Unternehmen News
SMS group ist eine Gruppe von international tätigen Unternehmen des Anlagen- und Maschinenbaus für die Stahl- und NE-Metallindustrie. Rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschaften weltweit einen Umsatz von über 2,9 Mrd. EUR. Alleineigentümer der Holding SMS GmbH ist die Familie Weiss Stiftung. Stahlstandort der Compañía Siderúrgica Huachipato (CSH) in Chile. - Photo: SMS group
18.03.2021

Kooperation bei Dekarbonisierung des chilenischen Bergbau- und Stahlunternehmens

Compañia Siderúrgica Huachipato S.A.  und Paul Wurth Italia S.p.A., ein Unternehmen der SMS group, haben vereinbart, im Rahmen einer technischen Zusammenarbeit eine Studie zu erstellen, bei der die Machbarkeit einer Überführung der gesamten Wert-schöpfungskette des chilenischen Bergbau- und Stahlunternehmens CAP in eine CO2-arme Prozessroute untersucht werden soll.

Diese Vereinbarung bringt die zur CAP-Gruppe gehörenden größten chilenischen Stahlunternehmen und Paul Wurth, weltweit führender Entwickler und Anbieter CO2-armer Stahlherstellungstechnologien, als Kooperationspartner zusammen. Gemeinsam erstellen beide Partner eine Machbarkeitsstudie für eine technologische Roadmap zur Einführung einer CO2-armen Herstellungsroute für Stahl. Dieser Fahrplan sieht unter anderem Maßnahmen vor, die bereits kurzfristig zu einer Verringerung des CO2-Fußabdrucks der von CSH betriebenen Werke führen. Hierzu gehören der Einsatz erneuerbarer Energien und die Nutzung von Wasserstoff in Kombination mit hocheffizienten Technologien. Dieser Transformationsprozess wird bei CSH zu einem wachsenden Angebot an grünen Stahlprodukten führen.

Thomas Hansmann, Chief Technology and Operations Officer bei Paul Wurth, erklärt: „In Chile sehen wir optimale Voraussetzungen für einen wachsenden Einsatz von erneuerbaren Energien und Wasser-stoff sowohl im Bergbau als auch in der Stahlherstellung. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem gebündelten technologischen Know-how und den betrieblichen Erfahrungen beider Unternehmen hoch-effiziente Lösungen für eine CO2-neutrale Herstellungsroute ent-wickeln werden.“

Rodrigo Briceño, Chief Executive Officer von CSH, kommentiert: „Als Teil der CAP Gruppe verfolgen wir bei CSH ebenfalls die Strategie, unser Geschäftsmodell kontinuierlich an aktuelle Entwicklungen anzupassen, mit dem Ziel über eine nachhaltige Strategie – aufbauend auf den Eckpfeilern Dekarbonisierung, Sicherheit, Operational Excellence und gesellschaftliche Entwicklung – Wachstum zu generieren. Dies ist uns Ansporn auf unserem Weg, durch den konsequenten Einsatz von erneuerbaren Energien und Wasserstoff entlang unserer gesamten Produktionskette grünen Stahl herstellen zu können.“

(Quelle: SMS group)

 

 

Schlagworte

ChileCO2Compañia Siderúrgica Huachipato S.A.KooperationPaul WurthSMS groupStudie

Verwandte Artikel

23.09.2026

greentec steel: Elektrolichtbogenofen in Linz angeliefert

Wichtiges Etappenziel für Österreichs größtes Klimaschutzprogramm: Das Kernequipment des neuen Elektrolichtbogenofens (EAF) für den voestalpine Standort in Linz ist einge...

Anlagen CO2 CO2-Emissionen Deutschland Donawitz Elektrolichtbogenofen Emissionen Ergebnis EU Europa Inbetriebnahme ING Italien Kernaggregate Klima Klimaschutz Lichtbogenofen Lieferung Österreich Primetals Produktion Schmelze Schmelzen Stahl Stahlerzeugung Stahlproduktion Stahlwerk Strategie Transport USA Voestalpine Voestalpine AG Vorstand Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Arbeiten am Hochofen A
22.09.2026

Letzter Abstich an Hochofen A bei HKM in Duisburg

Hochofen A wurde nach mehr als 53 Produktionsjahren am vergangenen Samstag in Duisburg dauerhaft außer Betrieb genommen

Bund CO2 CO2-neutral Deutschland DSV Duisburg Elektrolichtbogenofen EU HKM Hochofen HZ IBU Industrie Klima Klimaschutz Klimaziel Klimaziele Kokerei Lichtbogenofen Messe Produktion Roheisen Roheisenproduktion Salzgitter Salzgitter AG Stahl Stahlproduktion Strategie Transformation Transformationsprozess Unternehmen USA Vorstand
Mehr erfahren
Hüttensand
21.09.2026

EUROSLAG-Zahlen 2025 für Produktion und Verwendung von Eisenhüttenschlacken

Im Jahr 2025 wurden in der Europäischen Union etwa 17,8 Millionen Tonnen Hochofenschlacke (HOS, HS) und 16,8 Millionen Tonnen Stahlwerksschlacke (SWS) produziert.

ABB Baustoffe CO2 DSV Eisenhüttenschlacke Europa Forschung Hochofen Industrie ING Klima Klimaschutz Kreislaufwirtschaft Produktion Regelwerk Rohstoffe Schlacke Stahl Stahlindustrie Stahlwerk Vorstand Wirtschaft Zahlen
Mehr erfahren
Projektauftakt, v.l.n.r. hinten: Andreas Zaremba, Leiter TGA, Ilsenburger Grobblech GmbH, Sebastian Böhm, Entwicklungsingenieur, Ilsenburger Grobblech GmbH, Uwe Zischkale, Abteilungsleiter 3 Energie, Nachhaltigkeit, Strukturwandel, Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt; v.l.n.r. vorn: Dr. Robert Kühn, Vorsitzender der Geschäftsführung, Ilsenburger Grobblech GmbH, Denis Loeffke, Bürgermeister Stadt Ilsenburg, Dr. Franziska Sondej, Energiesysteme und Infrastrukturen, Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, Andreas Künne, Energiemanager, Ilsenburger Grobblech GmbH
07.09.2026

Vorstudie in Ilsenburg startet

Mit dem Projektauftakt in der Stadtverwaltung Ilsenburg startet die Vorstudie „Smart Industry Orchestration Ilsenburg“.

Automatisierung Blech Bleche Bund Energie Entwicklung Ergebnis EU Fraunhofer Grobblech HZ Ilsenburger Grobblech GmbH Industrie ING Klima Klimaschutz Nachhaltigkeit Politik Produktion Produktionsprozess Sachsen Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Studie Transformation Umwelt Unternehmen USA Wettbewerb Wirtschaft Wirtschaftsstandort
Mehr erfahren
Grafik des geplanten Terminals
31.08.2026

Joint Venture „CarbonBridge“ kartellrechtlich genehmigt

Dieser Meilenstein ebnet den Weg für die Entwicklung des gleichnamigen, deutschlandweit ersten betriebsbereiten CO₂-Exportterminals.

Bremen CO2 Dekarbonisierung Deutschland Emissionen Energie Entwicklung Essen EU Europa HZ Industrie ING Kartellrecht Klima Klimawandel Klimaziel Klimaziele Logistik Messe Nachhaltigkeit Partnerschaft Produktion Produktionsprozess Stahl Stahlindustrie Strategie Transport Umschlag Umwelt Unternehmen Wettbewerb Wirtschaft
Mehr erfahren