Unternehmen
„Dr. Stefan Kaufmann, Bundesinnovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), informiert sich über die Offensive „Grüner Stahl“ und den Einsatz von Wasserstoff am Standort Dillingen: v.l.n.r. Jonathan Weber (COO Dillinger und Saarstahl), Dr. Stefan Kaufmann, Markus Uhl (Mitglied des Bundestages) und Ammar Alkassar (Bevollmächtigter des Saarlandes für Innovation und Strategie, Staatskanzlei des Saarlandes)“ - Photo: Uwe Braun / SHS – Stahl-Holding-Saar
01.06.2021

Innovation für die Zukunft

Stefan Kaufmann, Bundesinnnovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“ (BMBF), informiert sich über die Offensive „Grüner Stahl“ und den Einsatz von Wasserstoff bei Dillinger und Saarstahl

Der Innovationsbeauftragte „Grüner Wasserstoff“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Dr. Stefan Kaufmann, besuchte am 27. Mai gemeinsam mit Ammar Alkassar, Bevollmächtigter des Saarlandes für Innovation und Strategie (Staatskanzlei des Saarlandes), und Markus Uhl, Mitglied des Bundestages, den Standort Dillingen, um sich über die nächsten wichtigen Schritte der saarländischen Stahlpartner auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Stahlproduktion zu informieren.

Begrüßt wurde die Delegation von Jonathan Weber, Chief Operating Officer von Dillinger und Saarstahl: „Wir freuen uns, dass Sie sich hier vor Ort ein Bild von der hohen Innovationskraft der saarländischen Stahlpartner Saarstahl und Dillinger machen, die den bevorstehenden Transformationsprozess hin zur Produktion von grünem Stahl technisch möglich macht.“ Im Mittelpunkt einer gemeinsamen Diskussionsrunde standen die bevorstehende Transformation der Stahlindustrie und die damit verbundenen Herausforderungen. „Dillinger und Saarstahl treiben die technische Transformation hin zur Produktion von grünem Stahl konsequent voran. Wir wollen Stahl CO2-neutral produzieren und damit unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Jonathan Weber. „Wir haben einen Plan, wie wir dieses Ziel erreichen. Um grünen Stahl produzieren zu können, braucht die Stahlindustrie jetzt Investitionssicherheit und verbindliche Rahmenbedingungen um den Transformationsprozess umzusetzen. Dafür benötigen wir an unseren Standorten eine ausreichende Menge an grünem Strom und grünem Wasserstoff zu bezahlbaren Preisen.“

Ein weiteres Kernthema des Besuches war das Verbundprojekt IPCEI Hydrogen, für das Dillinger und Saarstahl gemeinsam mit den Projektpartnern STEAG, Siemens Energy, Creos und Saarbahn eine IPCEI-Förderung des Bundes anstreben.

Ziel des gemeinsamen grenzüberschreitenden Wasserstoffprojektes ist es im Verbund eine grüne Wasserstoffwirtschaft im Saarland, in Frankreich und in Luxemburg aufzubauen. Die unterschiedlichen Teilprojekte stoßen gemeinsam einen nachhaltigen Transformationsprozess in Industrie und Mobilitätssektor an. Die emissionsfreien Technologien, die damit entstehen, treiben den Strukturwandel in der Grenzregion voran. Hierbei übernehmen die saarländischen Stahlunternehmen Dillinger und Saarstahl mit dem Leuchtturmprojekt „H2Syngas“ als industrieller Abnehmer eine Schlüsselrolle im strategischen Aufbau.

(Quelle: SHS – Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA)

Schlagworte

AG der Dillinger HüttenwerkeGrüner WasserstoffSaarstahl AGSHS – Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaAWasserstoff

Verwandte Artikel

ür die Strecke des Wasserstoffkernnetzes zwischen Wefensleben und Salzgitter sowie zwischen Angersdorf und Preußlitz liefern die Mannesmann Grossrohr GmbH und die Mannesmann Line Pipe GmbH die Rohre
03.03.2026

Mannesmann-Rohre für das Wasserstoffkernnetz und für grünen Stahl

Die Ontras Gastransport GmbH aus Leipzig vergibt Großaufträge an zwei Rohrgesellschaften aus dem Salzgitter-Konzern.

