Unternehmen
Das Technologiezentrum verfügt über 15 Labore und bietet rund 340 Mitarbeitenden eine hochmoderne Arbeitsumgebung. - Photo: Schaeffler (Daniel Karmann)
01.11.2024

Technologiezentrum in Herzogenaurach eröffnet

Die Schaeffler AG hat an ihrem Unternehmenssitz in Herzogenaurach ein hochmodernes Technologiezentrum eröffnet. Im Zusammenhang mit dem Bau des Technologiezentrums wurden rund 90 Millionen Euro investiert. Der Bau wurde plangemäß in zwei Jahren und fünf Monaten fertiggestellt.

Das Technologiezentrum erstreckt sich auf mehr als 18.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche und vereint Kernkompetenzen in den Bereichen Materialwissenschaft und Werkstofftechnik. Diesen kommt bei der Entwicklung von technologischen Innovationen in E-Mobilität, Batterietechnologie und Wasserstoff eine herausgehobene Bedeutung zu.

Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, sagt:
„Das hochmoderne Technologiezentrum in Herzogenaurach ist ein Bekenntnis unseres Unternehmens zum Standort Deutschland und ein Leuchtturm für höchste Innovationskraft und Entwicklungsexzellenz. Diese Eigenschaften zeichnen Schaeffler seit Jahrzehnten aus. Mit dem neuen Technologiezentrum wollen wir Innovationen in Zukunftsfeldern noch schneller voranbringen. Das ist Teil unserer Mission, die führende Motion Technology Company zu formen.“

Das neu eröffnete Technologiezentrum bietet Platz für rund 340 Mitarbeitende und umfasst 15 Labore in den Bereichen Mess-, Prüf- und Kalibriertechnik sowie Material-, Chemie-, Beschichtungs- und Nanotechnologien. Im Fokus stehen vor allem Lösungen, die die Energie- und Mobilitätswende ermöglichen. In den Laboren konzentrieren sich die Forschungsaktivitäten auf Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, zum Beispiel innovative Beschichtungen für Solid-State-Batterien oder Schaeffler Wasserstoff-Bipolarplatten.

Zudem ermöglicht ein EMV-Labor die Prüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit elektronischer Bauteile, etwa der innovativen Schaeffler Leistungselektronik. Diese Tests sind entscheidend für die E-Mobilität, da sie dazu beitragen, Produkte sicherer und widerstandsfähiger gegenüber elektromagnetischen Störeinflüssen zu machen.

Die gesamte Bürofläche wurde nach dem Konzept „New Work“ eingerichtet und schafft eine Arbeitsumgebung, die Kollaboration und interdisziplinäre Teamarbeit fördert. Das Gebäude entspricht den höchsten Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit und wird DGNB Gold zertifiziert. So wird zum Beispiel Abwärme aus der Fertigung zum Beheizen genutzt.

Uwe Wagner, Vorstand Forschung und Entwicklung der Schaeffler AG, sagt:
„Innovative Materialien und Werkstoffe sind für nachhaltige Lösungen im Bereich der Bewegungstechnologien von großer Bedeutung, so zum Beispiel in der E-Mobilität, der Robotik oder Windkraft. Das Technologiezentrum in Herzogenaurach wird Maßstäbe setzen und unser weltweites F&E-Netzwerk nachhaltig stärken.“

Das neue Technologiezentrum umfasst mit dem sogenannten „Motion Hub“ auch einen eigenständigen Bereich, um Kunden, Lieferanten und Mitarbeitenden das im Zuge der Übernahme von Vitesco Technologies neu ausgerichtete Produkt- und Leistungsspektrum zu zeigen, das acht Produktfamilien einschließt.

