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Grafische Darstellung des zukünftigen Elektrostahlwerks - Abb.: SSAB
27.05.2026

SSAB setzt Bauarbeiten am neuen Elektrostahlwerk fort

Nachdem die Auswertung der Ursachen von Krankheitssymptomen abgeschlossen wurden, wird SSAB die Bauarbeiten für das neue Elektrostahlwerk in Luleå in dieser Woche fortsetzen.

Es wurden umfangreiche Messungen durchgeführt, ohne dass Konzentrationen oberhalb der geltenden Grenzwerte festgestellt wurden - weder in der Luft, in den Gasen noch im Erdreich, abgesehen von den bereits zuvor bekannten Werten. Nach Rücksprache mit Experten der jeweiligen Fachgebiete ergibt die gesamte Auswertung, dass die (Krankheits-)Symptome auf eine Kombination von Faktoren zurückzuführen sind, wobei die Exposition gegenüber Feinstaubpartikeln aus den Bauarbeiten der Hauptfaktor ist. Die negativen Auswirkungen von Feinstaubpartikeln werden durch die niedrige Luftfeuchtigkeit und das Vorhandensein saisonaler Atemwegsviren verstärkt.

„Nach umfangreichen Messungen und Auswertungen haben wir nun den Zusammenhang zwischen den auf dem Gelände durchgeführten Arbeiten und den gemeldeten Symptomen geklärt. Die umfassende Auswertung, die wir gemeinsam mit externen Experten durchgeführt haben, zeigt, dass die Ursache in einer Kombination von Faktoren liegt, die entstanden sind, obwohl keine einzelne Messung Konzentrationen über den geltenden Grenzwerten ergeben hat. Sicherheit hat für uns immer oberste Priorität, weshalb wir die Bauarbeiten nun Schritt für Schritt auf kontrollierte und sichere Weise wieder fortsetzen werden“, sagt Carl Orrling, Technischer Direktor und Leiter des Transformation Office bei SSAB.

Seit der Unterbrechung der Arbeiten am 3. April wurden die Messungen intensiviert, und bis heute wurden mehr als 200.000 Gasanalysen durchgeführt. Darüber hinaus wurden Messungen der Raumluft in Büroräumen sowie umfangreiche Partikelmessungen und Messungen unter produktionsähnlichen Bedingungen durchgeführt. Die gemessenen Werte haben die geltenden Grenzwerte nicht überschritten. Die eingehende Auswertung deutet darauf hin, dass die Symptome in erster Linie durch die Exposition gegenüber Feinstaubpartikeln verursacht wurden, wobei die Auswirkungen durch niedrige Luftfeuchtigkeit und das Vorhandensein saisonaler Atemwegsviren verstärkt wurden.

Dieser Zusammenhang entsteht durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren, wobei auch Wetterbedingungen wie Kälte und Wind dazu beitragen, Staub zu verbreiten und die Empfindlichkeit der Atemwege zu erhöhen. Die Staubkonzentrationen lagen im für diese Art von Arbeitsplatz üblichen Bereich und erreichten keine erhöhten oder gesundheitsschädlichen Werte.

Die Auswertung hat ergeben, dass die Krankheitsfälle auf eine Kombination verschiedener Ursachen zurückzuführen sind und dass das Arbeitsumfeld als sicher für eine Wiederaufnahme der Arbeit angesehen wird, sofern bekannt ist, wie mit diesen Ursachen umzugehen ist. Die zuvor unterbrochenen Arbeiten werden daher ab Mittwoch, dem 27. Mai, schrittweise wieder aufgenommen, und zwar in engem Dialog mit Subunternehmern, Gewerkschaftsvertretern und den zuständigen Behörden.

Die Wiederaufnahme der Bauarbeiten beginnt in Bereichen, in denen die gemeldeten Symptome nicht aufgetreten sind. Die Arbeiten werden in Zusammenarbeit mit beauftragten Subunternehmern durchgeführt und basieren auf abgeschlossenen Risikobewertungen und Folgenanalysen gemäß den geltenden Arbeitsschutzvorschriften.

SSAB plant, an den verbleibenden Bereiche schrittweise und kontrolliert die Bauarbeiten wieder aufzunehmen, entsprechend den Risikobewertungen für die Arbeiten in den jeweiligen Bereichen. Die kontinuierliche Überwachung der Staubkonzentrationen wird fortgesetzt und es werden Maßnahmen ergriffen, um die Staubausbreitung auf der Baustelle zu verringern.

Insgesamt wird davon ausgegangen, dass der befristete Baustopp keine wesentlichen Auswirkungen auf den Gesamtzeitplan oder das Budget des Projekts hatte.

(Quelle: SSAB)

Mehr zu diesem Thema: 

Einstweiliger Baustopp beim neuen SSAB Elektrostahlwerk

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