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Photo: Paul Wurth S.A.
25.05.2021

HKM vertraut bei Machbarkeitsstudie für Ecoloop Syngas-Anlage auf Paul Wurth Engineering

Mit dem Ziel, die CO2-Bilanz ihres Stahlwerks in Duisburg-Huckingen im Ruhrgebiet zu verbessern, hat die Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH die Paul Wurth S.A., ein Unternehmen der SMS group, mit der Konzeptplanung und Budgetberechnung für eine Synthesegaserzeugungs- und Eindüsanlage an ihren Hochöfen "A" und "B" beauftragt. Die Nutzung von Synthesegas (ein Gemisch aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff) im Hochofen ermöglicht es, den Anteil an fossilen Reduktionsmitteln zu verringern und damit den CO2-Ausstoß bei der Roheisenerzeugung zu reduzieren.

HKM beabsichtigt, 13.000 Nm3/h Synthesegas aus Ersatzbrennstoffen (EBS) zu erzeugen. Dazu müssen pro Jahr rund 45.000 Tonnen recycelte hochkalorische Kunststoffe und Altholzhackschnitzel aufbereitet und an HKM in Duisburg geliefert werden.

Vor Ort wird die Erzeugung von Synthesegas auf der Ecoloop-Technologie basieren, die von der gleichnamigen deutschen Firma entwickelt wurde. Ecoloop BBV-Reformer (biobasierte Vergasung) werden in einer Batterieanordnung aufgebaut. Die Reformer sind Vergaser mit Holz und Kalk als Reaktionswanderbett. Dank dieser Technologie und der Verwendung von recycelten Rohstoffen wird die Anlage eine Weltneuheit für die Synthesegasgewinnung sein.

Die gesamte Anlage zur Erzeugung von Synthesegas, für die Paul Wurth Ingenieurleistungen erbringt, besteht im Wesentlichen aus der Annahme- und Lagerstation für die festen Reststoffe, den anschließenden Transport-, Misch- und Dosiereinrichtungen bis zur Syngas-Reformerbatterie, etwa 100 integrierten Syngas-Reformern, der Synthesegaskühlung, -verdichtung und dem Transport zur neuen Kokereigasverdichterstation, dem staubfreien Transport der Asche, dem zugehörigen EIC-System und der Infrastruktur.

Parallel zu den laufenden Machbarkeitsstudien führt Ecoloop Tests in ihrer Pilotanlage in Lauingen/Deutschland durch, um die Synthesegasqualität weiter zu optimieren. Ziel von HKM ist es, die neue Anlage zur Gewinnung von Synthesegas im Jahr 2023 in Betrieb zu nehmen.

Für Paul Wurth ist dieses Projekt ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die Marktanerkennung der sofort verfügbaren Technologien des Unternehmens zur Reduzierung der CO2-Emissionen aus dem Hochofenbetrieb, die den Weg zu einer kohlenstoffneutralen industriellen Wende weisen.

(Quelle: Paul Wurth S.A.)

Schlagworte

CO2Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbHKlimaschutzPaul WurthSynthesegaserzeugungsanlage

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