Technik
Primetals Technologies, Limited A Group Company of Mitsubishi Heavy Industries Chiswick Park, Building 11, 566 Chiswick High Road Communications W4 5YS London United Kingdom Press reference number: PR2023042801de Page 2/3 Dieser Auftrag unterstreicht das Vertrauen Gerdaus in das Team von Primetals Technologies. Die Umsetzung einer Technologie dieses Komplexitätsgrads erfordert fundierte Kenntnisse über AC- Elektrolyseure und Stromversorgungssysteme auf Netzebene – ein Fachwissen, mit dem sich Primetals Technologies von den meisten anderen Anbietern unterscheidet. Eckdaten: Das STATCOM bei Gerdau Petersburg Die meisten STATCOMs, die in der Stahlerzeugung eingesetzt werden, weisen eine direkte Anschlussspannung von lediglich 13,8 kV oder 34 kV auf. Das STATCOM für Gerdau Petersburg hingegen liefert 69 kV, was dem Produzenten folgende Möglichkeiten eröffnen wird:  Sicherstellung der Betriebskontinuität der Stromerzeugungsanlage und des 69-kV-Primär-AC- EAF-Transformators  Doppelte dynamische Blindleistungsunterstützung  Aufrechterhaltung des AC EAF-Produktionsvolumens ohne Auswirkungen auf das Stromnetz des Energieversorgers Primetals Technologies wird den branchenweit ersten statischen 69-kV-Synchronkompensator (STATCOM) an das Gerdau-Werk in Petersburg, Virginia, USA, liefern. Das Bild zeigt einen 34,5-kV- STATCOM, der kürzlich für Gerdau in Cartersville, Georgia, USA, implementiert wurde. - Photo: Primetals
09.06.2023

Entwicklung und Lieferung einer neuartigen Stromversorgungslösung beauftragt

Primetals Technologies hat den Auftrag erhalten, das Gerdau-Werk in Petersburg im US-Bundesstaat Virginia mit einem 69-kV-Static-Synchronous Compensator (STATCOM) auszustatten, der den Betrieb des Wechselstrom-Lichtbogenofens (AC EAF) des Werks unterstützt. Nach erfolgter Inbetriebnahme wird es sich um den größten industriellen STATCOM handeln, der jemals in einem Stahlwerk in Nordamerika installiert wurde.

Stabilisierung des Stromnetzes

In der Stahlerzeugung können große oder schwankende elektrische Lasten, die von Elektrolichtbogenöfen (EAF) herrühren, zu Störeffekten in Bezug auf das Stromnetz führen. Dieser Effekt wird durch Schwankungen der Blindleistung sowie durch unsymmetrische Lasten verursacht. Ein STATCOM mildert den resultierenden Flicker, indem es an der Verbindungsstelle zwischen der elektrischen Verteilungsinfrastruktur des Werks und dem Stromversorgungssystem Blindstrom bereitstellt oder kompensierend eingreift. Der mit einem IGBT-Modul (Insulated Gate Bipolar Transistor) ausgestattete 69-kV-STATCOM bietet dynamische und kurze Reaktionszeiten, die von herkömmlichen statischen Spannungskompensatoren mit thyristorgesteuerten Drosseln nicht erreicht werden können.

Umsetzung einer komplexen Technologie

Das Konzept für den 69-kV-STATCOM geht auf eine Initiative von Primetals Technologies und Gerdau Petersburg aus dem Jahr 2022 zurück; gemeinsam modellierte man den Betrieb des AC EAF unter aktuellen und zukünftigen Bedingungen. Gerdau Petersburg war mit dem Konzept zufrieden, weswegen der erste Spatenstich nun unmittelbar bevor steht. Alle Arbeiten sollen innerhalb der nächsten 27 Monate abgeschlossen werden.

Dieser Auftrag unterstreicht das Vertrauen Gerdaus in das Team von Primetals Technologies. Die Umsetzung einer Technologie dieses Komplexitätsgrads erfordert fundierte Kenntnisse über AC- Elektrolyseure und Stromversorgungssysteme auf Netzebene – ein Fachwissen, mit dem sich Primetals
Technologies von den meisten anderen Anbietern unterscheidet.

