Wirtschaft
Photo: Wirtschaftsvereinigung Stahl
25.03.2024

Rippel zum Mitglied im Sektorbeirat zur DB InfraGO AG berufen

Der Sektorbeirat zur DB InfraGO AG ist heute im Beisein von Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Als Vertreterin der verladenden Industrie wurde Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl, in das unabhängige Gremium berufen. Der Sektorbeirat berät die DB InfraGO AG, die Ende 2023 neu gegründete Infrastruktursparte der Deutschen Bahn AG, und das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) zu allen strategischen Themen zur Netzinfrastruktur aus der Perspektive der Nutzenden.

In ihrer ersten Stellungnahme betonte Kerstin Maria Rippel die Bedeutung einer koordinierten Herangehensweise an die bevorstehenden ehrgeizigen Bauvorhaben: „Die Generalsanierung des Schienennetzes ist in den kommenden Jahren eine riesige Aufgabe, die exzellente Koordination und Expertise braucht. Ich freue mich, dass BMDV und DB InfraGO AG diese Herausforderung gemeinsam entschlossen angehen und ich dabei innerhalb des Sektorbeirats die Perspektive der Stahlindustrie – und damit der verladenden Industrie – einbringen kann.“

Dass während der notwendigen Vollsperrungen im Rahmen der Generalsanierung die Einschränkungen und Belastungen für die industriellen Nutzer der Schiene möglichst geringgehalten werden, ist Rippel besonders wichtig: „Die Stahlindustrie gehört mit einer jährlichen Transportmenge von 62 Millionen Tonnen zu den volumenstärksten Kunden der Güterbahnen. Unsere Branche und die gesamte verladende Industrie braucht auch in der Zeit der Generalsanierung verlässliche Transportstrukturen. Deshalb ist es ganz wesentlich, dass die Maßnahmen in enger Abstimmung mit den Endkunden geplant werden.“

Darüber hinaus sei es generelle Aufgabe der Politik, für eine verlässliche und möglichst überjährige Finanzierung von Sanierung, Aus- und Neubau von Schienenstrecken zu sorgen. Nur so könne der Schienengüterverkehr seine gesamten verkehrs- und klimapolitischen Potenziale nutzen.

(Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl)

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