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27.01.2022

Einstellung des Konjunkturpaketes KoPa 35C bedeutet Rückschritt für die Transformation

Unter der neuen Bundesregierung ist es zum Stopp des Konjunkturpaketes (KoPa) 35c zur Unterstützung von Zukunftsinvestitionen der automobilen Zulieferindustrie gekommen. Dringend erforderlich wäre jedoch eine Fortführung – denn wer Klimaschutz und Modernisierung mit dem Erhalt von Arbeitsplätzen erfolgreich verbinden will, darf Fördermittel nicht streichen.

Mit dem Konjunkturpakt hat die alte Bundesregierung ein sehr erfolgreiches und nachgefragtes Förderprogramm für den Fahrzeugbau und die Zulieferindustrie angeboten. Unter Ziffer 35c dieses Konjunkturpakets („KoPa 35c“) wurden sehr wichtige Zukunftsvorhaben gefördert, von Investitionen in die notwendige Modernisierung der Produktion über die Digitalisierung bis hin zu Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Alle Projekte zahlen auf den Klimaschutz ein und unterstützen die Produktion klimafreundlicher Produkte.  Die Förderung kam insbesondere den mittelständischen Automobilzulieferern dabei zu Gute, ihre Transformationsstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Das ist gesellschaftlich sinnvoll, um Wertschöpfung und Arbeit am Standort zu erhalten. Das Förderprogramm ist nun abgebrochen worden, da keine Mittel mehr zur Verfügung stehen.

„Das gefährdet den gerade anlaufenden Transformationsprozesses der Branche“, so Christian Vietmeyer, Sprecher der ArGeZ. „Die Politik nimmt die Automobilindustrie beim Klimaschutz in die Verantwortung, sie darf ihr die notwendige Unterstützung jetzt nicht entziehen.“

Die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie fordert die Politik auf, das Konjunkturpakt 35c fortzuführen und die Industriebetriebe weiter dabei zu unterstützen, auf klimafreundliche Produktionsprozesse und Produkte umstellen zu können. Die mittelständisch geprägte Zulieferindustrie schafft gerade im ländlichen Raum hochwertige Arbeitsplätze, die auch in Zukunft noch Wohlstand erbringen sollen.

(Quelle: ArGeZ)

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