Karriere
Rainer Böse, CEO der Landesgesellschaft ArcelorMittal Deutschland - Photo: ArcelorMittal
04.09.2025

Rainer Böse zum CEO bei ArcelorMittal Deutschland ernannt

ArcelorMittal gibt bekannt, dass Rainer Böse die Funktion als CEO der Landesgesellschaft ArcelorMittal Deutschland übernommen hat. Der erfahrene Manager übt diese Rolle ergänzend zu seinen Funktionen als Vorsitzender der Geschäftsführung der Werke in Bremen und Eisenhüttenstadt aus.

Rainer Böse kommentiert: „Wir haben starke und qualifizierte Belegschaften an unseren Standorten in Deutschland. Ich weiß, was wir gemeinsam leisten können, wenn wir an einem Strang ziehen. So gehen wir die Herausforderungen an, die vor uns liegen.“

Die ausgeprägte und lang anhaltende Nachfrageschwäche für europäische Stahlprodukte wird nach wie vor durch unlauteren Wettbewerb mit hohen Importen nach Europa begleitet. Bisher gibt es keine ausreichend vergleichbaren Wettbewerbsbedingungen bei den Energie- und CO2-Kosten mit Ländern außerhalb Europas. Die Löcher beim geplanten CO2-Grenzausgleich für Stahl mit höherer CO2-Belastung müssen dringend geschlossen werden. Zudem ist umgehend ein wettbewerbsfähiger Industriestrompreis wichtig, und im Handelsschutz sind effektive Zölle in Europa nötiger denn je.

„Die Politik muss jetzt handeln. Es ist nicht mehr fünf vor zwölf, sondern längst schon kurz nach zwölf! Nur wenn die Rahmenbedingungen es erlauben, können wir in die nächsten Schritte zur klimaneutralen Transformation der Stahlherstellung investieren“, fügt Böse hinzu.

Der 57-jährige Manager war in der Vergangenheit in verschiedenen Positionen bei ArcelorMittal tätig. Zuletzt war Böse von 2017 bis Mai 2025 Chief Marketing Officer für das Industriekundengeschäft von ArcelorMittal Europe – Flat Products in Nordeuropa, bevor er Vorsitzender der Geschäftsführung in Bremen und Eisenhüttenstadt wurde.

(Quelle: ArcelorMittal)

Schlagworte

ArcelorMittalBremenCO2DeutschlandEnergieEUGesellschaftHandelIndustrieINGKlimaPolitikStahlStahlherstellungTransformationWettbewerb

Verwandte Artikel

Neue Warmrichtmaschine in Mühheim
07.09.2026

Salzgitter AG nimmt Warmrichtmaschine in Betrieb

Die Anlage im Werk der Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH (Mülheim a. d. R.) unterstreicht die Rolle des Salzgitter-Konzerns als Partner für Infrastruktur im Zukunft...

Anlagen Anlagenbau Blech Bleche DSV Energie Energiewende Entwicklung Essen EU Gesellschaft Grobblech HZ Inbetriebnahme ING Investition Montage Offshore Produktion Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH Stahl Technik USA Vorstand Wettbewerb Zusammenarbeit
Mehr erfahren
04.09.2026

Acciaierie Venete nimmt weitere Einzelstab-Richtanlage in Betrieb

Die fortschrittliche SBQ-Endbearbeitungstechnologie wurde von Danieli im Werk Padua implementiert. Sie garantiert hochwertigen Stabstahl und steigert die betriebliche Eff...

Automation Automatisierung Betriebssicherheit Danieli EU Inbetriebnahme Industrie ING Instandhaltung Italien KI Messe Produktion Prozessleitsystem Service Stahl Strategie Unternehmen USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
03.09.2026

WV Stahl: Zuschuss zu Netzentgelten muss erhalten bleiben

Die Bundesregierung hat eine Neuregelung des Zuschusses zu den Übertragungsnetzentgelten beschlossen. Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der WV Stahl, bewertet...

Bund Energie EU Industrie Stahl Wirtschaft Wirtschaftsvereinigung
Mehr erfahren
Frontansicht des Deutschen Bundestags in dem der Bundeshaushalt debattiert wird.
03.09.2026

Regierung droht Mittelstandsforschung weiter auszubremsen

Forschungsvereinigungen fordern Kurskorrektur im Bundeshaushalt.

Anpassung Bund Dekarbonisierung Deutschland Digitalisierung Einsparung Energie Entwicklung EU Forschung Forschungsprojekt Fosta HZ Industrie ING Innovation KI Klima Konstruktion Politik Produktion Rohstoffe Sanierung Stahl Stahlanwendung Transformation Unternehmen USA Wasserstoff Werkstoff Werkstoffe Wettbewerb Wirtschaft Zukunftstechnologie
Mehr erfahren
ArcelorMittal Duisburg
02.09.2026

ArcelorMittal wird den Standort Duisburg stark verkleinern

Im September 2027 soll die Rohstahlproduktion auslaufen. Das Drahtwalzwerk soll weiterproduzieren und das Vormaterial vorzugsweise von anderen Konzernstandorten erhalten.

Aufsichtsrat Bund Dekarbonisierung Draht Drahtwalzwerk Duisburg Energie EU Europa ING Lieferung Produktion Produktionsprozess Roheisen Stabstahl Stahl Stahlproduktion Stahlwerk thyssenkrupp Unternehmen USA Walzwerk Wirtschaft
Mehr erfahren