(Quelle: Schaeffler AG)

Schlagworte

DeutschlandEnergieEntwicklungEUForschungINGInnovationNachhaltigkeitSchaefflerSchaeffler AGTechnikUnternehmenUSAWasserstoffWerkstoffWerkstoffeWerkstofftechnik

Verwandte Artikel

HyperHeats elektrische Hochleistungsheizer können Temperaturen bis zu 2000 °C erreichen
17.03.2026

Forschung an elektrischen Hochleistungsbrennern

HyperHeat und das Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik der RWTH Aachen (IOB) haben ein gemeinsames Forschungsprojekt gestartet.

Aluminium Anlagen BMW Brenner Bund Dekarbonisierung Einsparung Emissionen Energie Erdgas Ergebnis Essen EU Forschung Forschungsprojekt Hybrid Industrie ING Innovation Kooperation Massivumformung Optimierung Prozessgase Prozessoptimierung RWTH RWTH Aachen Schmieden Stahl Technik Temperatur Umformung Wärmetechnik Wirtschaft Wuppermann
Mehr erfahren
17.03.2026

voestalpine Railway Systems beliefert Großprojekte

Mit Aufträgen von Deutsche Bahn (DB) und Schweizerische Bundesbahnen (SBB) für Schienen, Weichen und Signaltechnik in Höhe von 500 Mio. EUR unterstreicht die voestalpine...

Berlin Bund Deutschland Digitalisierung Donawitz EU ING Instandhaltung Investition Lieferung Logistik Mannheim Modernisierung Partnerschaft Rahmenvertrag Sanierung Schienen Schulung Schweiz Service Technik TEMA USA Voestalpine AG Vorstand Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren
16.03.2026

SSW erweitert den Standort Ense

Bereits seit Herbst 2024 erweitert die SSW Stahl-Service Westhoff GmbH den Hauptstandort „Zum Sauerland“ in Ense-Höingen.

CO2 Coils Energie Energieeffizienz EU HZ ING Investition Nachhaltigkeit Produktion Querteilanlage Service SSW Stahl-Service Westhoff GmbH Stahl Unternehmen
Mehr erfahren
Foto der Vertragsunterzeichnung: Von links nach rechts: Zhou Yinglei, Vice President Long Products SMS group China; Xin Wei, Electrics & Automation SMS group China; Wei Juan, Electrics & Automation, SMS group China; Stephan Feldhaus, Executive Vice President Long Products; Peter Langner, CEO von SMS group China; Christoph Stappenbeck, Vice President Electrics & Automation SMS group China; Huang Qinghai, Purchasing Manager von Xiamen Hengjietong; Xu Haijun, Technical Manager von Xiamen Hengjietong; Wang Guoshun, Long Products SMS group China; Stefano Cantarutti, Long Products SMS group China; Hou Liguang, Long Products SMS group China.
16.03.2026

Bahagia Steel bestellt zweisträngige HSD®-Betonstahllinie von SMS group

PT. BAHAGIA STEEL hat SMS group den ersten Auftrag über eine neue Betonstahl-Produktionslinie mit einer zweisträngigen HSD®-Einheit (High-Speed Delivery) erteilt.

Anlagen Automation Automatisierung Baustahl Betonstahl Energie EU Getriebe ING Langprodukte Lieferung Messe Partnerschaft Produktion Prozesssteuerung SMS SMS group Stahl Steuerung Unternehmen USA Walzen Wettbewerb Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Mikrostrukturierte Halbzeuge, gefertigt auf der BPPflexROLL am Fraunhofer IWU
13.03.2026

Forschungsprojekt zum Hohlprägewalzen

Durch Walzen so präzise umformen wie mit einer Presse - Fraunhofer IWU und Partner zeigen, wie es geht

Anlagen Anpassung Automobil Betriebssicherheit Elektrolyse Elektrolyseur Entwicklung Ergebnis EU Forschung Fraunhofer Industrie KME Prägen Prägewalzen Presse Steuerung Technik Umformen Umformtechnik Umformung Walzen Walzwerk Wasserstoff Werkzeugmaschinen
Mehr erfahren