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Der Gegenschlaghammer bei der Vorabnahme - Quelle: Schuler
09.09.2024

Schuler liefert Gegenschlaghammer nach Indien

Wenn die Kunden größere Schmiedeteile verlangen, führt kein Weg an einer größeren Maschine vorbei. Das war einer der Gründe, warum das indische Familienunternehmen RN Gupta & Co LTD einen neuen Bêché-Gegenschlaghammer vom Typ DG 63h bei Schuler beschafft hat.

Der Zulieferer mit seinen 1.500 Beschäftigten wird auf der Anlage Flansche, Fittings und Ventile für die Öl- und Gasindustrie sowie Schmiedeteile für die Eisenbahn- und Automobilbranche produzieren.  

Im Jahr 1948 gegründet, ist RN Gupta heute einer der führenden Hersteller von Schmiedeteilen in Indien und setzt strikt auf Qualität. Dieses Qualitätsbewusstsein hat den Unternehmensleiter Gaurav Gupta auch dazu gebracht, erstmals einen Gegenschlaghammer von Schuler zu beschaffen.

Erfolgreiche Vorabnahme in Erfurt

Der Unternehmenschef erklärt bei der Vorabnahme der Anlage im Werk Erfurt:
„Außerdem haben uns die guten Referenzen sowie die Servicebereitschaft von Schuler vor Ort in Indien überzeugt.“

Nicht zuletzt konnte der Umformtechnik-Weltmarktführer einen entscheidenden Mehrwert bieten, indem er RN Gupta durch Simulationen dabei unterstützte, seinen Schmiedeprozesses zu optimieren.

Bei der Vorabnahme zeigte sich übrigens, wie gut beide Unternehmen in ihrem Qualitätsstreben zusammenpassen: An der Maschine war alles einwandfrei.  

Druckluftbetrieb bietet Vorteile

Der druckluftbetriebene Gegenschlaghammer für RN Gupta hat ein Arbeitsvermögen von mehr als 630 kJ und kann Flansche und Zahnräder mit einem Durchmesser von bis zu 1.000 Millimetern produzieren. Das sind deutlich größere Abmessungen, als das Unternehmen bisher anbieten kann.

Der pneumatische Antrieb ermöglicht dabei eine Realisierung von sehr großen Umformenergien. Die stabile Ständerausführung in Verbindung mit einem massiven Führungssystem gewährleistet eine hohe Präzision beim Schmiedebetrieb. Ein weiterer Vorteil der Druckluft ist, dass im Vergleich zu einem hydraulischen Antrieb weniger Teile verbaut sind. Das macht den Gegenschlaghammer insgesamt robuster und vereinfacht die Wartung.

(Quelle: Schuler)

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