltweit installierten Basis optimieren. Schließlich werden Anlagenbauer durch die Digitalisierung zusätzliches Geschäftspotenzial als Technologieberater für ihre Kunden haben, anstatt lediglich ein Maschinen- und Automatisierungslieferant zu sein.

Erweiterte Version eines Vortrags auf den 4th European Steel Technology and Application Days (ESTAD) 2019 vom 25.–28. Juni 2019 in Düsseldorf.
Dr.-Ing. Ulrich Lettau, Dr.-Ing. Andreas Quick, iba AG, Fürth.

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Schlagworte

AnlagentechnikAutomatisierungDigitalisierungKaltwalzenWarmwalzen

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