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Juliusburg/Krukow - Photo: Vattenfall
29.05.2026

SSAB liefert CO2-armen Stahl für Solarpark in Norddeutschland

SSAB liefert CO2-armen Stahl an Vattenfall für den Bau des Freiflächen-Solarparks Juliusburg/Krukow in Schleswig-Holstein.

Der Stahl SSAB Zero™ wird aus recyceltem Schrott unter Verwendung von Strom aus erneuerbarer Energie und Biogas hergestellt, wodurch die fossilen CO₂-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichem Stahl um bis zu 70 Prozent gesenkt werden.

SSAB Zero™ wird für die Tragkonstruktionen verwendet, auf denen die Solarmodule montiert werden. Insgesamt werden mehr als 9.000 Stahlprofile mit einem Gesamtgewicht von 209 Tonnen zum Einsatz kommen.

Obwohl die Solarenergie bereits eine wichtige Rolle bei der Energiewende in Deutschland spielt, verursacht der Bau von Solarparks nach wie vor Emissionen. Durch die Entscheidung für dekarbonisierten Stahl wird der Einfluss auf das Klima bereits bei der Materialauswahl berücksichtigt.

„Projekte wie dieses zeigen, wie die Klimaauswirkungen der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien weiter reduziert werden können, indem man auch Verantwortung für die Emissionen in der Lieferkette übernimmt. Mit SSAB Zero™ liefern wir klimafreundlichem Stahl mit derselben Qualität und Leistungsfähigkeit wie herkömmlicher Stahl. Die Entscheidung von Vattenfall, unseren Stahl zu verwenden, ist ein klares Beispiel dafür, wie ambitionierte Kunden dazu beitragen können, Lösungen zu skalieren, die Emissionen reduzieren und die Nachfrage nach dekarbonisierten Materialien stärken“, sagt Matts Nilsson, Executive Vice President und Head of Sales bei SSAB Europe.

Vattenfall betrachtet den Einsatz von klimafreundlichem Stahl als Teil seiner umfassenden Bemühungen, die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren.

„Der in diesem Solarpark erzeugte Strom wird dazu beitragen, Deutschlands Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu verringern. Für uns endet die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen jedoch nicht bei der Stromerzeugung – sie beginnt bereits am Anfang der Lieferkette. Deshalb freuen wir uns, gemeinsam mit unserem Partner SSAB diesen wegweisenden Schritt zu gehen und emissionsarmen Stahl für die Unterkonstruktionen zu verwenden. Indem wir als Unternehmen eine Vorreiterrolle übernehmen, unterstützen wir das langfristige gesellschaftliche Ziel, fossilfrei zu werden“, sagt Claus Wattendrup, Leiter des Bereichs Solar und Batterien bei Vattenfall.

(Quelle: SSAB AB)

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DeutschlandEmissionenEnergieEnergiewendeEUGesellschaftKlimaKonstruktionProfileSchrottSSABStahlUnternehmenVattenfall

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