Stahlverarbeitung
Für John Ganem, CEO von Kloeckner Metals Corporation war die Verantwortung für die US-Mitarbeitenden sehr wichtig. - Bild: Kloeckner & Co
29.09.2025

Klöckner & Co veräußert acht US-Distributionsstandorte

Klöckner & Co und Russel Metals haben heute bekannt gegeben, dass sie den Verkauf von sieben Distributionsstandorten der US-Tochtergesellschaft Kloeckner Metals Corporation an Russel Metals vereinbart haben. Die Distributionsstandorte befinden sich in Austin und Houston (Texas), Charlotte (North Carolina), Dubuque (Iowa), Jacksonville und Pompano Beach (Florida) sowie in Suwanee bei Atlanta (Georgia).

Darüber hinaus hat Klöckner & Co vereinbart, einen weiteren US-Distributionsstandort der Kloeckner Metals Corporation in Amarillo (Texas) an Service Steel Warehouse zu verkaufen.

Klöckner & Co und Russel Metals haben sich auf einen Kaufpreis von rund 119 Mio. US-Dollar auf Basis des Net Working Capitals zum 30. Juni 2025 geeinigt. Dies entspricht einem Buchgewinn von über 20 Mio. €. Der endgültige Kaufpreis hängt vom Net Working Capital zum Abschluss der Transaktion und weiteren üblichen Anpassungen ab. Im Rahmen der Vereinbarung mit Russel Metals haben die Parteien ein Transitional Service Agreement (TSA) geschlossen.

Geschärfter Fokus auf Service-Center-Geschäft

In den Geschäftsjahren 2023 und 2024 trugen die sieben zum Verkauf an Russel Metals vorgesehenen Standorte durchschnittlich rund 9 Mio. US-Dollar zum jährlichen EBITDA vor wesentlichen Sondereffekten des geprüften Konzernabschlusses bei. Klöckner & Co und Service Steel Warehouse haben einvernehmlich vereinbart, keine Einzelheiten zum Verkauf des Standorts in Amarillo offenzulegen.

Guido Kerkhoff, Vorsitzender des Vorstands der Klöckner & Co SE:
„Unsere Verkäufe stellen bedeutende Meilensteine in der erfolgreichen Umsetzung unserer Strategie dar. Sie fügen sich nahtlos in unsere bisherigen strategischen Initiativen und Portfolio-Transaktionen ein und schärfen unseren Fokus weiter auf das höherwertige Geschäft und das Service-Center-Geschäft.

Wir werden Klöckner & Co weiterhin so ausrichten, dass wir in unseren attraktiven Märkten in Nordamerika und Europa eine höhere Profitabilität und nachhaltiges Wachstum erzielen, während wir unsere Abhängigkeit von zyklischen Rohstoffmärkten reduzieren.“

Veringerte Abhängigkeit von volatilen Rohstoffmärkten

Für Klöckner & Co stellen die Veräußerungen bedeutende Schritte in der erfolgreichen Umsetzung der Konzernstrategie „Klöckner & Co: Leveraging Strengths – Step Up 2030“ dar. Mit dieser hat sich das Unternehmen dazu entschlossen, seinen Fokus noch stärker auf das höherwertige Geschäft und das Service-Center-Geschäft – beispielsweise im Bereich Verarbeitungs- und Bearbeitungslösungen – innerhalb der Wertschöpfungskette seiner Kunden zu richten.

Durch die Umschichtung von Kapital aus dem Distributionsgeschäft in das höherwertige Geschäft und das Service-Center-Geschäft wird Klöckner & Co seine Abhängigkeit von volatilen Rohstoffmärkten weiter verringern.

Exklusive der acht Distributionsstandorte lag der Umsatzanteil des höherwertigen Geschäfts und des Service-Center-Geschäfts, die eine stabilere Nachfrage und eine höhere Profitabilität aufweisen, im ersten Halbjahr 2025 bei 86 % (+5 pp) im Vergleich zu 81 % inklusive dieser Standorte. Die Transaktionen verbessern somit das Ertragsprofil von Klöckner & Co weiter.

John Ganem, CEO von Kloeckner Metals Corporation:
„Während der Verkaufsprozesse war es uns besonders wichtig, mit voller Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitenden und Kunden der veräußerten Niederlassungen zu handeln. Da beide Käufer sehr erfolgreiche und angesehene Unternehmen sind, ist Kloeckner sehr zuversichtlich, dass die Mitarbeitenden, Kunden sowie Distributionsstandorte in ausgezeichneten Händen sein werden, was allen Beteiligten eine erfolgreiche Zukunft bietet.“

(Quelle: Kloeckner & Co.)

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AnpassungDistributionEUGesellschaftHandelIBUINGKerkhoffKINordamerikaServiceStrategieUnternehmenVereinbarungVerkaufVorstand

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