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Standort Linz - Photzo: voestalpine AG
01.07.2025

voestalpine beschließt neue Kapitalallokations- und Dividendenpolitik

Der Vorstand der voestalpine AG hat heute eine neue Kapitalallokationsstrategie beschlossen, welche die Umsetzung der Unternehmensstrategie 2030+ durch klare Vorgaben für Investitionsentscheidungen, Steuerung der Bilanzstruktur sowie für die Ausschüttungspolitik unterstützen soll.

Ein zentraler Bestandteil der neuen Strategie ist die überarbeitete Dividendenpolitik. Der jährliche Dividendenvorschlag des Vorstands an die Hauptversammlung wird künftig dabei wie folgt bemessen:
- 30 % des Gewinns je Aktie (EPS), sofern der Verschuldungsgrad (berechnet als Nettofinanzverschuldung/EBITDA) 2,0 nicht überschreitet (nach Dividendenzahlung)
- Jedenfalls aber eine Mindestdividende von 0,40 EUR je Aktie.

Bei außergewöhnlich guter Ergebnislage und einem entsprechenden Verschuldungsgrad (Nettofinanzverschuldung/EBITDA kleiner 2 nach Dividendenauszahlung) sind zusätzliche Ausschüttungen und/oder Aktienrückkäufe möglich.

Dieses Modell soll eine ausgewogene Balance zwischen erfolgsabhängiger und dennoch stabiler Beteiligung der Aktionäre am Unternehmenserfolg einerseits sowie die Sicherstellung einer resilienten und soliden Kapitalstruktur für künftiges Wachstum andererseits gewährleisten.

Die neue Kapitalallokations- und Dividendenpolitik gilt ab dem laufenden Geschäftsjahr 2025/26. Davon unberührt bleibt die vom Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 2. Juli 2025 vorgeschlagene Dividende in Höhe von 0,60 EUR. Eine Überprüfung der Ausschüttungslogik erfolgt in einem vierjährigen Intervall.


(Quelle: voestalpine AG)

Schlagworte

AufsichtsratDividendeErgebnisEssenEUInvestitionMessePolitikSteuerungStrategieUnternehmenVorstand

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