Veranstaltung
Auf der Coiltech USA 2025, die am 11. und 12. Juni 2025 in Novi, Michigan, stattfindet, präsentiert thyssenkrupp Steel seine neuesten Entwicklungen im Bereich der nicht kornorientierten Elektrobänder (NO). Im Mittelpunkt stehen die Marken powercore® und powercore® traction, die für höchste Energieeffizienz in Elektromotoren und Generatoren stehen – insbesondere im Kontext nachhaltiger Mobilitätslösungen. - Bild: thyssenkrupp Steel
10.06.2025

Coiltech 2025: thyssenkrupp steel mit Fokus auf Elektrobänder

Auf der Coiltech USA 2025, die am 11. und 12. Juni 2025 in Novi, Michigan, USA, stattfindet, präsentiert thyssenkrupp Steel seine neuesten Entwicklungen im Bereich der nicht kornorientierten Elektrobänder (NO). Im Mittelpunkt stehen die Marken powercore® und powercore® traction, die für höchste Energieeffizienz in Elektromotoren und Generatoren stehen – insbesondere im Kontext nachhaltiger Mobilitätslösungen.

Ein Highlight ist die neue E-Mobility-Spitzensorte powercore® traction NGO 025-125Y420. Mit einer Dicke von nur 0,25 mm und einer mechanischen Festigkeit von mindestens 420 MPa zählt sie zu den leistungsfähigsten Elektrobändern aus europäischer Produktion. Dank eines optimierten Legierungskonzepts erreicht das Material Ummagnetisierungsverluste von maximal 12,5 W/kg bei 400 Hz und 1 Tesla – ein Spitzenwert im internationalen Vergleich.

Lars Bode, Leiter Vertrieb NO Elektroband bei thyssenkrupp Steel, erklärt:
„Mit dieser Güte setzen wir neue Maßstäbe für die Effizienz elektrischer Antriebe in der Automobilindustrie. Unsere Kunden profitieren von einer signifikanten Reduktion der Energieverluste und einer verbesserten Performance ihrer Antriebssysteme.“

Vorschau auf die nächste Generation: powercore® traction 020-120Y420

Bereits Ende 2025 wird die nächste Generation verfügbar sein: powercore® traction 020-120Y420. Mit einer Dicke von nur 0,20 mm und Ummagnetisierungsverlusten von lediglich 12 W/kg bei gleichbleibender Festigkeit von 420 MPa ist dieses Material für ultraeffiziente Elektroantriebe konzipiert. Es adressiert gezielt die Anforderungen der nächsten Fahrzeuggenerationen im Premium- und Hochleistungssegment.

Pascal Wellhäußer, Head of Sales West Customers, Market & Technology bei thyssenkrupp Electrical Steel, erklärt:
„Als führender Produzent von kornorientiertem Elektroband sehen wir es als unsere Verantwortung, die Dekarbonisierung der Energieübertragungs- und -verteilungsnetze aktiv mitzugestalten.“

Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Das kornorientierte Elektroband von thyssenkrupp Electrical Steel bildet das Herzstück von Transformatoren – zentrale Komponenten in der Wertschöpfungskette der Energieinfrastruktur und damit eine Schlüsselkomponente für eine klimafreundliche Energiezukunft.

Durch den Einsatz von CO2-reduzierten Materialien trägt thyssenkrupp dazu bei, den CO2-Fußabdruck dieser kritischen Infrastrukturen signifikant zu senken: Ergänzt wird das gesamte Portfolio durch die CO2-reduzierten Varianten unter dem Markennamen bluemint®. Diese Elektrobänder bieten identische Materialeigenschaften und Verarbeitbarkeit wie konventionelle Güten, ermöglichen jedoch eine deutliche Reduktion der Scope-3-Emissionen

(Quelle: thyssenkrupp Steel)

 

Schlagworte

AntriebAutomobilCO2DekarbonisierungElektrobandEmissionenEnergieEnergieeffizienzEntwicklungEUHZIndustrieKlimaLEDNachhaltigkeitProduktionThyssenthyssenkruppUSAVertrieb

