Unternehmen
Mitarbeiter bei Outokumpu - Foto: Outokumpu
11.03.2024

Outokumpu durch „Fair Pay Workplace“ zertifiziert

Outokumpu, der weltweit führende Hersteller von nachhaltigem Edelstahl, wurde von der Organisation „Fair Pay Workplace“ (FPW) für seine Bemühungen um eine nachhaltige, faire Entlohnung im gesamten Unternehmen zertifiziert. Der Konzern beschäftigt 8.500 Mitarbeiter in fast 30 Ländern. Outokumpu engagiert sich ambitioniert für Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration und setzt sich für gleichberechtigte Vergütung ein.  

Ende 2023 verdienten Frauen bei Outokumpu im Durchschnitt 0,986 Euro für jeden Euro, den ein Mann verdiente, was eine Geschlechter-Einkommenslücke von 1,4 Prozent repräsentiert, aber eine Verbesserung zum Vorjahr (2022: 0,97 Euro) ist. Diese Zahlen berücksichtigen bereits die Entlohnung ähnlicher Positionen, Qualifikationen und Erfahrungen.

Ohne Bereinigung um diese Faktoren verdienten Frauen bei Outokumpu durchschnittlich 1,13 Euro im Vergleich zu jedem Euro männlicher Kollegen. Dies spiegelt die strukturellen Unterschiede zwischen den Geschlechtern nach Art der Tätigkeit bei Outokumpu wider. Ein Großteil der Beschäftigten von Outokumpu arbeiten in männlich dominierten industriellen Funktionen in den Produktionsstätten; Frauen arbeiten bei Outokumpu überwiegend in kaufmännischen Funktionen und Verwaltungsaufgaben.

Johann Steiner, Executive Vice President für Nachhaltigkeit, Personal und Kommunikation bei Outokumpu, erklärt:
„Geschlechtergerechte Vergütung ist ein integraler Bestandteil der strategischen Ziele zur Förderung von Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration, die Outokumpu im Jahr 2022 gemeinsam mit dem Aufsichtsrat in Umsetzung gebracht hat.

Wir investieren seit vielen Jahren in faire Entgeltpraktiken und haben mit FPW zusammengearbeitet, um die Auswirkungen unserer Bemühungen um gerechte Vergütungsmodelle zwischen den Geschlechtern zu überprüfen und unabhängig testieren zu lassen. Jetzt haben wir einen Punkt erreicht, an dem wir systematische und transparente Messungen und Maßnahmen garantieren können, um geschlechtergerechte Vergütung heute und in Zukunft zu gewährleisten.

Das Schließen der Geschlechter-Einkommenslücken ist keine einmalige Angelegenheit. Vielmehr müssen wir sie ständig im Blick behalten, um nicht in die im Arbeitsmarkt weiterhin überwiegenden Ungleichbehandlungen abzudriften. Wir sind sehr stolz auf unsere Auszeichnung als „Fair Pay“ Arbeitsstätte, aber sind uns auch bewusst, dass noch viel Aufmerksamkeit vor uns liegt.“

Die Zertifizierung durch „Fair Pay Workplace“ basiert auf transparenten und vertrauenswürdigen Regularien und Standards, entwickelt von führenden unabhängigen Branchenexperten aus Wissenschaft, Recht und Wirtschaft zur Würdigung von Organisationen, die sich für eine bedeutsame geschlechtergerechte Vergütung einsetzen.

Das FPW-Zertifizierungsprogramm arbeitet mit den weltweit führenden Unternehmen aller Branchen zusammen, um gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu erzielen, die besten Talente anzuziehen und zu halten sowie eine chancengerechte Zukunft für alle zu schaffen. 

Johann Steiner sagt:
„Alle Mitarbeitenden verdienen es, faire und gerechte Erfahrungen am Arbeitsplatz zu machen und wir wissen, dass gerechte Entgeltmodelle ein zentraler Bestandteil dessen sind. Die Zertifizierung ist ein greifbarer Nachweis für unser Engagement zur Förderung eines Umfelds, in dem alle fair behandelt werden mit den besten Voraussetzungen sich zu entfalten. Die jährliche Re-Zertifizierung betont unser Versprechen, diese Bemühungen über die Zeitachse konsequent nachzuverfolgen.“  

(Quelle: Outokumpu)

Schlagworte

AufsichtsratAuszeichnungEdelstahlEssenEUHandelIndustrieMessungNachhaltigkeitProduktionStahlTEMAUnternehmenUSAWirtschaftZahlen

Verwandte Artikel

Feier zur Inbetriebnahme JSW
06.11.2026

Zweite Säureregenerationsanlage bei JSW Steel Coated Products in Betrieb

Die Anlage wurde bei JSW Steel Coated Products Limited am Standort Vasind im indischen Bundesstaat Maharashtra vom Technologiekonzern Andritz erfolgreich in Betrieb genom...

