Unternehmen
Grafik des neuen Rohrwerks in Altmünster - Bild: Wuppermann
27.02.2025

Richtfest für neues Rohrwerk bei Wuppermann

Die Wuppermann Metalltechnik GmbH (WMT) feierte am 29. Januar 2025 Richtfest. Mit einer Gesamtinvestition von etwa 39 Millionen Euro baut der Spezialist für Präzisionsstahlrohre in Altmünster ein neues Rohrwerk. Gemeinsam mit allen auf der Baustelle tätigen Unternehmen wurde der Richtfestspruch kundgetan und der Gleichenbaum auf dem Dach der neuen Halle befestigt.

Die Bauarbeiten für die neue Halle starteten Anfang April 2024. Im neuen Hallenkomplex werden zwei hochautomatisierte Rohrschweißlinien und vollautomatisierte Vormaterial- und Fertigwarenlager installiert. Die Bauphase begann mit den Aushubarbeiten für das neue Rohrwerk: 72.000 m³ Erdmaterial wurden abgebaut, um auf das Niveau des Bestandswerkes zu kommen.

Aufgrund des Niveauunterschiedes zum Nachbargrundstück musste eine sieben Meter hohe Pfahlstützmauer zur Absicherung errichtet werden. Im August 2024 startete der Hallenbau mit einer Fläche von 8.860 m² – dafür benötigte man unter anderem 100 Betonfertigteilstützen.

Bis Mitte März 2025 Maschinen für Montage vor Ort 

Zur klimaneutralen Beheizung des Gebäudes wurden Erdwärmesonden mit einer Gesamtlänge von ca. 5.000 Metern in die Tiefe gebohrt. Inzwischen sind die gesamten Dach- und Fassadenarbeiten abgeschlossen. Im Februar 2025 werden die letzten Betonierarbeiten durchgeführt. Danach erfolgt die Installation der Haustechnik und der Heizung.

Ab Mitte März 2025 sollen die Kräne und Maschinen zur Montage angeliefert werden.

WMT-Geschäftsführer Georg Wildauer sagte während der Feierlichkeiten:
„Dies sind nur einige Zahlen, die wir zum Bau nennen können. Mit etwas Stolz und Dankbarkeit können wir aktuell festhalten, dass wir sowohl im Zeit- als auch im Kostenplan liegen und damit einer Inbetriebnahme im dritten Quartal 2025 nichts im Wege stehen sollte.“

Fertigungsspektrum erweitert 

Der Spezialist für Präzisionsstahlrohre in Altmünster kann dank dieser Investition künftig nicht nur Rohre, sondern auch komplexe Profilformen herstellen und erweitert sowohl den Abmessungsbereich als auch das Festigkeitsspektrum der Produkte deutlich.

Die Logistik- und Produktionsprozesse laufen in einer hochautomatisierten Abfolge, wodurch eine äußerst effiziente Produktionsweise gewährleistet wird. Während der Hochfahrkurve der neuen Profilstraße bleibt die bestehende Rohrschweißline weiter in Betrieb, so dass eine lückenlose Versorgung der Kunden gewährleistet ist.

(Quelle: Wuppermann)

Weitere Informationen: Wuppermann investiert in neues Roherwerk  (10.07.2023) 

Schlagworte

EUInbetriebnahmeInvestitionKlimaLogistikMessungMontageProduktionProduktionsprozessRohreStahlStahlrohreTechnikUnternehmenWuppermannZahlen

Verwandte Artikel

Luftbild des Moselstahlwerks in Trier
08.09.2026

Technische Ausrüstung des Moselstahlwerks Trier steht zum Verkauf

Die Anlagentechnik des gesamten schmelzmetallurgischen und Stranggießbereichs werden weltweit Investoren zum Kauf angeboten.

Anlagen Asien Danieli Draht Essen EU Indien ING Lichtbogenofen Messung Metallurgie Modernisierung Produktion Produktionsprozess Schmelze Schmelzen Schrott Stahl Stahlherstellung Stahlproduktion Stahlwerk Strangguss Tenova Verkauf Verlag
Mehr erfahren
Neue Warmrichtmaschine in Mühheim
07.09.2026

Salzgitter AG nimmt Warmrichtmaschine in Betrieb

Die Anlage im Werk der Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH (Mülheim a. d. R.) unterstreicht die Rolle des Salzgitter-Konzerns als Partner für Infrastruktur im Zukunft...

Anlagen Anlagenbau Blech Bleche DSV Energie Energiewende Entwicklung Essen EU Gesellschaft Grobblech HZ Inbetriebnahme ING Investition Montage Offshore Produktion Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH Stahl Technik USA Vorstand Wettbewerb Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Projektauftakt, v.l.n.r. hinten: Andreas Zaremba, Leiter TGA, Ilsenburger Grobblech GmbH, Sebastian Böhm, Entwicklungsingenieur, Ilsenburger Grobblech GmbH, Uwe Zischkale, Abteilungsleiter 3 Energie, Nachhaltigkeit, Strukturwandel, Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt; v.l.n.r. vorn: Dr. Robert Kühn, Vorsitzender der Geschäftsführung, Ilsenburger Grobblech GmbH, Denis Loeffke, Bürgermeister Stadt Ilsenburg, Dr. Franziska Sondej, Energiesysteme und Infrastrukturen, Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, Andreas Künne, Energiemanager, Ilsenburger Grobblech GmbH
07.09.2026

Vorstudie in Ilsenburg startet

Mit dem Projektauftakt in der Stadtverwaltung Ilsenburg startet die Vorstudie „Smart Industry Orchestration Ilsenburg“.

Automatisierung Blech Bleche Bund Energie Entwicklung Ergebnis EU Fraunhofer Grobblech HZ Ilsenburger Grobblech GmbH Industrie ING Klima Klimaschutz Nachhaltigkeit Politik Produktion Produktionsprozess Sachsen Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Studie Transformation Umwelt Unternehmen USA Wettbewerb Wirtschaft Wirtschaftsstandort
Mehr erfahren
04.09.2026

Acciaierie Venete nimmt weitere Einzelstab-Richtanlage in Betrieb

Die fortschrittliche SBQ-Endbearbeitungstechnologie wurde von Danieli im Werk Padua implementiert. Sie garantiert hochwertigen Stabstahl und steigert die betriebliche Eff...

Automation Automatisierung Betriebssicherheit Danieli EU Inbetriebnahme Industrie ING Instandhaltung Italien KI Messe Produktion Prozessleitsystem Service Stahl Strategie Unternehmen USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Frontansicht des Deutschen Bundestags in dem der Bundeshaushalt debattiert wird.
03.09.2026

Regierung droht Mittelstandsforschung weiter auszubremsen

Forschungsvereinigungen fordern Kurskorrektur im Bundeshaushalt.

Anpassung Bund Dekarbonisierung Deutschland Digitalisierung Einsparung Energie Entwicklung EU Forschung Forschungsprojekt Fosta HZ Industrie ING Innovation KI Klima Konstruktion Politik Produktion Rohstoffe Sanierung Stahl Stahlanwendung Transformation Unternehmen USA Wasserstoff Werkstoff Werkstoffe Wettbewerb Wirtschaft Zukunftstechnologie
Mehr erfahren