Fachbeitrag Technik
Schwingfestigkeitsuntersuchungen widerstandspunktgeschweißter Verbindungen mithilfe des LWF-KS-2-Prüfkonzepts. - Foto: LWF
06.03.2020

Verbindungen aus höchstfesten Dual- und Komplexphasenstählen

Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich um eine Artikelvorschau aus unserer Fachzeitschrift STAHL + TECHNIK. Den vollständigen Artikel können Sie hier im E-Paper lesen. Im aktuellen Heft sowie im Archiv finden Sie viele weitere interessante Berichte. Schauen Sie doch dort mal vorbei.
Stahl + Technik (Artikelvorschau)

Widerstandspunktgeschweißte Verbindungen von Mehrphasenstählen unter zyklischer Belastung

Gesetzliche Vorschriften und wachsende Anforderungen im Automobilbereich erfordern einen Ansatz im Karosseriebau aus innovativen Leichtbaukonzepten mit höchstfesten Stahlvarianten wie Dual- und Komplexphasenstählen. Diese ermöglichen durch ihre herausragende Festigkeit bei gleichzeitig guten Umformeigenschaften eine wirksame Gewichtseinsparung. Kenntnisse über die Werkstoffeignung für das Widerstandspunktschweißen und die Verbindungseigenschaften, insbesondere im Bereich der Schwingfestigkeit sind notwendig, um diese Verbindungstechnik weiter mit Erfolg einzusetzen.

Der vollständige Artikel ist erschienen in STAHL+TECHNIK 2 (2020) Nr. 3, S. 56 ff.

Gesetzliche Vorgaben zur Verringerung der CO2-Emissionen und die wachsenden Anforderungen an die Fahrzeugsicherheit, die Funktionalität und den Komfort veranlassen die Automobilindustrie, auf innovative und effiziente Leichtbaukonzepte zu setzen [1]. Die höchstfesten Mehrphasenstähle ermöglichen eine Reduzierung des Fahrzeuggewichts und somit der CO2-Emissionen [2]. Dual- (DP-Stähle) und Komplexphasenstähle (CP-Stähle) stehen bei einer Vielzahl technischer Anwendungen verstärkt im Fokus. Das Widerstandspunktschweißen ist aufgrund des hohen Automatisierungsgrades und der hohen Fertigungssicherheit immer noch das vorherrschende Fügeverfahren, das durch den Einsatz von Mehrphasenstählen besonders vor neue Herausforderungen gestellt wird [3]. Damit das Trag- und Verformungsverhalten der Schweißverbindungen unter zyklischer Belastung hinreichend genau vorhergesagt werden kann, müssen Kennwerte bzw. eine Datenbasis für die unterschiedlichen Einsatzgebiete ermittelt und entsprechende Optimierungsmaßnahmen eingeleitet werden. Hierzu sind umfangreiche Untersuchungen unter zyklischer Belastung erforderlich, die im Rahmen eines Forschungsvorhabens am Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik (LWF) der Universität Paderborn durchgeführt wurden. Ausgewählte Ergebnisse aus diesen Untersuchungen sind im vorliegenden Beitrag aufgeführt.

Autoren: Dipl.-Ing. Gökhan Tümkaya, Dr.-Ing. David Hein, Prof. Dr.-Ing. Gerson Meschut, Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik (LWF), Universität Paderborn, Paderborn.

Gesamten Beitrag lesen  Abo abschließen

Schlagworte

CO2-EmissionenForschungLeichtbauStahlverarbeitung

Verwandte Artikel

09.10.2026

thyssenkrupp Automotive Technology eröffnet neues Entwicklungszentrum für Fahrwerkstechnologien

Unternehmen baut Präsenz in Indien in Entwicklung, Einkauf und Vertrieb aus; lokale Produktion bei entsprechenden Kundenprojekten geplant

Automobil Automotive Entwicklung EU Forschung Indien Industrie ING Produktion Software Transformation Unternehmen USA Vertrieb
Mehr erfahren
06.10.2026

Appell an Haushaltsausschuss: Geplante Kürzung der Forschungsförderung zurücknehmen

DVS Forschung und FOSTA warnen davor, im Bundeshaushalt 2027 die Mittel für die Mittelstandsforschung zu kürzen.

BMW Bund Dekarbonisierung Deutschland Digitalisierung Einsparung Energie Ergebnis EU Europa Finanzierung Förderung Forschung Forschungsprojekt Fosta Industrie ING Innovation Investition KI Neubau Politik Rohstoffe Sanierung Stahl Stahlanwendung Transformation Unternehmen USA Werkstoff Werkstoffe Wettbewerb Wirtschaft Wirtschaftsstandort Zahlen Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Mit der Neuausrichtung werden die Kompetenzen für Lenkung, Dämpfung sowie Achs- und Systemlösungen gebündelt
02.10.2026

thyssenkrupp Automotive Technology richtet Fahrwerksgeschäft neu aus

Neue Aufstellung verbindet globale Technologiekompetenz mit stärkerer regionaler Verantwortung.

Anpassung Automobil Automotive Bund China Ennepetal Entwicklung Essen EU Europa Forschung Industrie ING Nordamerika Produktion Steuerung Unternehmen Verlag Wettbewerb Zulieferindustrie
Mehr erfahren
Dr. Tim M. Schwarz erhält einen DGM-Nachwuchspreis 2026 für seine Arbeiten zur atomgenauen Untersuchung von flüssig-fest Grenzflächen und Flüssigkeiten. Diese sind unter anderem für biologische, Batterie- und Katalysatormaterialien relevant. Überreicht wurde ihm der Preis von Prof. Gunther Eggeler (links) und Prof. Till Schneiders, Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM).
01.10.2026

Deutsche Gesellschaft für Materialkunde zeichnet Tilmann Hickel und Tim Schwarz aus

Max-Planck-Wissenschaftler erhalten DGM-Pionier- und DGM-Nachwuchspreis 2026

ABB Auszeichnung Automatisierung Bund Digitalisierung Eisenforschung Entwicklung Essen EU Forschung Gesellschaft HZ IMU Industrie ING Legierungen Materialforschung Max-Planck-Institut Nachwuchs Optimierung Stahl Strategie Studie USA Wasserstoff Werkstoff Werkstoffe
Mehr erfahren
Laborversuch im 1-kg-Maßstab
29.09.2026

Outokumpu stellt EvoMaterials vor

Proprietäre Technologieplattform für die Herstellung CO₂-armer hochangereicherter Metalle – auf dem Weg zur Pilotproduktion

Bund Chrom DSV Emissionen Entwicklung EU Europa Forschung HZ Industrie ING Innovation KI Klima Legierungen Lieferketten Outokumpu Patent Produktion Projektmanagement Unternehmen USA Vereinbarung Verteidigung Vorstand Werkstoff Werkstoffe Wettbewerb Wirtschaft
Mehr erfahren