Statement
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02.12.2025

Ministerpräsidenten wenden sich an EU-Kommission

Emissionsarmen Stahl aus Deutschland und EU in Bilanz berücksichtigen

Elf Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten aus Deutschland haben sich auf Initiative des Saarlandes und Niedersachsens mit einem gemeinsamen Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gewandt.

Ziel ist es, den Einsatz von emissionsarmem Stahl in der Automobilproduktion zu stärken und eine regulatorische Kopplung beider Sektoren zu verankern. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl begrüßt diesen Vorstoß ausdrücklich.  

Dazu Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl:
„Die Initiative der Regierungschef:innen der Stahlallianz-Länder ist ein starkes Signal an die Europäische Kommission. Clean Steel ist zentral für einen nachhaltigen Industriestandort Deutschland und Europa. Um den Standort zu sichern, resilient und zugleich klimaneutral zu machen, braucht es marktbasierte Anreize entlang der gesamten europäischen Wertschöpfungskette – beginnend mit der Grundstoffindustrie!  

Eine Anrechnung von CO₂-Einsparungen durch zertifizierten emissionsarmen Stahl auf die Flottenbilanz der Automobilhersteller ist dafür ein wirkungsvoller Hebel. Dadurch werden Wettbewerbsfähigkeit, industrielle Wertschöpfung und Klimaschutz gleichermaßen gestärkt.   Die Stahlindustrie am Standort ist bereit, ihren Beitrag zu leisten. Jetzt braucht es ein regulatorisches Umfeld, das diese Investitionen unterstützt und die Strategien von heimischer Stahl- und Automobilindustrie konsequent miteinander verknüpft.“

(Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl)

Schlagworte

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