Verwandte Artikel

Im Foyer des Eingang Nord wendet sich die High Potential Area speziell an den Nachwuchs
10.03.2026

wire & Tube 2026 mit High Potential Area und ecoMetals

Das Düsseldorfer Fachmesseduo präsentiert zwei Initiativen, die es in sich haben

Draht Düsseldorf Industrie Kabel Messe Nachwuchs Rohstoffe Stabstahl Tube Unternehmen
Mehr erfahren
09.03.2026

wire 2026 mit prallem Forumsprogramm

Als Teil des Rahmenprogramms der Fachmesse für Draht und Kabel sind auf der ‚Forum Stage Cable & Wire‘ spannende Tagesforen und Diskussionsrunden geplant

Anlagen Anlagenbau Draht Entwicklung Essen EU Industrie Innovation Italien Kabel Messe Nachhaltigkeit Tube USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Rechtsanwältin Melina Jenkner von Heidemann Küthe Rechtsanwälte
09.03.2026

HOK Maschinenbau übernimmt Vermögenswerte der SCHUBERT GROUP

Mit Wirkung zum 1. März 2026 übernimmt die HOK Maschinenbau GmbH aus Hückeswagen im Rahmen einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte sowohl der Schubert Maschinen-...

Anlagen Anlagenbau Automation Automobil Bonn Bund Deutschland Energie Ennepetal Erfolgsfaktor Ergebnis Essen EU Gesellschaft Handel Industrie ING KI Lieferung Mannheim Maschinenbau Messtechnik Metallverarbeitung Modernisierung Optimierung Presse Pressen Reparatur Restrukturierung Sanierung Service Stabstahl Stahl Steuerung Technik TEMA Umformen Umformtechnik Unternehmen Wirtschaft
Mehr erfahren
Primetals Technologies wird eine Pelletieranlage, drei Pfannenöfen und zwei RH-Entgaser an SAIL IISCO liefern. Das Foto zeigt Vertreter beider Unternehmen bei der Vertragsunterzeichnung.
05.03.2026

SAIL IISCO kooperiert mit Primetals Technologies

Steel Authority of India Limited (SAIL), ein führender indischer Stahlproduzent, erweitert sein IISCO-Stahlwerk in Burnpur und wählte dafür Primetals Technologies als Lie...

Anlagen Antrieb Deutschland Digitalisierung Draht EU Greenfield-Projekt HZ Indien Industrie ING KI Legierungen Lieferung Ltd Ltd. Metallurgie Optimierung Partnerschaft Primetals Produktion Prozessoptimierung Sensoren Spezialstahl Stahl Stahlindustrie Stahlwerk Steuerung Temperatur Unternehmen USA Vakuumpumpe Zusammenarbeit
Mehr erfahren
David Algermissen, Abteilungsleiter Sekundärrohstoffe/Schlackenmetallurgie im FEhS – Institut für Baustoff-Forschung, welches das Projekt koordiniert hat: „Die Arbeiten mit diesem großartigen Konsortium waren sehr erfolgreich. Es konnte sowohl Basiswissen rund um die Elektroroheisenschlacke aufgebaut werden bis hin zu Pilotversuchen zur Erzeugung von Hüttensand 2.0 im Tonnenmaßstab und die Prüfung im Zement und Beton. Nächste Schritte sind die normativen und rechtlichen Rahmenbedingungen, damit das Material auch zeitnah seinen Weg in den Markt finden kann, sobald die Schlacke bei thyssenkrupp entsteht.“ Das im Jahr 2021 gestartete Forschungsvorhaben „SAVE CO2“ von thyssenkrupp Steel, Heidelberg Materials, dem Institut für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen, Fraunhofer UMSICHT und FEhS-Institut wurde im Rahmen der Fördermaßnahme KlimPro-Industrie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Europäischen Union/NextGenerationEU gefördert und durch den DLR Projektträger betreut.
05.03.2026

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet

Neue Schlacken, die bei der dekarbonisierten Stahlherstellung auf der Direktreduktionsroute im Einschmelzer entstehen, eignen sich als latent hydraulische Bindemittel in...

Bund CO2 CO2-Emissionen Direktreduktion Duisburg Einsatzstoffe Eisenschwamm Emissionen Energie Ergebnis Essen EU Forschung Forschungsprojekt Fraunhofer Hochofen Industrie ING Klima Metallurgie Produktion Roheisen Rohstoffe Schmelze Stahl Stahlherstellung Technik Thyssen thyssenkrupp Umwelt Wirtschaft
Mehr erfahren