ANDRITZ AG Anlagen Beizlinie Bund EU Gesellschaft Inbetriebnahme Indien Industrie Säureregenerationsanlage Stahl Umwelt Unternehmen Verkauf Zink
Mehr erfahren
Das Tata Steel Kalinganagar und das SMS group Team feiern die erfolgreiche Inbetriebnahme der Anlage
06.11.2026

Tata Steel nimmt Brammengießanlage in Betrieb

Tata Steel und SMS group haben im Stahlwerk Nr. 1 von Tata Steel Kalinganagar die dritte Zweistrang-Brammengießanlage in Betrieb genommen. Nach kurzer Zeit erreichte sie...

2016 ABB Anlagen Automatisierung Bramme Entwicklung Ergebnis EU Inbetriebnahme ING KI Ltd Ltd. Partnerschaft Produktion Schmelze Schmelzen SMS SMS group Stahl Stahlwerk USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Von links: Jacobus Steyn, Leiter des Geschäftsbereichs Energie bei Alleima; Hanhee Lee, Vizepräsidentin der Abteilung Wachstum/Beschaffung bei Doosan Enerbility; Göran Björkman, Geschäftsführer bei Alleima; Alistair Black, Vizepräsident für den Geschäftsbereich Großbritannien bei X-Energy; Robert Leone, leitender Direktor für die Lieferkette bei X-Energy; und Carl von Schantz, Leiter des Geschäftsbereichs Rohre bei Alleima.
05.11.2026

Alleima erhält ersten Auftrag für Rohrleitungen für Kernreaktoren

Alleima hat von Doosan Enerbility seinen ersten Auftrag über Dampferzeugerrohre für einen heliumgekühlten kleinen modularen Reaktor (SMR) der nächsten Generation erhalten...

Elektrifizierung Energie Entwicklung EU Getriebe Industrie Investition Kernenergie Produktion Rohre Sandvik Schweden Temperatur Tube Unternehmen USA Werkstoff Werkstoffe Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Mitarbeiter von Nucor Steel Berkeley, Primetals Technologies und Clecim an der neuen Kontinuierlichen  Verzinkungsanlage in Huger, South Carolina, nach der erfolgreichen Produktion des ersten  Premiumklasse-Coil.
05.11.2026

Nucor produziert ersten Bund auf Durchlaufverzinkungsanlage

Die Anlage produziert Automobil-Außenstähle in Sichtqualität und höchstfeste Stähle (AHSS). Die firmeneigenen Technologien Rapid Cooling und Querfeld-Induktionserwärmung...

Aluminium Anlagen Automatisierung Automobil Brenner Brennertechnik Bund Entwicklung Ergebnis EU HZ Inbetriebnahme Indien ING Japan Lieferung Montage Nordamerika Primetals Produktion Service Stahl Strategie Technik Unternehmen USA Walzwerk Zink Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Visualisierung der Direktreduktionsanlage von thyssenkrupp Steel in Duisburg: Der angepasste Förderbescheid schafft eine verlässliche Grundlage für die weitere Umsetzung des Dekarbonisierungsprojekts tkH2Steel.
03.11.2026

Förderung stärkt Dekarbonisierungsprojekt tkH2Steel

thyssenkrupp Steel hat den Änderungsbescheid zur Förderung seines Dekarbonisierungsprojekts tkH2Steel erhalten. Diese bereits angekündigte Anpassung der Förderauflagen is...

Anlagen Anpassung CO2 Dekarbonisierung Direktreduktion Duisburg Emissionen Entwicklung Erdgas EU EU-Kommission Europa Förderung Hochofen IBU Industrie ING Klima Klimaziel Klimaziele Lieferketten Marktbedingungen Produktion Schmelze Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Stahlwerk Thyssen thyssenkrupp Thyssenkrupp Steel Europe Thyssenkrupp Steel Europe AG Transformation Transport Unternehmen Vorstand Wasserstoff Wettbewerb Wirtschaft
Mehr erfahren