Wirtschaft
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09.10.2025

Automobilzulieferer betonen Bedeutung des Autogipfels

Das Wichtigste ist die Wettbewerbsfähigkeit der Zulieferindustrie

Die deutsche Zulieferindustrie steht unter großem Druck. Die überwiegend mittelständischen Zulieferbetriebe der ArGeZ-Branchen haben im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr über 22.000 Arbeitsplätze abgebaut. Im ersten Halbjahr 2025 sind bereits 31.500 Arbeitsplätze entfallen. Die Produktion ist im Jahr 2024 um 5 Prozent gesunken. Im ersten Halbjahr 2025 ist nochmals 3,7 Prozent weniger produziert worden. Betriebe verlagern Produktion ins Ausland, werden geschlossen oder fallen in die Insolvenz.

„Die Politik muss jetzt Reformen einleiten, ansonsten verliert Deutschland seine einzigartige Zulieferlandschaft“, so Christian Vietmeyer, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie.       

Der dramatische Substanzverlust trifft vor allem Zulieferbetriebe, die am Standort Deutschland produzieren. Bei einer zu geringen Auslastung und einer schwachen Auftragslage kämpfen sie mit zu hohen Kosten und wachsendem Wettbewerbsdruck aus Asien.

Jetzt ist es wichtig, dass die Politik die Rahmenbedingungen schnell und deutlich verbessert und Reformen angeht. Die auch im europäischen Vergleich zu hohen Arbeitskosten, Energiepreise, Kosten der Erfüllung von Bürokratie und andere Kosten müssen runter, damit die Werke am Standort wieder mit ausländischen Anbietern mithalten und investieren können.

Bei dem Autogipfel muss es daher darum gehen, die Wertschöpfungskette in der Breite zu erhalten und insbesondere auch Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit auch der mittelständisch geprägten Zulieferindustrie auf den Weg zu bringen.

(Quelle: Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM))

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DeutschlandEnergieEUIndustrieINGMetallverarbeitungPolitikProduktionStahlVerlagWettbewerbWettbewerbsfähigkeitWirtschaftWSMZulieferindustrie

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