Ein klares „Ja“ zum „Local Content“ kommt vom Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM). Der Verband, der sich stets für freien Handel eingesetzt hat, sieht angesichts internationaler Barrieren nur diesen Weg:
„Auf die gegen die Europäische Industrie gerichtete Handelspolitik aus den USA und China müssen wir angemessen reagieren: mit breiten europäischen Local Content Regelungen – auch für den privaten Beschaffungssektor. Sie sichern Produktion und Wertschöpfung, Arbeit und Steueraufkommen für ein resilientes Europa“, so Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer.
Der Verband fordert die Regierung auf, sich in Brüssel für ein Rahmenwerk im Sinne von „Buy European“ einzusetzen, das verbindlich, praxistauglich und strategisch ausgerichtet ist. Und die Fairness zurückbringt.
„Wenn andere ihre Märkte abschotten bzw. auf die europäischen Märkte drängen, gibt es für uns genau diesen Weg“
„Unser Wunsch erwächst nicht aus protektionistischen Zielen, sondern aus dem Realismus. Wir dürfen nicht naiv sein,“ so Vietmeyer.
Der WSM sieht eine breite EU-Content-Vorgabe als einzige Lösung, solange EU-Produzenten global deutlich schlechtere Wettbewerbsbedingungen haben:
„Wenn andere ihre Märkte abschotten bzw. auf die europäischen Märkte drängen, gibt es für uns genau diesen Weg“,
so die Vertreter von rund 5.000 mittelständischen Stahl- und Metall verarbeitenden Unternehmen. Faire Wettbewerbsbedingungen, eine gesicherte industrielle Wertschöpfung und die Unabhängigkeit von stark subventionierten Importen sind für die Industrie überlebenswichtig.
Prämien nur für E-Autos aus europäischer Fertigung
Kein Rückzug aus globalem Handel – Mittel, um Marktverzerrungen entgegenzutreten
Schlagworte
BundChinaEssenEUHandelHandelskonfliktIndustrieINGInnovationMesseMetallverarbeitungPolitikProduktionStahlStrategieUnternehmenUSAWettbewerbWirtschaftWirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V.WSM