Unternehmen News
Photo: pixabay/ geralt 22354 images
10.12.2020

thyssenkrupp spielt weltweit führende Rolle im Klimaschutz

thyssenkrupp wurde zum fünften Mal in Folge von CDP (ehemals Carbon Disclosure Project) als eines der weltweit führenden Unternehmen im Klimaschutz ausgezeichnet. Die gemein-nützige, internationale Organisation CDP würdigt, dass die thyssenkrupp Gruppe im Rahmen ihrer Klimastrategie Emissionen mindert, Klimabelastungen verringert und nachhaltig zum Aufbau einer CO2-freien Wirtschaft beiträgt. thyssenkrupp ist eines von 269 internationalen Unternehmen auf der „Klimaschutz A-Liste“ 2020 von CDP, davon 16 aus Deutschland.

An der Bewertung haben weltweit insgesamt über 5.800 Unternehmen teilgenommen. Die Bewertungsskala reicht von A für Spitzenleistungen bis D-. CDP führt seine jährliche Bewertung unter anderem im Auftrag von über 515 Investoren mit einem Anlagevermögen von mehr als 106 Billionen US-Dollar durch.
Klimaschutz-Daten werden für Investoren immer wichtiger. Die Nachfrage nach nachhaltigen Investitionsmöglichkeiten übersteigt derzeit das Angebot um ein Vielfaches. Seit mehreren Jahren zählen globale Asset Manager den Klimawandel und seine Folgen für die Wirtschaft zu den drei größten weltweiten Risiken. CDP verfügt über die weltweit umfangreichste Samm-lung unternehmensbezogener Klimadaten.

Martina Merz, Vorsitzende des Vorstandes der thyssenkrupp AG: „Das ist eine deutliche Bestätigung unserer Klimastrategie. thyssenkrupp hat sich nachhaltig als führendes Unternehmen im Klimaschutz etabliert. Wir werden Klimabelastungen weiter konsequent verringern. Klimaschutz ist für uns zugleich Verpflichtung und Chance für neue Geschäfte.“

Gemäß seiner Klimastrategie will thyssenkrupp bis 2050 klimaneutral sein. Bereits 2030 wird die Gruppe rund 30 Prozent bei den Emissionen aus eigener Produktion und bezogener Ener-gie einsparen. Um 16 Prozent sollen die Emissionen aus der Anwendung der Produkte bis 2030 sinken.

Ein zentraler Prozess, den thyssenkrupp künftig klimaneutral gestalten will, ist die Stahlherstellung. Dabei wird thyssenkrupp zunächst an einem der bestehenden Hochöfen einen Teil des eingesetzten Kohlenstoffs durch Wasserstoff ersetzen. Später soll der Wasserstoff dann mit Hilfe der Wasserelektrolyse und dem Einsatz ausschließlich erneuerbarer Energien „grün“ erzeugt werden und in neuen Direktreduktionsanlagen zum Einsatz kommen.

Signifikante Kohlenstoffdioxid-Reduktionen ermöglicht auch die Carbon2Chem Technologie. Hier werden CO2-haltige Industrieemissionen mit Hilfe von Wasserstoff in wertvolle Basische-mikalien umgewandelt. Die Technologie lässt sich sowohl in der Stahl- als auch beispielsweise in der Zement- und Chemieindustrie oder bei der Müllverbrennung einsetzen.

Der Anlagenbau von thyssenkrupp hat seine Kapazität bei Produktionsanlagen für grünen Wasserstoff konsequent ausgebaut und kann jetzt Wasserelektrolyse-Zellen mit einer Gesamtleistung von bis zu einem Gigawatt pro Jahr fertigen. Auf seinem Weg zu einem der führenden Anbieter im Bereich Wasserstoffproduktion, -Lagerung und –Anwendung hat thyssenkrupp inzwischen rund 500 einschlägige Patente erworben.

