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Im Hochofen in Eisenhüttenstadt soll künftig Erdgas eingesezt werden - Photo: Bernd Geller
06.01.2021

Weniger CO2: ArcelorMittal Eisenhüttenstadt und VNG kooperieren bei Hochofenumstellung

ArcelorMittal und der Erdgaslieferant VNG Handel & Vertrieb kooperieren künftig miteinander, um die Produktion von Stahlerzeugnissen am Standort Eisenhüttenstadt nachhaltiger zu gestalten.

Bis 2030 will ArcelorMittal als weltweit größtes Stahl- und Bergbauunternehmen in Europa 30 Prozent der CO2-Emissionen einsparen und bis 2050 klimaneutral produzieren.

ArcelorMittal Eisenhüttenstadt plant in diesem Rahmen zunächst, den CO2-Ausstoß in der Stahlherstellung ab 2021 mit einer Umstellung des Hochofens um etwa fünf Prozent pro Jahr zu verringern. Dafür wird im Hochofen künftig Erdgas eingesetzt, um den Kohlebedarf zu reduzieren, was neben der Senkung von CO2-Emissionen außerdem zu niedrigeren Energiekosten beiträgt. Die Umrüstung des Ofens soll bis Mitte 2021 abgeschlossen sein, die Kosten für diese Investitionen belaufen sich auf rund vier Millionen Euro.

Im Rahmen der Klimastrategie des Konzerns beabsichtigt ArcelorMittal Eisenhüttenstadt - ebenfalls gemeinsam mit VNG Handel & Vertrieb – in einem späteren Schritt die Beimischung von CO2-neutralem Wasserstoff, sobald dieser in ausreichender Menge und zu wirtschaftlichen Kosten zur Verfügung steht.

(Quelle: ArcelorMittal / VNG Handel & Vertrieb)

Schlagworte

ArcelorMittalCO2CO2-ReduzierungHochofenVNG AG

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