Trendthema
Symbolfoto (Schrottkokille/neue Kokille): - Photo: KME SPS/Jasmine Barendt
21.07.2022

“Return your mould” schließt den Kupferkreislauf

Produktmanagement in der Kreislaufwirtschaft: Ein Vorgang, so einfach wie effektiv

Der nachhaltige Umgang mit Rohstoffen wirkt seit jeher als bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Metallindustrie. Mit der Initiative „Return your mould“ verhindert die KME Special Products & Solutions GmbH (KME SPS) nicht nur überflüssige Wege in der Kreislaufwirtschaft, sondern bietet ihren Kunden eine zusätzliche Option, die Cashflow Situation zu verbessern.    

Für den weltweit führenden Anbieter von kundenspezifischen Produkten und Lösungen aus Kupfer und Kupferlegierungen genießt die Optimierung der Recyclingquote oberste Priorität.

„Für uns ist es nicht nur eine Frage der umweltpolitischen Verantwortung, sämtliche Unternehmensprozesse kontinuierlich in Sachen Nachhaltigkeit einer Prüfung zu unterziehen“, konstatiert Dr. Bernhard Hoffmann, CEO bei KME SPS. „Wir fragen uns bei der Weiterentwicklung unserer Prozesse, wie wir diese noch effizienter gestalten können und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für die Umwelt und unsere Kundenbeziehungen leisten können.“

Ein Ergebnis dieses kontinuierlichen Verbesserungsprozesses stellt das Projekt „Return your mould“ dar.   Zukünftig wird KME SPS ihre Kunden enger in den Kreislauf von Kupfer einbinden und das Recycling von bereits verwendeten Kokillen übernehmen. Dieser Service beuge nicht nur einer erhöhten Kapitalbindung durch den steigenden Kupferpreis vor, sondern hilft auch, die in den letzten Jahren stark zugenommene Volatilität beim Kupferpreis zu managen. Dabei erhalten die Kunden in der Regel einen besseren Wert für das Kokillenkupfer als bei der Veräußerung über Schrotthändler, die zumeist eine Mischkalkulation bieten für verschiedenste Schrotte.

Dabei ist der Geschäftsvorgang so einfach wie effektiv gestaltet: Das Gewicht der vom Kunden gelieferten Schrottkokille wird einem individuellem Metallkonto gutgeschrieben, welches zur Verrechnung des Materialeinsatzes für spätere Bestellungen dient.

Tom Beyer, Sales Manager bei KME SPS, hebt hervor: „Das Material ist sofort beim Kunden vom Hof. Das bedeutet, weniger Aufwand und Administration mit entsprechend reduziertem Bestand an Kupferschrott.“ Laut Beyer werde das Projekt derzeit weltweit in ausgewählten Regionen ausgerollt. „Wir wenden uns in diesen Tagen proaktiv an die entsprechenden Kunden.“ Anhand des begleitenden Infofolders werde aber schnell klar, worum es sich im Kern - für KME SPS und Kunden gleichermaßen - handelt: eine hoch attraktive Win-Win-Situation.  

(Quelle: KME Special Products & Solutions GmbH)

 

Schlagworte

EntwicklungErgebnisEUHandelIndustrieINGKreislaufwirtschaftLegierungenMetallindustrieNachhaltigkeitOptimierungRecyclingRohstoffeSchrottServiceUmweltUnternehmenWirtschaft

Verwandte Artikel

Feier zur Inbetriebnahme JSW
06.11.2026

Zweite Säureregenerationsanlage bei JSW Steel Coated Products in Betrieb

Die Anlage wurde bei JSW Steel Coated Products Limited am Standort Vasind im indischen Bundesstaat Maharashtra vom Technologiekonzern Andritz erfolgreich in Betrieb genom...

ANDRITZ AG Anlagen Beizlinie Bund EU Gesellschaft Inbetriebnahme Indien Industrie Säureregenerationsanlage Stahl Umwelt Unternehmen Verkauf Zink
Mehr erfahren
Das Tata Steel Kalinganagar und das SMS group Team feiern die erfolgreiche Inbetriebnahme der Anlage
06.11.2026

Tata Steel nimmt Brammengießanlage in Betrieb

Tata Steel und SMS group haben im Stahlwerk Nr. 1 von Tata Steel Kalinganagar die dritte Zweistrang-Brammengießanlage in Betrieb genommen. Nach kurzer Zeit erreichte sie...

2016 ABB Anlagen Automatisierung Bramme Entwicklung Ergebnis EU Inbetriebnahme ING KI Ltd Ltd. Partnerschaft Produktion Schmelze Schmelzen SMS SMS group Stahl Stahlwerk USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Von links: Jacobus Steyn, Leiter des Geschäftsbereichs Energie bei Alleima; Hanhee Lee, Vizepräsidentin der Abteilung Wachstum/Beschaffung bei Doosan Enerbility; Göran Björkman, Geschäftsführer bei Alleima; Alistair Black, Vizepräsident für den Geschäftsbereich Großbritannien bei X-Energy; Robert Leone, leitender Direktor für die Lieferkette bei X-Energy; und Carl von Schantz, Leiter des Geschäftsbereichs Rohre bei Alleima.
05.11.2026

Alleima erhält ersten Auftrag für Rohrleitungen für Kernreaktoren

Alleima hat von Doosan Enerbility seinen ersten Auftrag über Dampferzeugerrohre für einen heliumgekühlten kleinen modularen Reaktor (SMR) der nächsten Generation erhalten...

Elektrifizierung Energie Entwicklung EU Getriebe Industrie Investition Kernenergie Produktion Rohre Sandvik Schweden Temperatur Tube Unternehmen USA Werkstoff Werkstoffe Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Mitarbeiter von Nucor Steel Berkeley, Primetals Technologies und Clecim an der neuen Kontinuierlichen  Verzinkungsanlage in Huger, South Carolina, nach der erfolgreichen Produktion des ersten  Premiumklasse-Coil.
05.11.2026

Nucor produziert ersten Bund auf Durchlaufverzinkungsanlage

Die Anlage produziert Automobil-Außenstähle in Sichtqualität und höchstfeste Stähle (AHSS). Die firmeneigenen Technologien Rapid Cooling und Querfeld-Induktionserwärmung...

Aluminium Anlagen Automatisierung Automobil Brenner Brennertechnik Bund Entwicklung Ergebnis EU HZ Inbetriebnahme Indien ING Japan Lieferung Montage Nordamerika Primetals Produktion Service Stahl Strategie Technik Unternehmen USA Walzwerk Zink Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Visualisierung der Direktreduktionsanlage von thyssenkrupp Steel in Duisburg: Der angepasste Förderbescheid schafft eine verlässliche Grundlage für die weitere Umsetzung des Dekarbonisierungsprojekts tkH2Steel.
03.11.2026

Förderung stärkt Dekarbonisierungsprojekt tkH2Steel

thyssenkrupp Steel hat den Änderungsbescheid zur Förderung seines Dekarbonisierungsprojekts tkH2Steel erhalten. Diese bereits angekündigte Anpassung der Förderauflagen is...

Anlagen Anpassung CO2 Dekarbonisierung Direktreduktion Duisburg Emissionen Entwicklung Erdgas EU EU-Kommission Europa Förderung Hochofen IBU Industrie ING Klima Klimaziel Klimaziele Lieferketten Marktbedingungen Produktion Schmelze Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Stahlwerk Thyssen thyssenkrupp Thyssenkrupp Steel Europe Thyssenkrupp Steel Europe AG Transformation Transport Unternehmen Vorstand Wasserstoff Wettbewerb Wirtschaft
Mehr erfahren