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Photo: ArcelorMittal
08.10.2025

ArcelorMittal begrüßt Vorschlag der Europäischen Kommission

ArcelorMittal begrüßt den ausgewogenen Vorschlag der Europäischen Kommission zur Stärkung des Handelsschutzes. Neue Zollkontingente, die die derzeitigen Schutzmaßnahmen ersetzen sollen, sind für das Überleben der Stahlindustrie in Europa, die aufgrund der Menge an Billigimporten in die EU in Verbindung mit sinkender Nachfrage und schwachen wirtschaftlichen Bedingungen in einer Krise steckt, von entscheidender Bedeutung.  

Aditya Mittal, CEO von ArcelorMittal, sagt zu dem Vorschlag für neue Zollkontingente:
„Im Namen aller Mitarbeitenden von ArcelorMittal in Europa bin ich sehr erleichtert über die am 07.10.2025 angekündigten Vorschläge zur Unterstützung der europäischen Stahlindustrie.  

Ich möchte der Kommission und den Mitgliedstaaten dafür danken, dass sie erkannt haben, wie kritisch die Situation ist und dass sie angemessen und entschlossen gehandelt haben. Die europäische Stahlindustrie und die Fertigungsindustrie im Allgemeinen können nun einer viel stärkeren Zukunft entgegensehen, und der gestrige Tag ist ein Schritt in diese Richtung.“  

Geert Van Poelvoorde, CEO von ArcelorMittal Europe, fügt hinzu:
ArcelorMittal und die europäischen Stahlproduzenten wurden erhört – wir können aufatmen, nachdem die Europäische Kommission den neuen, verstärkten Vorschlag für Zollkontingente angekündigt hat. Wir danken den Kommissaren für die Zeit und das Engagement, welche sie aufgewendet haben, um die Herausforderungen unserer Branche zu verstehen.

Angesichts der ernsten Lage der europäischen Stahlindustrie setzen wir uns weiterhin nachdrücklich für eine zügige Umsetzung der angekündigten neuen Zollkontingente ein. Wir erwarten bis Jahresende eine Ankündigung der EU-Kommission zum überarbeiteten CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM).

Der vorgestellte Handelsvorschlag lässt hoffen, dass unsere bisherigen Bedenken Gehör finden und in den weiteren Maßnahmen – insbesondere im Rahmen des angekündigten Aktionsplans für Stahl und Metalle – berücksichtigt werden. Die europäischen Stahlhersteller stehen weiterhin vor erheblichen Wettbewerbsnachteilen im globalen Markt. Der  Vorschlag der EU – insbesondere in Verbindung mit einem wirksamen CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) – ist jedoch ein wichtiger Schritt, um faire Bedingungen zu schaffen und den schleichenden Rückgang der Stahlindustrie in Europa zu stoppen.“

(Quelle: ArcelorMittal)

Schlagworte

EssenEUEU-KommissionHandelIndustrieINGKontingenteMesseStahlStahlindustrieWettbewerbWirtschaft

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