Produkte
Optimierte Datenbausteine sind für S7-Steuerungen seit Firmware 3 und TIA Portal V18 möglich, ibaPDA unterstützt diese DB-Struktur - Photo: iba AG
16.05.2023

ibaPDA: Prozesswerte zyklusgenau erfassen

Zyklusgenaue Datenerfassung aus S7-Steuerungen mit optimierten Datenbausteinen in ibaPDA: Mit Version 8.3 von ibaPDA können Prozesswerte aus optimierten Datenbausteinen nun zyklusgenau erfasst werden. Seit Firmware 3 und TIA Portal V18 bieten S7-Steuerungen Anwendern die langersehnte Möglichkeit, diese Form der Datenbaustein-Struktur zu verwenden.

Dabei werden die Datenbausteine nicht mehr über die Operanden-Adresse, sondern ausschließlich über deren Variablennamen angesprochen. Da die SPS den internen Speicher in diesem Fall selbst verwaltet, kann der Zugriff deutlich schneller erfolgen. Mit der Erweiterung der S7 request function blocks in ibaPDA reagiert die iba AG auf dieses Update und erlaubt damit die Signalerfassung aus optimierten Bausteinen – direkt und zyklusgenau. Das Erstellen oder Anpassen separater DBs ist damit auch im Umfeld optimierter Datenbausteine nicht notwendig. Somit ermöglicht ibaPDA beide Request-Funktionen: solche, die optimierte Datenbausteine unterstützen und solche, die dies nicht tun.

Verbesserte Datenübertragung ohne zusätzliche Hardware

Mit Version 8.3 kann der S7-Request in ibaPDA zudem mit dem deterministischen Netzwerkprotokoll ibaNet-E realisiert werden. Dabei werden die in ibaPDA konfigurierten Request-Bausteine von der Steuerung in einer definierten Taktfrequenz über das iba-eigene Netzwerkprotokoll verschickt. Da die hier übermittelte Datenmenge aufgrund der gepufferten Übertragung geringer als bei den Standardprotokollen ist, wird das Risiko von Datenkollision und Netzwerkjitter deutlich reduziert.

Auf diese Weise kann die Datenerfassung mit ibaPDA deterministisch erfolgen und die Qualität die erfassten Daten steigt. Da das ibaNet-E-Protokoll über eine Standardnetzwerkkarte realisiert werden kann, müssen Anwender keine zusätzliche Hardware installieren – somit wird hiermit auch der Betrieb von ibaPDA auf virtuellen Maschinen ermöglicht.

(Quelle: iba AG)

Schlagworte

EUIba agINGSteuerung

Verwandte Artikel

Rechtsanwältin Melina Jenkner von Heidemann Küthe Rechtsanwälte
09.03.2026

HOK Maschinenbau übernimmt Vermögenswerte der SCHUBERT GROUP

Mit Wirkung zum 1. März 2026 übernimmt die HOK Maschinenbau GmbH aus Hückeswagen im Rahmen einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte sowohl der Schubert Maschinen-...

Anlagen Anlagenbau Automation Automobil Bonn Bund Deutschland Energie Ennepetal Erfolgsfaktor Ergebnis Essen EU Gesellschaft Handel Industrie ING KI Lieferung Mannheim Maschinenbau Messtechnik Metallverarbeitung Modernisierung Optimierung Presse Pressen Reparatur Restrukturierung Sanierung Service Stabstahl Stahl Steuerung Technik TEMA Umformen Umformtechnik Unternehmen Wirtschaft
Mehr erfahren
09.03.2026

wire 2026 mit prallem Forumsprogramm

Als Teil des Rahmenprogramms der Fachmesse für Draht und Kabel sind auf der ‚Forum Stage Cable & Wire‘ spannende Tagesforen und Diskussionsrunden geplant

Anlagen Anlagenbau Draht Entwicklung Essen EU Industrie Innovation Italien Kabel Messe Nachhaltigkeit Tube USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Primetals Technologies wird eine Pelletieranlage, drei Pfannenöfen und zwei RH-Entgaser an SAIL IISCO liefern. Das Foto zeigt Vertreter beider Unternehmen bei der Vertragsunterzeichnung.
05.03.2026

SAIL IISCO kooperiert mit Primetals Technologies

Steel Authority of India Limited (SAIL), ein führender indischer Stahlproduzent, erweitert sein IISCO-Stahlwerk in Burnpur und wählte dafür Primetals Technologies als Lie...

Anlagen Antrieb Deutschland Digitalisierung Draht EU Greenfield-Projekt HZ Indien Industrie ING KI Legierungen Lieferung Ltd Ltd. Metallurgie Optimierung Partnerschaft Primetals Produktion Prozessoptimierung Sensoren Spezialstahl Stahl Stahlindustrie Stahlwerk Steuerung Temperatur Unternehmen USA Vakuumpumpe Zusammenarbeit
Mehr erfahren
David Algermissen, Abteilungsleiter Sekundärrohstoffe/Schlackenmetallurgie im FEhS – Institut für Baustoff-Forschung, welches das Projekt koordiniert hat: „Die Arbeiten mit diesem großartigen Konsortium waren sehr erfolgreich. Es konnte sowohl Basiswissen rund um die Elektroroheisenschlacke aufgebaut werden bis hin zu Pilotversuchen zur Erzeugung von Hüttensand 2.0 im Tonnenmaßstab und die Prüfung im Zement und Beton. Nächste Schritte sind die normativen und rechtlichen Rahmenbedingungen, damit das Material auch zeitnah seinen Weg in den Markt finden kann, sobald die Schlacke bei thyssenkrupp entsteht.“ Das im Jahr 2021 gestartete Forschungsvorhaben „SAVE CO2“ von thyssenkrupp Steel, Heidelberg Materials, dem Institut für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen, Fraunhofer UMSICHT und FEhS-Institut wurde im Rahmen der Fördermaßnahme KlimPro-Industrie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Europäischen Union/NextGenerationEU gefördert und durch den DLR Projektträger betreut.
05.03.2026

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet

Neue Schlacken, die bei der dekarbonisierten Stahlherstellung auf der Direktreduktionsroute im Einschmelzer entstehen, eignen sich als latent hydraulische Bindemittel in...

Bund CO2 CO2-Emissionen Direktreduktion Duisburg Einsatzstoffe Eisenschwamm Emissionen Energie Ergebnis Essen EU Forschung Forschungsprojekt Fraunhofer Hochofen Industrie ING Klima Metallurgie Produktion Roheisen Rohstoffe Schmelze Stahl Stahlherstellung Technik Thyssen thyssenkrupp Umwelt Wirtschaft
Mehr erfahren
Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl
05.03.2026

Industrial Accelerator Act bleibt weit hinter dem Notwendigen zurück

Mit dem aktuell veröffentlichten Vorschlag zum Industrial Accelerator Act (IAA) stuft die Europäische Kommission die Stahlindustrie nun offiziell als strategischen Sektor...

Automotive Bund Energie Essen EU Industrie ING Investition Klima Klimaziel Klimaziele LED Lieferketten Nachhaltigkeit Produktion Stahl Stahlindustrie Transport Verteidigung Wirtschaft Wirtschaftsvereinigung
Mehr erfahren