Brandenburg CO2 Deutschland Energie Energiewende Essen EU Gesellschaft Handel IBU ING KI Lieferung Messe Neubau Produktion Rohre Salzgitter Salzgitter AG Stahl Stahlherstellung Transformation Transport Wasserstoff
Mehr erfahren
Rohkarosse eines BMW iX3 – bluemint® recycled wird für ausgewählte Außenhautteile verwendet.
23.02.2026

thyssenkrupp Steel liefert bluemint® Steel Stahl für die Serienproduktion des BMW iX3

Ab 2026 startet die Belieferung der BMW Group mit CO₂-reduziertem Stahl der Marke bluemint® recycled.

Architekt Architektur Automobil BMW Direktreduktion Einsparung Eisenerze Emissionen EU Hochofen Industrie ING Innovation KI Klima Klimaschutz Koks LED Lieferung Produktion Recycling Schrott Stahl Stahlerzeugung Stahlproduktion Temperatur Transformation Wasserstoff Werkstoff Werkstoffe Zahlen
Mehr erfahren
Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG:
12.02.2026

thyssenkrupp meldet Ergebnissteigerung für Stahlsparte

Steel Europe verzeichnete trotz niedrigerem Erlös- und Versandniveau eine deutliche Ergebnissteigerung im Vergleich zum Vorjahr, u.a. aufgrund rückläufiger Rohstoffkosten...

Anlagen Anlagenbau Anpassung Automation Automobil Automotive Bund Direktreduktion Distribution DSV Duisburg Einsparung Elektrolyse Energie Entwicklung Ergebnis EU Forschung Gesellschaft HKM HZ IBU Industrie ING Investition Lieferketten Neubau Optimierung Restrukturierung Salzgitter Salzgitter AG Sanierung Service Stahl Strategie Thyssenkrupp AG Thyssenkrupp nucera Thyssenkrupp Steel Europe Transformation Uniper Unternehmen USA Verkauf Vorstand Wasserstoff Werkstoff Wettbewerb Wirtschaft Zahlen
Mehr erfahren
05.02.2026

thyssenkrupp Steel schließt Grünstromlieferverträge für Tochterunternehmen ab

thyssenkrupp Steel hat zur weiteren Dekarbonisierung der Produktion vier Grünstromlieferverträge über insgesamt rund 230 GWh abgeschlossen.

Anlagen Blech Bleche Bund CO2 Dekarbonisierung Deutschland Direktreduktion Emissionen Energie Energieeffizienz Erfolgsfaktor EU Gesellschaft Handel Hohenlimburg Industrie ING KI Klima Klimaziel Klimaziele Lieferung Nachhaltigkeit Partnerschaft Produktion Stahl Stahlproduktion Strategie Thyssenkrupp Hohenlimburg Thyssenkrupp Rasselstein Thyssenkrupp Steel Europe Transformation Unternehmen Verpackungsstahl Wasserstoff Windpark Wirtschaft
Mehr erfahren
Die beiden MIDREX®-DRI Anlagen von Tosyalı Algérie — Modul 2 stellte 2025 mit 2,43 Mio. t DRI im ersten Betriebsjahr einen neuen Weltrekord auf; Modul 1 erreichte 2025 weltweit Platz 3
30.01.2026

MIDREX®-Anlage produziert 2,43 Millionen Tonnen im ersten Betriebsjahr

Tosyalı Algérie A.Ş. hat bei der Produktion von direkt reduziertem Eisen (DRI) innerhalb eines Jahres mit einem einzigen Direktreduktionsmodul einen neuen Weltrekord aufg...

Anlagen BRIC Bund CO2 CO2-Emissionen Dekarbonisierung Direktreduktion DRI-Anlage Einsparung Elektrolichtbogenofen Emissionen Energie Erdgas Ergebnis EU HZ Inbetriebnahme Inc. Industrie ING Investition Lichtbogenofen Nachhaltigkeit Paul Wurth Produktion Schrott SMS SMS group Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Stahlwerk Strategie Unternehmen Wasserstoff Wurth
Mehr erfahren