Unternehmen News Stahlhandel
Abb.: Kaltenbach Solutions GmbH
31.08.2021

Wie kann der Stahlhandel seine Wettbewerbsfähigkeit sichern?

Befeuert durch die Corona-bedingten Einschränkungen in 2020 erlebt der Stahlhandel gerade goldene Zeiten. Seit Jahresbeginn ging der Stahlpreis kontinuierlich nach oben und damit wuchs auch die Marge im Stahlhandel.

Inzwischen ziehen die Beschaffungspreise für den Handel jedoch ebenfalls an und die Schere zwischen Verkaufspreis und Einkaufspreis schließt sich langsam wieder. Es bleibt schwierig, präzise vorauszusehen, auf welchem Niveau sich ein stabiler Marktpreis für den Stahl einpendeln wird.

Daher sollten die Unternehmen des Stahlhandels jetzt strategisch denken und die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Produktpalette im Verhältnis zu anderen Werkstoffen aktiv sichern.  

Im Stahlhandel gibt es drei wesentliche Ergebnistreiber: die Marge, die Kosten für die komplexe Intralogistik und die möglichst reibungslosen Abläufe in der Anarbeitung. Auf die erzielbaren Margen haben die Unternehmen wenig Einfluss; ein erneutes Sinken der Handelsspanne ist immer nur eine Frage der Zeit. Die Intralogistik und die Anarbeitung werden jedoch von den Unternehmen selbst gestaltet, daher liegt hier das größte Potential für eine Optimierung und damit für eine nachhaltige Sicherung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Für Stahlhändler ist es unerlässlich, den Fokus jetzt auf die logistischen Prozesse und die Effizienz in ihrer Anarbeitung zu richten. Hier liegen noch ungenutzte Steigerungspotentiale von 30% und mehr, die in kurzer Zeit gehoben werden können.  

Um den nächsten Schritt in Richtung einer strategischen Weiterentwicklung mit Hilfe digitaler Lösungen zu erleichtern, hat die KALTENBACH.SOLUTIONS eine Art Schnell-Check entwickelt. Mit Hilfe des sogenannten BoostPILOTs wird in einem Zeitraum von nur 5 Wochen die tatsächliche Effizienz in der Anarbeitung vor Ort objektiv gemessen. Aus den Daten lässt sich anschließend das zu hebende Steigerungspotential errechnen und ein Benchmarking erstellen.

Die Umsetzung ist einfach und preiswert, da Kosten für Projektsteuerung oder Mitarbeiterschulungen entfallen. Nach Abschluss der Probezeit liegen den Unternehmen wissenschaftlich abgesicherte Ergebnisse vor, die als Grundlage für die Beantwortung zentraler strategischer Fragen zur Anarbeitung, zur Maschinen-beschaffung und zur Lagerlogistik dienen. Bei Start der Messungen im 3. Quartal können die Ergebnisse bereits in die Jahresplanung 2022 einfließen.

(Quelle: Kaltenbach.Solutions)

Schlagworte

CoronaEntwicklungErgebnisHandelKaltenbach Solutions GmbHLagerlogistikLogistikMessungOptimierungStahlStahlhandelSteuerungUnternehmenWerkstoffWettbewerbWettbewerbsfähigkeit

Verwandte Artikel

17.02.2026

Klöckner & Co SE empfiehlt Annahme des Übernahmeangebotes von Worthington Steel

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Klöckner & Co SE haben am 13. Februar 2026  ihre gemeinsame begründete Stellungnahme zum freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot...

Anlagen Aufsichtsrat Entwicklung Essen EU Finanzierung Gesellschaft Goldman Sachs HZ Inc. ING Kartellrecht Messe Nordamerika Partnerschaft Presse Refinanzierung Service Strategie Swoctem Übernahme Unternehmen USA Vereinbarung Verkauf Vorstand Wirtschaft
Mehr erfahren
17.02.2026

Stahl Krebs wird Vertriebspartner von Alleima

Der Solinger Stahlhändler nimmt die Premium-Messerstähle des schwedischen Herstellers in sein Sortiment auf

Deutschland Distribution Edelstahl EU IBU Industrie ING Legierungen Lieferung Logistik Messe Nachhaltigkeit Partnerschaft Produktion Schmieden Service Spezialstahl Stahl Stahlherstellung Stahlproduktion Unternehmen USA Vertrieb Zertifikat Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Brammen im Werk in Tornio
16.02.2026

Outokumpu: Geschäftsbereich Europa schwächelt

Für Outokumpu endete das Geschäftsjahr schwach, geprägt von Gegenwind im Geschäftsbereich Europa. Das bereinigte EBITDA im Zeitraum Januar–Dezember 2025 betrug 167 Mio. €...

ABB Beizlinie Chrom Dekarbonisierung Deutschland Edelstahl Einsparung Ergebnis EU Finnland Geschäftsjahr Handel IBU ING Investition Krefeld Kreislaufwirtschaft Legierungen Lieferung Machbarkeitsstudie Nachhaltigkeit Optimierung Produktion Restrukturierung Rohstoffe Schweden Stahl Stahlwerk Strategie Studie Unternehmen USA Verkauf Werkstoff Werkstoffe Wettbewerb Wirtschaft Zahlen
Mehr erfahren
Steven Endress (links) wird neuer Präsident des Endress+Hauser Verwaltungsrats und folgt damit auf Matthias Altendorf (rechts). Sandra Genge (Zweite von links) ist zur stellvertretenden Vorsitzenden des Familienrats ernannt worden. Sie soll die Nachfolge von Dr. h. c. Klaus Endress (Zweiter von rechts) antreten, der angekündigt hat, 2027 als Vorsitzender zurückzutreten.
13.02.2026

Wechsel im Endress+Hauser Verwaltungsrat

Der Generationswechsel in der Endress+Hauser Gruppe setzt sich fort. Nun wird es auch an der Spitze des Verwaltungsrats zu einem Wechsel kommen.

Ausbildung Automatisierung Bund Entwicklung Essen EU Generalversammlung Gesellschaft HZ Industrie ING Karriere Schweiz Software Technik Unternehmen USA Verwaltungsrat Weiterbildung Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Dr. Christian Morawetz, Chief Operating Officer (COO) bei der RATH AG
13.02.2026

Veränderung im Vorstand der Rath AG

Zum 1. Januar 2026 hat Dr. Christian Morawetz (45) die Position des Chief Operating Officer (COO) übernommen.

Aufsichtsrat Automation Dekarbonisierung Energie Energieeffizienz Entwicklung EU Feuerfest Forschung Fraunhofer Industrie ING Innovation Marktbedingungen Produktion Rath AG Schienen Stahl Stahlindustrie Temperatur Transformation Unternehmen Vorstand Wettbewerb Wirtschaft
Mehr erfahren