Der skandinavische Stahlkonzern SSAB und das deutsche Verteidigungs- und Technologieunternehmen Rheinmetall haben eine Absichtserklärung über die Lieferung von CO2-frei hergestelltem Stahl unterzeichnet. Dies ist ein bedeutender Meilenstein, da Rheinmetall als erster Hersteller von Verteidigungsgütern grünem Stahl in seiner Produktion einsetzen wird und damit den Weg für eine neue Generation nachhaltiger Produkte ebnet. Rheinmetall ist ein weltweit führender Systemlieferant im Verteidigungssektor und ein wichtiger Innovator im Bereich ziviler Technologien.
Die Zusammenarbeit beginnt mit Lieferungen von SSAB Zero™, wobei die Mengen im Laufe der Zeit steigen werden. Zukünftige Lieferungen werden auch SSAB Fossil-free™-Stahl umfassen, der mit der HYBRIT®-Technologie hergestellt wird.
„Das sind großartige Neuigkeiten und ein starkes Signal beider Unternehmen. Gemeinsam sind wir bestrebt, die Anforderungen von Herstellern und Kunden hinsichtlich der CO2-Reduzierung zu erfüllen“, sagt Per Elfgren, Leiter von SSAB Special Steels.
Die Stähle SSAB Zero™ und SSAB Fossil-free™
SSAB revolutioniert die Stahlherstellung mit zwei einzigartigen Co2-frei hergestellten Stählen und ebnet damit den Weg für eine grünere Zukunft. SSAB Zero™ ist der erste kommerzielle Stahl seiner Art. Durch die Verwendung von recyceltem Stahl und erneuerbarer Energie sind die fossilen CO2-Emissionen praktisch null, ohne dass dabei Kompromisse bei der Leistung oder Qualität eingegangen werden müssen.
Im Jahr 2021 produzierte SSAB als Proof of Concept den weltweit ersten Stahl ohne CO2-Emissionen unter Verwendung der HYBRIT®-Technologie. Die revolutionäre Stahlherstellungstechnologie, bei der mit Wasserstoff reduzierter Eisenschwamm verwendet wird, beseitigt die Hauptquelle der CO2-Emissionen, wobei Wasser anstelle von CO2 als Nebenprodukt entsteht. Seitdem wurden eine Reihe von Pilotlieferungen an ausgewählte Partner in verschiedenen Branchen durchgeführt.
(Quelle: SSAB)
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