Eckdaten: Das STATCOM bei Gerdau Petersburg

Die meisten STATCOMs, die in der Stahlerzeugung eingesetzt werden, weisen eine direkte Anschlussspannung von lediglich 13,8 kV oder 34 kV auf. Das STATCOM für Gerdau Petersburg hingegen liefert 69 kV, was dem Produzenten folgende Möglichkeiten eröffnen wird: 

- Sicherstellung der Betriebskontinuität der Stromerzeugungsanlage und des 69-kV-Primär-AC-EAF-Transformators
- Doppelte dynamische Blindleistungsunterstützung
- Aufrechterhaltung des AC EAF-Produktionsvolumens ohne Auswirkungen auf das Stromnetz des Energieversorgers

(Quelle: Primetals Technologies, Limited)

Schlagworte

BundElektrolyseElektrolyseurEnergieEUHandelInbetriebnahmeIndustrieINGLEDLichtbogenofenLieferungNordamerikaPrimetalsProduktionStahlStahlerzeugungStahlwerk

Verwandte Artikel

Im Foyer des Eingang Nord wendet sich die High Potential Area speziell an den Nachwuchs
10.03.2026

wire & Tube 2026 mit High Potential Area und ecoMetals

Das Düsseldorfer Fachmesseduo präsentiert zwei Initiativen, die es in sich haben

Draht Düsseldorf Industrie Kabel Messe Nachwuchs Rohstoffe Stabstahl Tube Unternehmen
Mehr erfahren
09.03.2026

wire 2026 mit prallem Forumsprogramm

Als Teil des Rahmenprogramms der Fachmesse für Draht und Kabel sind auf der ‚Forum Stage Cable & Wire‘ spannende Tagesforen und Diskussionsrunden geplant

Anlagen Anlagenbau Draht Entwicklung Essen EU Industrie Innovation Italien Kabel Messe Nachhaltigkeit Tube USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Rechtsanwältin Melina Jenkner von Heidemann Küthe Rechtsanwälte
09.03.2026

HOK Maschinenbau übernimmt Vermögenswerte der SCHUBERT GROUP

Mit Wirkung zum 1. März 2026 übernimmt die HOK Maschinenbau GmbH aus Hückeswagen im Rahmen einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte sowohl der Schubert Maschinen-...

Anlagen Anlagenbau Automation Automobil Bonn Bund Deutschland Energie Ennepetal Erfolgsfaktor Ergebnis Essen EU Gesellschaft Handel Industrie ING KI Lieferung Mannheim Maschinenbau Messtechnik Metallverarbeitung Modernisierung Optimierung Presse Pressen Reparatur Restrukturierung Sanierung Service Stabstahl Stahl Steuerung Technik TEMA Umformen Umformtechnik Unternehmen Wirtschaft
Mehr erfahren
Primetals Technologies wird eine Pelletieranlage, drei Pfannenöfen und zwei RH-Entgaser an SAIL IISCO liefern. Das Foto zeigt Vertreter beider Unternehmen bei der Vertragsunterzeichnung.
05.03.2026

SAIL IISCO kooperiert mit Primetals Technologies

Steel Authority of India Limited (SAIL), ein führender indischer Stahlproduzent, erweitert sein IISCO-Stahlwerk in Burnpur und wählte dafür Primetals Technologies als Lie...

Anlagen Antrieb Deutschland Digitalisierung Draht EU Greenfield-Projekt HZ Indien Industrie ING KI Legierungen Lieferung Ltd Ltd. Metallurgie Optimierung Partnerschaft Primetals Produktion Prozessoptimierung Sensoren Spezialstahl Stahl Stahlindustrie Stahlwerk Steuerung Temperatur Unternehmen USA Vakuumpumpe Zusammenarbeit
Mehr erfahren
David Algermissen, Abteilungsleiter Sekundärrohstoffe/Schlackenmetallurgie im FEhS – Institut für Baustoff-Forschung, welches das Projekt koordiniert hat: „Die Arbeiten mit diesem großartigen Konsortium waren sehr erfolgreich. Es konnte sowohl Basiswissen rund um die Elektroroheisenschlacke aufgebaut werden bis hin zu Pilotversuchen zur Erzeugung von Hüttensand 2.0 im Tonnenmaßstab und die Prüfung im Zement und Beton. Nächste Schritte sind die normativen und rechtlichen Rahmenbedingungen, damit das Material auch zeitnah seinen Weg in den Markt finden kann, sobald die Schlacke bei thyssenkrupp entsteht.“ Das im Jahr 2021 gestartete Forschungsvorhaben „SAVE CO2“ von thyssenkrupp Steel, Heidelberg Materials, dem Institut für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen, Fraunhofer UMSICHT und FEhS-Institut wurde im Rahmen der Fördermaßnahme KlimPro-Industrie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Europäischen Union/NextGenerationEU gefördert und durch den DLR Projektträger betreut.
05.03.2026

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet

Neue Schlacken, die bei der dekarbonisierten Stahlherstellung auf der Direktreduktionsroute im Einschmelzer entstehen, eignen sich als latent hydraulische Bindemittel in...

Bund CO2 CO2-Emissionen Direktreduktion Duisburg Einsatzstoffe Eisenschwamm Emissionen Energie Ergebnis Essen EU Forschung Forschungsprojekt Fraunhofer Hochofen Industrie ING Klima Metallurgie Produktion Roheisen Rohstoffe Schmelze Stahl Stahlherstellung Technik Thyssen thyssenkrupp Umwelt Wirtschaft
Mehr erfahren