(Quelle: thyssenkrupp AG)

Schlagworte

AuszeichnungCDPEmissionenGrüner WasserstoffKlimaschutzKlimastrategiethyssenkrupp

Verwandte Artikel

Carbon2Chem®-Technikum in Duisburg
19.08.2026

Zehn Jahre Carbon2Chem®

Vom Forschungsprojekt zur Blaupause für klima-neutrale Industrie

2016 Bund Carbon2Chem® CO2 Duisburg Elektrolyse Elektrolyseur Emissionen Energie Energiewirtschaft Entwicklung EU Forschung Forschungsprojekt Fraunhofer Gesellschaft Industrie Klima Max-Planck-Institut Partnerschaft Produktion Recycling Stahl Stahlproduktion Technik thyssenkrupp Thyssenkrupp nucera Thyssenkrupp Uhde Transformation Transformationsprozess Umwelt Unternehmen Wasserstoff Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Von links: Luca Spaziani (SMS group), Chandler Ault (Hybar LLC), Filippo Verlezza (SMS group), John Moore (Hybar LLC), Shaun Nagy (Hybar LLC), Andrea Gallina (SMS group), Brett Doolittle (Hybar LLC), Mario Fabro (SMS group), Carlo Cascino (SMS group) Vorne von links: Sam Fowler (Hybar LLC), Dave Rigby (SMS group)
17.08.2026

Hybar vergibt Auftrag für zweites Walzwerk

Hybar LLC hat SMS group erneut mit der Lieferung einer Anlage auf Basis der Continuous Minimill Technology (CMT® 550) für seinen Stahlwerkskomplex in Osceola, Arkansas (U...

Anlagen Architekt Architektur Betonstahl Coils Elektrolichtbogenofen Emissionen Energie EU HZ Inbetriebnahme ING KI Langprodukte Lichtbogenofen Lieferung Logistik Messe Optimierung Partnerschaft Pfannenofen Produktion Produktionsprozess Prozessoptimierung Recycling Schmelze Schrott SMS SMS group Stabstahl Stahl Stahlherstellung Stahlproduktion Stahlwerk Transport Unternehmen USA Walzen Walzwerk
Mehr erfahren
11.08.2026

New Zealand Steel startet Produktion mit EAF

NZ Steel hat mit der Herstellung von Stählen begonnen, die einen der niedrigsten CO₂-Anteile weltweit aufweisen. Produziert wird im neuen EAF im Glenbrook Stahlwerk, 60 k...

Australien Emissionen Energie EU Industrie ING Innovation Investition KI Lichtbogenofen Partnerschaft Produktion Recycling Schrott Stahl Stahlproduktion Stahlwerk Umwelt Unternehmen Vereinbarung Walzstahl Wettbewerb Wirtschaft
Mehr erfahren
Mit Hilfe der Atomsonde untersuchte Xizhen Dong, eine der Erstautorinnen der Studie und Postdoktorandin am Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien, wie sich Wasserstoff bei erhöhten Temperaturen auf Nickelbasis-Superlegierungen auswirkt. Solche Legierungen werden unter anderem für Turbinenschaufeln in Gasturbinen und Flugzeugen eingesetzt.
10.08.2026

Forschung zu Wasserstoffeinfluss auf Turbinenwerkstoffe

Ziel ist es zu erforschen, wie Wasserstoff die Nickelbasis-Superlegierungen – der Werkstoff für Turbinenschaufeln – unter den extremen Bedingungen beeinflusst.

Bund China CO2 CO2-Emissionen Deutschland Emissionen Energie Ergebnis EU Forschung HZ IMU ING Legierungen Max-Planck-Institut Studie Temperatur Umwelt Wasserstoff Werkstoff Werkstoffe Wirtschaft
Mehr erfahren
10.08.2026

Außerordentliche Hauptversammlung der thyssenkrupp AG

Die Aktionärinnen und Aktionäre der thyssenkrupp AG haben heute, am 7. August 2026, auf einer außerordentlichen Hauptversammlung der geplanten Verselbstständigung von tk...

Aufsichtsrat Deutschland Digitalisierung DSV Elektrifizierung Entwicklung Ergebnis EU Europa Gesellschaft Getriebe Handel HZ Industrie ING Investition KI Lieferketten Logistik Nordamerika Service Stahl Strategie Thyssen thyssenkrupp Thyssenkrupp AG Thyssenkrupp Steel Europe Tk accelis Transformation Transformationsprozess Unternehmen USA Verteidigung Vorstand Werkstoff Werkstoffhandel Wirtschaft Zahlen
Mehr erfahren