Forschung
Das spanische Ministerium für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit fördert Dr. Alba Garzón Manjón zu ihrer Forschung über Nanokatalysatoren - Photo: Tristan Vostry, Latest Thinking GmbH
20.07.2022

Alba Garzón Manjón erhält Ramón y Cajal Forschungsförderung

Spanische Regierung unterstützt Forschung von Max-Planck-Wissenschaftlerin zu Nanokatalysatoren

Das spanische Ministerium für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit hat Dr. Alba Garzón Manjón, Postdoktorandin am Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE), im Rahmen des Ramón y Cajal-Programms ausgezeichnet.

Das Programm fördert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit herausragenden Leistungen und beinhaltet ein fünfjähriges Arbeitsstipendium mit einer perspektivischen
Festanstellung an einer Universität oder einem Forschungszentrum in Spanien. Zusätzlich erhält Garzón Manjón Mittel für ihre Forschungsarbeiten.

„Ich bin sehr glücklich und stolz diese angesehene Auszeichnung und eine feste Anstellung in Spanien zu erhalten. Ich möchte auch meiner Gruppenleiterin Tina und der Unterstützung durch das MPIE danken“, sagt Garzón Manjón.

Sie arbeitet in der Gruppe „Nanoanalytik und Grenzflächen“ von Prof. Christina Scheu und war Mentee im MPIE-Karriereprogramm für Wissenschaftlerinnen. Garzón Manjón forscht an der Entwicklung effizienter Katalysatoren für die Produktion nachhaltiger Energie.

Während ihres Forschungsprojekts in Spanien wird sie neueste (Raster)- Transmissionselektronenmikroskopie und Synchrotron-Spektroskopie nutzen, um atomgenau die Struktur, Zusammensetzung, Stabilität und den Abbau von Katalysatoren für Energieanwendungen zu analysieren.

Die Kandidatinnen und Kandidaten des Ramón y Cajal-Programms werden in einem hoch-kompetitiven Verfahren ausgewählt. Ausschlaggebend sind ihre erbrachten Forschungsleistungen, ihre Fähigkeit ein Forschungsfeld entsprechend ihrer wissenschaftlichen und beruflichen Erfahrung zu erschließen und ihre Unabhängigkeit.

Am Ende der fünfjährigen Förderung wird die Forschung und technische Kompetenz der Geförderten bewertet. Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Programm garantiert eine feste Stelle als Gruppenleiter*in an einer spanischen Universität oder einem Forschungszentrum.

(Quelle: Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH (MPIE))

Schlagworte

ABBAuszeichnungEisenforschungEnergieEntwicklungEUFörderungForschungForschungsprojektKarriereMax-Planck-InstitutMinisterium für WirtschaftMPIeProduktionSpanienUSAWettbewerbWettbewerbsfähigkeitWirtschaft

Verwandte Artikel

Rohrfertigung bei Corinth Pipeworks
10.03.2026

Corinth Pipeworks übernimmt Rohrwerk in England

Der griechische Rohrhersteller hat die Rohrproduktionsanlage der Liberty Pipe im nordenglischen Hartlepool erworben

Dekarbonisierung Energie EU Handel Industrie Liberty Lieferketten Lieferung Ltd Offshore Produktion Rohre Saipem Stahl Unternehmen Wasserstoff
Mehr erfahren
09.03.2026

wire 2026 mit prallem Forumsprogramm

Als Teil des Rahmenprogramms der Fachmesse für Draht und Kabel sind auf der ‚Forum Stage Cable & Wire‘ spannende Tagesforen und Diskussionsrunden geplant

Anlagen Anlagenbau Draht Entwicklung Essen EU Industrie Innovation Italien Kabel Messe Nachhaltigkeit Tube USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Rechtsanwältin Melina Jenkner von Heidemann Küthe Rechtsanwälte
09.03.2026

HOK Maschinenbau übernimmt Vermögenswerte der SCHUBERT GROUP

Mit Wirkung zum 1. März 2026 übernimmt die HOK Maschinenbau GmbH aus Hückeswagen im Rahmen einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte sowohl der Schubert Maschinen-...

Anlagen Anlagenbau Automation Automobil Bonn Bund Deutschland Energie Ennepetal Erfolgsfaktor Ergebnis Essen EU Gesellschaft Handel Industrie ING KI Lieferung Mannheim Maschinenbau Messtechnik Metallverarbeitung Modernisierung Optimierung Presse Pressen Reparatur Restrukturierung Sanierung Service Stabstahl Stahl Steuerung Technik TEMA Umformen Umformtechnik Unternehmen Wirtschaft
Mehr erfahren
Primetals Technologies wird eine Pelletieranlage, drei Pfannenöfen und zwei RH-Entgaser an SAIL IISCO liefern. Das Foto zeigt Vertreter beider Unternehmen bei der Vertragsunterzeichnung.
05.03.2026

SAIL IISCO kooperiert mit Primetals Technologies

Steel Authority of India Limited (SAIL), ein führender indischer Stahlproduzent, erweitert sein IISCO-Stahlwerk in Burnpur und wählte dafür Primetals Technologies als Lie...

Anlagen Antrieb Deutschland Digitalisierung Draht EU Greenfield-Projekt HZ Indien Industrie ING KI Legierungen Lieferung Ltd Ltd. Metallurgie Optimierung Partnerschaft Primetals Produktion Prozessoptimierung Sensoren Spezialstahl Stahl Stahlindustrie Stahlwerk Steuerung Temperatur Unternehmen USA Vakuumpumpe Zusammenarbeit
Mehr erfahren
David Algermissen, Abteilungsleiter Sekundärrohstoffe/Schlackenmetallurgie im FEhS – Institut für Baustoff-Forschung, welches das Projekt koordiniert hat: „Die Arbeiten mit diesem großartigen Konsortium waren sehr erfolgreich. Es konnte sowohl Basiswissen rund um die Elektroroheisenschlacke aufgebaut werden bis hin zu Pilotversuchen zur Erzeugung von Hüttensand 2.0 im Tonnenmaßstab und die Prüfung im Zement und Beton. Nächste Schritte sind die normativen und rechtlichen Rahmenbedingungen, damit das Material auch zeitnah seinen Weg in den Markt finden kann, sobald die Schlacke bei thyssenkrupp entsteht.“ Das im Jahr 2021 gestartete Forschungsvorhaben „SAVE CO2“ von thyssenkrupp Steel, Heidelberg Materials, dem Institut für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen, Fraunhofer UMSICHT und FEhS-Institut wurde im Rahmen der Fördermaßnahme KlimPro-Industrie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Europäischen Union/NextGenerationEU gefördert und durch den DLR Projektträger betreut.
05.03.2026

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet

Neue Schlacken, die bei der dekarbonisierten Stahlherstellung auf der Direktreduktionsroute im Einschmelzer entstehen, eignen sich als latent hydraulische Bindemittel in...

Bund CO2 CO2-Emissionen Direktreduktion Duisburg Einsatzstoffe Eisenschwamm Emissionen Energie Ergebnis Essen EU Forschung Forschungsprojekt Fraunhofer Hochofen Industrie ING Klima Metallurgie Produktion Roheisen Rohstoffe Schmelze Stahl Stahlherstellung Technik Thyssen thyssenkrupp Umwelt Wirtschaft
Mehr erfahren