Wirtschaft Stahlhandel
Klöckner & Co gab am 30. Oktober das Ergebnis des dritten Quartals 2019 bekannt. - Foto: pixabay
31.10.2019

Klöckner & Co: Rückläufiges Ergebnis im dritten Quartal

Klöckner & Co hat im dritten Quartal 2019 aufgrund niedriger Stahlpreise und einer schwachen Nachfrage ein im Jahresvergleich deutlich rückläufiges operatives Ergebnis (EBITDA) vor wesentlichen Sondereffekten von 26 Mio. € (Q3 2018: 59 Mio. €) erzielt. Das Konzernergebnis lag bei -23 Mio. € nach 22 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Entsprechend betrug das Ergebnis je Aktie -0,23 € (Q3 2018: 0,22 €). Der über digitale Kanäle erzielte Umsatzanteil wurde weiter auf 30 % (Q3 2018: 22 %) gesteigert. Zusätzlich konnte mit der edding AG, dem international führenden Spezialisten für Farbauftrag und visuelle Kommunikation, ein weiterer namhafter Partner gewonnen werden, der bereits erste Produkte über den Klöckner-Marktplatz anbietet.

Die Digitaltochter kloeckner.i hat ein Künstliche-Intelligenz-Projekt gestartet, mit dem Kunden von Klöckner & Co zu Digitalkunden werden, ohne dass sie ihre Einkaufsprozesse ändern müssen. Sie können damit wie bisher Angebotsanfragen und Bestellungen per E-Mail mit PDF-Anhang, per Fax oder telefonisch an Klöckner übermitteln und erhalten danach in Realtime ein Angebot bzw. eine Auftragsbestätigung. Durch die zukünftig vollständig automatische Bearbeitung wird nicht nur der manuelle Bearbeitungsaufwand erheblich reduziert, sondern auch der gesamte Bestellprozess von der Anfrage über die Angebotserstellung bis hin zur Bestellung beschleunigt.

Auf der unabhängigen Industrieplattform XOM Materials konnte das Angebot auf aktuell über 10.400 verschiedene Produkte weiter ausgebaut werden. Von den inzwischen 43 unter Vertrag stehenden Händlern in Europa und Nordamerika wurden bereits 30 an die Plattform angeschlossen. Für das vierte Quartal geht Klöckner & Co sowohl für Europa als auch für die USA von rückläufigen Preisen und Mengen aus. Unter Berücksichtigung dieser Entwicklungen erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2019 ein EBITDA vor wesentlichen Sondereffekten von 120 bis 130 Mio. € (2018: 229 Mio. €).

Klöckner & Co

Schlagworte

GeschäftsberichtQuartalsberichtWirtschaft

Verwandte Artikel

Kai Marwig ist bei WSN seit 1. Mai 2026 neuer Geschäftsführer für die Produktion
11.05.2026

Kai Marwig ist der neue Chef von Wuppermann Staal Nederland

Seit dem 1. Mai 2026 hat die Wuppermann Staal Nederland B.V. einen neuen Geschäftsführer

BSW Essen EU Geschäftsführung ING Niederlande Produktion Siemens AG Strategie USA Vorstand Wirtschaft Wuppermann Wuppermann AG Zink Zusammenarbeit
Mehr erfahren
07.05.2026

Klöckner & Co steigert operatives Ergebnis im ersten Quartal 2026

Klöckner & Co ist mit einem deutlich verbesserten operativen Ergebnis in das Geschäftsjahr 2026 gestartet.

Distribution Entwicklung Ergebnis Essen EU Europa Geschäftsjahr IBU ING Investition Kerkhoff KI Nordamerika Service Unternehmen USA Vereinbarung Verkauf Wirtschaft
Mehr erfahren
05.05.2026

Bremsscheiben aus Edelstahl halten und senken Feinstaubemissionen erheblich

Bislang blieb der Feinstaub aus dem Abrieb von Reifen und Bremsen in der europäischen Abgasgesetzgebung unberücksichtigt.

Andritz Antrieb Automobil Baustahl Bund Edelstahl Emissionen Energie Entwicklung EU Fraunhofer IMU ING Keramik Messe Metallverarbeitung Stahl Technik Temperatur Transport Umformen Umformtechnik USA Werkzeugmaschinen Wirtschaft
Mehr erfahren
EUROFER-Präsident Henrik Adam (l.) mit Stéphane Séjourné, Exekutiv-Vizepräsidenten der Europäischen Kommission und weiteren Repräsentanten der europäischen Stahlindustrie beim Treffen in Paris
04.05.2026

75 Jahre Vertrag von Paris

75 Jahre nach der Unterzeichnung des Vertrags von Paris traf sich die europäische Stahlindustrie am 24. April 2026 mit Stéphane Séjourné, dem Exekutiv-Vizepräsidenten der...

ArcelorMittal Arvedi Bauwesen Deutschland Energie Entwicklung EU EUROFER Europa Frankreich Industrie ING Italien Luxemburg Niederlande Paris Partnerschaft Politik Stahl Stahlindustrie Stahlmarkt Stahlwerk USA Verteidigung Vorstand Wettbewerb Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren
30.04.2026

ArcelorMittal liefert CO₂-armen Stahl für Daimler-Truck-Konzept

Der Stahlhersteller ArcelorMittal unterstützt das Konzeptfahrzeug „reECONIC“ von Daimler Truck mit CO₂-reduziertem Stahl.

Aluminium Antrieb Automobil Automotive Dekarbonisierung Emissionen Entwicklung Ergebnis Essen EU Getriebe HZ Industrie ING Kreislaufwirtschaft Lieferketten Messe Produktion Produktionsprozess Recycling Stahl Umwelt Umwelttechnologie USA Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren