Unternehmen
Die Vertragszeit von Martin Lindqvist endet in sechs Monaten, aber er hat sich bereit erklärt, zu bleiben, bis ein Nachfolger gefunden ist. Das Verfahren zur Auswahl seines Nachfolgers wird unverzüglich eingeleitet. - Foto: SSAB
08.04.2024

Präsident und CEO Martin Lindqvist verlässt SSAB

Nach 26 Jahren im Unternehmen und 13 Jahren als Präsident und CEO hat Martin Lindqvist beschlossen, den skandinavischen Stahlkonzern SSAB zu verlassen. Ein Rekrutierungsprozess, um seinen Nachfolger zu finden, wird sofort beginnen.

Martin Lindqvist ist seit 1998 bei SSAB beschäftigt und war seit 2011 Präsident und CEO des Unternehmens. Unter seiner Führung schloss SSAB die Übernahme des finnischen Unternehmens Rautaruukki ab. Im Jahr 2016 begann die Umstellung der Stahlindustrie auf eine CO2-freie Produktion durch HYBRIT, ein Joint Venture zwischen SSAB, LKAB und Vattenfall.

Seitdem hat SSAB eine politische Entscheidung getroffen, die gesamte skandinavische Stahlproduktion auf eine CO2-freie Technologie umzustellen. Letztes Jahr wurde mit der Umrüstung des Hüttenwerks in Oxelösund begonnen, und erst letzte Woche wurde die Entscheidung getroffen, das Stahlwerk in Luleå entsprechend umzurüsten.

Dank an Martin Lindqvist

SSAB-Verwaltungsratsvorsitzender Lennart Evrell, erklärt:
"Während Martins Zeit als CEO hat sich SSAB zu einem börsennotierten Unternehmen mit globalen Märkten und einer starken finanziellen Position entwickelt. Er war von grundlegender Bedeutung für den Aufbau des Unternehmens, das SSAB heute ist, und für die Umstellung auf eine CO2-freie Produktion. Er ist als Führungsperson und CEO sehr geschätzt. Ich möchte Martin für seinen Einsatz für das Unternehmen danken und wünsche ihm viel Glück bei seinen zukünftigen Aufgaben."

Martin Lindqvist, erklärt:
"Ich bin sehr glücklich, dass ich das Privileg hatte, gemeinsam mit vielen stolzen und kompetenten Mitarbeitern von SSAB Teil dieser unglaublichen Wegstrecke zu sein. Irgendwann muss man abtreten, und für mich ist diese Zeit gekommen. In Zukunft werde ich mehr Zeit mit Vorstandsaufgaben und Beratungsfunktionen verbringen."

Martin Lindqvist hat eine sechsmonatige Kündigungsfrist, hat sich aber bereit erklärt, so lange zu bleiben, bis ein Nachfolger gefunden ist. 

(Quelle: SSAB)

Schlagworte

2016CO2EUHybritIndustrieINGLKABProduktionSSABStahlStahlindustrieStahlproduktionStahlwerkUnternehmenVattenfall

Verwandte Artikel

Plattform-Ausführung des neuen Slag Pot Carriers
08.05.2026

Neue Generation des KAMAG Schlackenkübeltransporters

TII KAMAG stellt eine neue Generation des Schlackenkübeltransporters vor und entwickelt damit das Konzept für den Einsatz in Stahlwerken konsequent weiter

Anpassung Architekt Architektur Entwicklung EU KI Konstruktion Lieferung Service Stahl Stahlwerk Technik Transport Unternehmen
Mehr erfahren
Georgios Giovanakis übernimmt zum 1. Juni 2026 das neu geschaffene Vertriebsressort und wird Chief Sales Officer (CSO) der thyssenkrupp Steel Europe AG
08.05.2026

thyssenkrupp Steel: Aufsichtsrat beruft Georgios Giovanakis in den Vorstand

Der Aufsichtsrat der thyssenkrupp Steel Europe AG hat in seiner Sitzung am 6. Mai 2026 Tag Georgios Giovanakis mit Wirkung zum 1. Juni 2026 zum ordentlichen Mitglied des...

Aufsichtsrat EU Industrie Innovation KI Shanghai Stahl Thyssenkrupp Steel Europe Thyssenkrupp Steel Europe AG Transformation Unternehmen Vertrieb Vorstand Werkstoff Wettbewerb
Mehr erfahren
Molekülmodell der stabilen Eisen(I)-Verbindung, die Forschende am KIT als Ausgangspunkt für neue Katalysatoren entwickelt haben.
07.05.2026

Nachhaltige Chemie: Eisen ersetzt Edelmetalle bei der Katalyse

Forschende am KIT entwickeln Eisen(I)-Quelle für katalytische Reaktionen – Ansatz soll chemische Verfahren nachhaltiger machen und könnte seltene Edelmetalle langfristig...

Ergebnis EU Forschung Industrie ING KI Messung Reduktionsmittel Studie TEMA Umwelt Wasserstoff
Mehr erfahren
07.05.2026

Klöckner & Co steigert operatives Ergebnis im ersten Quartal 2026

Klöckner & Co ist mit einem deutlich verbesserten operativen Ergebnis in das Geschäftsjahr 2026 gestartet.

Distribution Entwicklung Ergebnis Essen EU Europa Geschäftsjahr IBU ING Investition Kerkhoff KI Nordamerika Service Unternehmen USA Vereinbarung Verkauf Wirtschaft
Mehr erfahren
06.05.2026

Cleveland-Cliffs wird KI-System von Palantir einsetzen

Die KI-Technologie von Palantir soll künftig die internen Prozesse des Stahlkonzerns in den Bereichen Produktion und Vertrieb integrieren

Automobil Cleveland-Cliffs Inc. Flachprodukte Industrie Kanada KI Nordamerika Palantir Partnerschaft Produktion Schrott Stahl Stahlblech Stahlherstellung Stahlwerk Umformung Unternehmen USA Vertrieb Wettbewerb
Mehr erfahren